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Nachricht vom 15.09.2014 - 11:38 Uhr    

Feuerwehren proben Ernstfall in Berod

Am Samstag, den 13. September, um 12.33 Uhr, heulten die Sirenen in Berod. Die heimische Wehr und die Wehren aus der Verbandsgemeinde Altenkirchen wurden zum Einsatz in das Palettenwerk Puderbach nach Berod gerufen. Dort wurde eine Großschadenslage geübt.

Auf dem Weg zur Rettung des eingeklemmten Staplerfahrers. Fotos: Wolfgang Tischler

Berod. Der Beroder Wehrführer Oliver Euteneuer und sein Stab hatten sich folgendes Szenario ausgedacht: Ein Gabelstaplerfahrer ist mit der Gabel in einen Heizöltank gefahren und durch den Aufprall unter den Staplerfahrers geraten. Bei dem Unfall ist es zu einem Brandausbruch mit Übergreifen der Flammen auf die benachbarte Produktionshalle gekommen. In dieser waren Arbeiter beschäftigt und mussten herausgeholt werden. Weiterhin droht sich das Feuer in Richtung der Trockenkammern und der Werkstatt des Unternehmens auszubreiten.

Nach und nach rückten die Löschzüge Altenkirchen, Berod, Mehren, Neitersen und Weyerbusch an und bezogen die ihnen von der Leitung zugewiesenen Positionen. Bei dem ausgedachten Szenario gab es viel zu tun. Der defekte Heizöltank mussten abgedichtet werden, den Staplerfahrer galt es zu retten, die Produktionshalle musste nach Arbeitern durchsucht werden und die Brandbekämpfung war in Angriff zu nehmen.

Die Löschzüge Mehren und Neitersen hatten die Aufgabe für den Aufbau der Wasserversorgung vom Weiher Hoffmann im Hellsteg zu sorgen. Es waren einige hundert Meter Schlauchleitung zu legen. Gegen 14 Uhr war die Übung beendet. Bürgermeister Höfer zeigte sich in einer ersten Stellungnahme mit dem Ablauf der Übung sehr zufrieden. Im Einsatz waren rund 70 Feuerwehrmänner und -frauen. Die Jugendfeuerwehr durfte dem Einsatz beiwohnen und fungierte als Statisten für die Menschenrettung aus der Halle, die vernebelt wurde.

Im Anschluss an die Großübung gab es im Dorfgemeinschaftshaus Berod eine ganze Reihe von Beförderungen und Verpflichtungen. Vom Löschzug Berod wurden zum Feuerwehrmannanwärter verpflichtet: Patrick Buda, Silas Gries, Christian Jungbluth und Thorge Kirchhof. Für den Löschzug Mehren war es Fabian Hergesell, für Weyerbusch Florian Schneider und für Altenkirchen Jan-Rico Kirch. Martina Terwedow-Krone, Berod, erhielt die Verpflichtung zur Oberfeuerwehrfrau.

Zur Feuerwehrfrau wurde Yvonne Schwarzbach, Mehren, befördert. Die Beförderung zum Feuerwehrmann erhielten Ulrich Bitzer und Philip Kolfhaus, Mehren, sowie Dustin Enders, Altenkirchen.

Nadine Zeiler, Weyerbusch, darf sich jetzt Oberfeuerwehrfrau nennen. Oberfeuerwehrmann sind nun: Hendrik Hergesell und Dennis Schwarzbach, Mehren; Pascal Kissler und Darius Tawrowski, Weyerbusch; Tobias Beer, Gero Heinemann, Kevin Hirschfeld, Daniel Zwipp und Marvin Zimmermann, alle Altenkirchen.

Hauptfeuerwehrmann sind: Florian Dietmar Klein und Ernst Obermann, Mehren; Gerrit Lindlein, Marcel Röhrig und Benjamin Schmidt, Weyerbusch. Löschmeister sind jetzt Detlef Au, Weyerbusch, und Christian Heisterkamp, Neitersen. Die Beförderung zum Oberlöschmeister beziehungsweise Oberlöschmeisterin erhielten: Jan und Philipp Lichtenthäler, Mehren; Thomas Klimek, Stefan Theis und Tanja Enders, Altenkirchen.

Hauptlöschmeister wurden Dr. Reinhard Kramer, Mehren, und Manfred Becker, Neitersen. Vier neue Brandmeister gibt es: Lothar Hackbeil, Berod, Alexander Au und Rebecca Quast, Weyerbusch. Oberbrandmeister sind jetzt Erik Pfeiffer, Berod, Florian Alexander Klein, Mehren, sowie Rasmus Baucke und Christian Ross, Weyerbusch.

Manfred Becker, Löschzug Neitersen, wurde vom Feuerwehrdienst entpflichtet, da er die Altersgrenze erreicht hat. Der Wehrführer des Löschzuges Berod, Oliver Euteneuer, wurde mit Wirkung zum 1. Januar 2015 für weitere zehn Jahre zum Wehrführer ernannt. Er wurde wiedergewählt.

Rebecca Quast wurde zur Verbandsgemeinde-Jugendfeuerwehrwartin bestellt. Stephan Baumann und Pierre Hüsch sind nun Atemschutzgerätewarte. Wolfgang Tischler


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