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Nachricht vom 17.02.2017    

Das Feld der DTB-Tennisspielerinnen reduziert sich

Das Feld der deutschen Spielerinnen hat sich im Achtelfinale der „AK ladies open“ deutlich ausgedünnt. Gleich fünf Vertreterinnen des DTB sind am Donnerstag ausgeschieden, darunter auch die Hamburgerin Tamara Korpatsch. Bundestrainerin Barbara Rittner kam zum Turnier nach Altenkirchen.

Tamara Korpatsch war eine von gleich fünf deutschen Spielerinnen, die am Donnerstag in Altenkirchen das Achtelfinale nicht überstanden. Fotos: Veranstalter

Altenkirchen. Dabei eröffnete Lokalmatadorin Romy Kölzer den sechsten Turniertag in Altenkirchen mit einem Paukenschlag. Sie nahm der Britin Tara Moore den ersten Satz ab, musste mit zunehmender Spielzeit aber erkennen, dass die Nummer zwei der Setzliste für den Neuprofi aus Betzdorf noch eine Nummer zu groß ist. Moore gewann die Durchgänge Nummer zwei und drei mit 6:3 und 6:0.
Auch die mit einer Wild-Card gestartete Anna Zaja (6:7 und 2:6 gegen Anna Kalinskaya) und Tayisiya Morderger (5:7 und 4:6 gegen Magdalena Rybarikova) mussten die Segel streichen. Die Zahl der im Turnier Verbleibenden aus der Einzel-Setzliste verringerte sich auf fünf, weil Tamara Korpatsch gegen Jesika Maleckova verlor. Die Hamburgerin erwischte vor den Augen von Bundestrainerin Barbara Rittner einen Fehlstart (3:6). Das 6:2 im zweiten Satz gab der 21-Jährigen auch nicht die erhoffte Sicherheit. Maleckova breakte im dritten dreimal, Korpatsch nur zweimal – das reichte der Slowakin für den Viertelfinaleinzug.

Beendet ist das Turnier auch für Mitfavoritin Katharina Hobgarski. Die 19-Jährige unterlag in der Night-Session Vivian Heisen. Die Qualifikantin ließ sich nicht davon unterkriegen, den zweiten Satz nach 4:2-Führung noch mit 4:6 abgegeben zu haben. Im entscheidenden Durchgang schlug sie zurück (6:2) und setzte ihren Siegeszug in Altenkirchen fort. „Ich habe heute von meinem Aufschlag profitiert, der ganz gut kam“, erklärte Heisen, während ihre Gegnerin „unzufrieden mit dem Return“ war.

Verbissen kämpften im Doppel die topgesetzten An Sophie Mestach/Lesley Kerkhove und Quirine Lemoine/Eva Wacanno um den Einzug in die Vorschlussrunde. Erst in der Verlängerung des spannenden Match-Tie-Breaks behielten Mestach/Kerkhove mit 13:11 die Oberhand. Sie treffen im Halbfinale am heutigen Freitag auf Alexandra Cadantu/Cornelia Lister.

Auch das zweite, ursprünglich für Samstag vorgesehene Semifinale zwischen Tara Moore/Conny Perrin und Valentini Grammatikopoulou/Anna Kalinskaja kommt am Freitag zur Austragung, weil mit Perrin, Kerkhove und Mestach Beteiligte aus beiden Paarungen für Turniere in Moskau und Budapest gemeldet haben. Die Vorterminierung ermöglicht dem unterlegenen Doppel rechtzeitig weiterzureisen und hat auch Auswirkungen auf den Zeitplan am Samstag: Die beiden Einzelhalbfinals beginnen erst ab 14 Uhr und nicht wie vorgesehen ab 13 Uhr.

Besondere Gäste konnte Turnierdirektor Razvan Mihai am Donnerstag begrüßen: Neben einer Delegation des rheinland-pfälzischen Tennisverbandes um Präsident Dieter Kirschenmann stattete auch Barbara Rittner den „AK ladies open“ einen Besuch ab. „Es ist ein liebevoll ausgerichtetes Turnier und toll, was hier auf die Beine gestellt wird“, lobte die Bundestrainerin.

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