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Michael Wagener bis 2020 Bürgermeister der VG Wissen

Die wahlberechtigten Einwohner der Verbandsgemeinde Wissen gaben ihr Votum für die dritte Amtszeit von Michael Wagener. Mit 80,9 Ja- und 19,1 Nein-Stimmen bei einer Wahlbeteiligung von 24 Prozent ein klares Ergebnis. Die Familie gehörte zu den ersten Gratulanten.
Michael Wagener bis 2020 Bürgermeister der VG Wissen

Alter und neuer Bürgermeister ist Michael Wagener, der mit Ehefrau Martina und den Kindern am Rathaus die Glückwünsche entgegennahm. Fotos: C. Schmidt

Wissen. Michael Wagener, CDU, tritt die dritte Amtszeit als Bürgermeister der Verbandsgemeinde an. Die Urwahl bestätigte den einzigen Kandidaten im Amt bis 2020. Mit 80,9 Prozent der gültigen Stimmen schickten die Wahlberechtigten Bürger Wagener in die dritte Amtszeit. 19,1 Prozent stimmten mit Nein.
Die geringe Wahlbeteiligung, nur 24 Prozent (2003 waren es 27 Prozent) bei der Urwahl ist schon ein Anlass zu Nachdenken. Von 11.960 Wahlberechtigten gingen nur 2573 in die Wahllokale in Wissen, Katzwinkel, Selbach, Hövels, Mittelhof und Birken-Honigsessen.
Wagener ist der erste Verwaltungschef, der dreimal hintereinander das Vertrauen der Einwohnerschaft erhält. Die ersten Glückwünsche erhielt der neue alte Bürgermeister von Ehefrau Martina und den Kindern, die sich im Rathaus kurz nach Schließung der Wahllokale eingefunden hatte. Aber weitere zahlreiche Gratulanten waren gekommen, darunter die politischen Wegbegleiter, die Beigeordneten und einige Ortsbürgermeister.
Vor dem Rathaus hatte sich schnell die Stadt- und Feuerwehrkapelle eingefunden und brachte musikalisch die Glückwünsche. Ganz klar wurde anschließend gefeiert, nicht nur das Wahlergebnis, es gab auch noch nachträglich Glückwünsche zum Geburtstag. (hw)
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Kommentare zu "Michael Wagener bis 2020 Bürgermeister der VG Wissen"

3 Kommentare

Wer kennt eigentlich folgende gute alte Redensart? „Den Sack schlagen, aber den Esel meinen.“ Vergleiche hinken ja manchmal, aber der Esel sind wir in dem Fall ja alle, denn keiner hat es tatsächlich vermocht, genügend Kritik an der Arbeit des Bürgermeisters zu ergründen, um gegen ihn anzutreten. Fakt ist doch wohl unbestritten, dass Wageners Handeln seit Jahr und Tag weit über Parteigrenzen hinweg volle Zustimmung findet. Was würden eigentlich die berufsmäßigen Quälgeister aufs Tablett bringen, wenn man in Wissen vor 15 bis 20 Jahren die Hände in den Schoss gelegt hätte? Der letzte macht das Licht aus! Es gab ja nun wirklich genügend Zeitgenossen, die nach dem Walzwerk-Aus die Kapitulation nahe sahen. Dass man Fehler macht, wenn man sich irgendwo engagiert – geschenkt!

Dass man Neider hat, wenn der Erfolg bestätigt wird – Natur des Menschen! Dass jeder, der glaubt, es besser zu wissen, zu können, zu machen, aufgefordert ist, sich einzubringen – ein Appell! Möglichkeiten gibt es genug, allein die Zukunftsschmiede hat vier oder fünf Arbeitskreise, die Parteien suchen permanent Mitstreiter und bieten auch Nicht-Mitgliedern die Mitarbeit an, und und und! „Arsch huh, Zäng ussenander“ singt BAP!

Und wer weiß, vielleicht finden sich ja bei den Neu-Engagierten, die heute noch die Kritikfelder ausfüllen, potenzielle künftige Bürgermeisterkandidaten. Wer dann alleine zur Wahl steht, darf ruhig ungeniert auf das blöde Wahlvolk draufhauen, weil sich kein Mitbewerber findet und weil ja alles so einfach ist. Dann wird der neue Bürgermeister auch merken, wofür er so alles verantwortlich ist bzw. gemacht wird: vom demografischen Wandel über marode Brücken bis hin zur schlechten DSL-Versorgung. Vielleicht sollte sich der eine oder andere aber auch einfach mal mit den Aufgaben eines Bürgermeisters und einer Kommune vertraut machen und dann nach und nach abhaken, was hier vor Ort erledigt werden kann und wird und wofür andere staatliche Einheiten verantwortlich sind.
#3 von Günther Bröhl, am 27.10.2011 um 07:56 Uhr
Natürlich kann man sich diesen sogenannten "Wahlsieg" schön reden, bei dieser Wahlbeteiligung. Bei einer Prüfung vor der IHK oder bei anderen Institutionen sind 24 Prozent eine klare Note sechs. Wem darf ich aber dann diese Note sechs vergeben. Ich selber bin als Wissener Bürger wählen gegangen und habe damit meine demokratische Plicht wahrgenommen.Gerne vergebe ich diese Note sechs mehrmals. Ersteinmal dem Wissener Bürger, weil es ist besser bei dem schönen Wetter, was am Wahlsonntag gegeben war, die Hände in den Schoß zu legen und nichts zu tun. Die nächste Note sechs erhalten die etablierten Parteien, wie die SPD, Herr Wehner nicht nur kritisieren, selber einen geeigneten Gegenkandidaten finden und man hätte eine dritte Amtszeit verhindern können. Eine Note eins dagegen erhält der alte und neue Bürgermeister von mir. Vielleicht kann er mir ein paar Tipps geben, wie man es schafft, drei Amtsperioden zu überstehen.

Beste Grüße und weiter dem Abgrund entgegen, Mega-Michi.
#2 von schurki739, am 26.10.2011 um 11:47 Uhr
Was heißt hier Wahl haben und geringe Wahlbeteiligung?
Bei einem Kandidaten ist das eine riesige AusWAHL!!
Die WAHLbeteiligung liegt meiner Ansicht nach auch an der riesigen AusWAHL.
Eine Frage noch! Was ist wenn der einzigste Kandidat keine 50% der Wahlstimmen bekommt?
Wer macht´s dann? Oder sollen "alle" Wähler und Wählerinnen den einen Kandidaten wählen?

#1 von Frank Muhs, am 26.10.2011 um 10:39 Uhr
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