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Bätzing will "Runden Tisch" gegen Schienenlärm

Zu einem überparteilischen "Runden Tisch" gegen Schienenlärm hat jetzt die heimische Bundestagsabgeordnete Sabine Bätzing-Lichtenthäler eingeladen. Grund für die Initiative: Die Beschwerden von Bürgern hätten sich in den vergangenen Wochen und Monaten gehäuft.
Kreis Altenkirchen. "In den letzten Tagen und Wochen haben sich die Beschwerden der Bürgerinnen und Bürger aus dem Kreis Altenkirchen zum Thema ‚Schienenlärm‘ vervielfacht", so Sabine Bätzing-Lichtenthäler, SPD-Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Neuwied/Altenkirchen. Dabei steht die Siegstrecke, auf der auch eine große Anzahl an Güterwaggons fährt, im Fokus.

Dass der Bahnlärm für die Bürgerinnen und Bürger zu einer enormen Belastung werden kann, zeigt das Engagement vieler Menschen entlang der Rheinschiene, wo seit Jahren gegen dieses Phänomen angekämpft wird. Vor allem die Lebensqualität der Menschen leide unter den starken Lärmemissionen, so Bätzing-Lichtenthäler, die sich seit ihrem Einzug in den Deutschen Bundestag 2002 gegen den Schienenlärm engagiert. "Das ist Geduldsarbeit, aber wir wollen was für die Bürger erreichen", so die die SPD-Politikerin in einer Pressemitteilung.

Für das erste Quartal 2011 plant die Bundestagsabgeordnete daher die Einrichtung eines "Runden Tisches". "Wichtig ist vor allem, dass dieser überparteilich wahrgenommen wird. Um wirksam dem Bahnlärm entgegentreten zu können, bringt es nichts, wenn wir uns in einen parteipolitisch motivierten Streit verfangen. Nur gemeinsam mit allen Betroffenen können wir auch etwas erreichen", kommentiert Bätzing-Lichtenthäler ihr Vorhaben.

Interessierte, die mehr Informationen zu diesem Thema haben wollen, können sich an das Wahlkreisbüro Betzdorf (Andreas Hundhausen), Telefon 02741/254 54, E-Post: post@baetzing-lichtenthaeler.de, wenden.

Interessante Unternehmen und Dienstleister aus dem Kreis Altenkirchen finden Sie in unserem Branchenbuch.

Kommentare zu "Bätzing will "Runden Tisch" gegen Schienenlärm"

3 Kommentare

Ich habe vor wenigen Wochen einen Bericht in der Siegener Zeitung verfasst, über alternativ Strecken im Güterverkehr.Wenn in wenigen Jahren (2017) der neue St.Gotthardt Tunnel in Betrieb geht, wird auch die Siegstrecke massiv davon betroffen sein. Es werden dann viele Güterzüge von Genua über den St.Gothardt- Süddeutschland-und dann weiter nach Rotterdam gefahren werden.Die beiden Rhein Strecken sind heute schon überlastet. Das merkt man auch am starken Protest der dortigen Anwohner.Die Oberrheinstrecke wird deshalb schon ausgebaut.Eine alternative Lösung im weiteren Verlauf bis Rotterdam währe es,einen Teil der Züge von Süddeutschland kommend, über Hanau-Friedberg- Gießen Bergwald (Kurve) Dillenburg-Haiger und dann weiter direkt über die zu elektrifizirende Hellertalbahn nach Betzdorf und dann über die Siegstrecke (hier müssten die Kriegsschäden behoben werden) zu fahren. Es müsste aber auch hier optimaler Lärmschutz eingebaut werden.Die Fahrten über die Hellertalbahn hätten den großen Vorteil das Siegen und das kurvenreiche Siegtal zwischen Siegen und Betzdorf ( hier eingleisiger Giersbergtunnel in Siegen, Kirchen Krankenhaus,und sehr enge kurvenreiche Einfahrt nach Betzdorf) über die Hellertalbahn entfielen Eine elektrische 2 gleisige Hellertalbahn währe bestimmt billiger als eine Aufweitung des eingleisigen Girsbergtunnels in Siegen. Es währe ebenfalls problematich den ganzen Güterverkehr am Krankenhaus in Kirchen vorbei zu fahren. Laut Rheinland- Pfalz Takt 2015 wird zu dem, ab diesem Zeitpunkt die Strecke von Betzdorf nach Siegen von 2 zusätzlichen Regionalbahn Linien befahren Das würde dann aber zu einem Kolapps führen zwischen Betzdorf und Siegen
Ich bin daher der Meinung das die Politiker in unserer Region sich stark machen sollten für einen Ausbau dieser Strecke
Einen Ausbau der Ruhr Sieg Strecke Hagen- Siegen halte ich daher für nicht mehr so wichtig nach heutiger sicht, weil der Fernverkehr heute über die neue Schnellfahrstrecke Köln- Frankfurt/ Main fährt und auch ein Ausbau Hagen- Siegen in Neigetechnik ist schon lange Vergangenheit . diese Technik hat sich bei der DB nicht bewährt und wird nicht mehr gebaut.
#3 von Gerd Imhäuser Sandersgarten 41 57518 BETZDORF, am 21.12.2010 um 12:50 Uhr
Die Initiative von Frau Bätzing ist grundsätzlich zu begrüßen. Aber was soll sich dadurch im Wesentlichen ändern ? Der Schienenlärm - auch im Siegtal - ist nun mal systemimmanent. Höhere Geschwindigkeiten und lange Güterzüge haben daran einen großen Anteil.
#2 von Reinhard Moog, am 21.12.2010 um 12:49 Uhr
Es gibt dringlicheres in Bezug auf die Siegtalstrecke: zweigleisiger Ausbau an den drei
Engpässen sowie Wiedererrichtung von Überholgleisen (für den Güterverkehr) Als unmittelbarer Bahnanwohner kann ich die Beschwerden nicht nachvollziehen! Zu Zeiten von Dampf- und Dieseltraktion war es erheblich lauter! Der Güterverkehr war auch stärker als heutzutage. Im Landkreis fehlt es an vernünftig ausgebauten Straßen in die Ballungsgebiete; der Abzug von Firmen und jungen Familien ist auch lt. jüngsten Studien vorprogrammiert. Die Siegstrecke ist eine sehr wichtige Lebensader für uns!
#1 von Siegtaler, am 21.12.2010 um 12:49 Uhr
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