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Nachricht vom 13.02.2017    

Westerwald Brauerei trotzt dem Branchentrend

Die Westerwald-Brauerei in Hachenburg, eine der letzten verbliebenen privaten Familienbrauereien in Rheinland-Pfalz, ist auch mit dem Geschäftsjahr 2016 zufrieden. Wie in den Vorjahren konnte die verkaufte Menge an Bieren im Vergleich zum Branchentrend erneut gesteigert werden. Maßgeblicher Wachstums-Treiber waren erneut die Hauptsorten Hachenburger Pils und Westerwald-Bräu. Ein wichtiger Grund hierfür ist laut Brauereichef Jens Geimer, dass die Verbraucher immer interessierter daran sind, wo „ihre“ Lebensmittel herkommen und wie sie entstehen.

Das Brauerei-Sudhaus bei Nacht. Foto: Westerwald Brauerei

Hachenburg. Seit Jahren verfolgt die Westerwald-Brauerei eine konsequente Qualitätsphilosophie: Alle Biere werden ausschließlich und zu 100 Prozent mit dem sehr teuren Aromahopfen gebraut. Zudem werden die Hachenburger Bierspezialitäten lange und kalt gelagert, bevor sie in Fass oder Flasche abgefüllt werden. Rund 18.000 Besucher kamen im letzten Jahr in die Brauerei, um sich hiervon persönlich zu überzeugen. Und wer will, kann sich als Bierliebhaber in der kürzlich neu geschaffenen „Brau-Werkstatt“ selbst sein eigenes Wunschbier brauen.

Hauptabsatz-Gebiet der Brauerei ist der Westerwald und seine angrenzenden Regionen. Hinzu kommt seit einigen Jahren der Export nach Fernost, der sich ebenfalls erfolgreich entwickelt.

In diesem Jahr stehen umfangreiche Investitionen in eine völlig neue Energie-Versorgung der Brauerei an. Im Frühjahr wird ein neues Maschinenhaus fertiggestellt, in dem zukünftig zentral für das gesamte Unternehmen die Energie-Träger Dampf, Druckluft und Kälte produziert werden. Des Weiteren erfolgt der Einbau einer neuen hochmodernen Flaschen-Reinigungs-Anlage. Jens Geimer erläutert hierzu: „Durch diese Investitionen können wir zukünftig viel energieschonender produzieren. Und es sichert unsere heutzutage eher seltene Qualitätsphilosophie der weiterhin langen und kalten Reifung unserer Biere.“


Kommentare zu: Westerwald Brauerei trotzt dem Branchentrend

1 Kommentar

Ein interessanter Artikel,
Aber ohne Zahlen mehr als wertlos.
Die Brauerei hatte mal einen Ausstoß von 225.000 Hl.

Heute geschätzt ca. 50.000 hl.
#1 von Jochen Monjau , am 14.02.2017 um 22:08 Uhr

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