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Nachricht vom 04.11.2017 - 16:41 Uhr    

Erstes Damen-Dreigestirn des HCC startete erfolgreich in die Session 2017/2018

In Herkersdorf haben seit Samstag, 4. November die Frauen sprichwörtlich das Zepter in der Hand. Schwungvoll und mit einer Prise Nervosität startete das erste Damen-Dreigestirn des HCC bei der feierlichen Proklamation in die Session 2017/2018 unter dem Motto: “Der HCC wird 60 Jahr, das ist einfach wunderbar“.

Das erste Damen-Dreigestirn des HCC startete schwungvoll in die Karnevals-Session 2017/2018. Fotos: Gaby Wertebach

Herkersdorf. Es ist alleine schon eine tolle Leistung über einen solchen Zeitraum immer wieder eine Tollität aufzutun, ohne die der Verein ja aufgeschmissen wäre. Das Gleiche gilt für das Amt des Präsidenten. Da sind die Mitglieder des Herkersdorfer Carnevalsclubs fein raus. Die Tollität für die neue Session ist gefunden und Präsident Stephan Kreps führte am Samstag wieder einmal Mal in gewohnt souveräner Manier, wort- und witzgewandt, dazu noch in Gedichtform, durch das Programm der Prinzenproklamation. Auch zwölf befreundete Vereine waren mit ihren Tollitäten vor Ort, um der mit Spannung erwarteten neuen Tollität des HCC zu gratulieren. Die Suche nach jemandem, der in diesem Jahr das Narrenzepter trägt, war erst zwei Wochen zuvor von Erfolg gekrönt.

Mit einem donnernden Kanonenschuss begann um 11.11 Uhr auf dem Dorfplatz im Beisein vieler Narren die närrische Kampagne 2018, begleitet vom Schlachtruf: “Herkersdorf schlöng ronner“.

Für die Erweckung des legendären Hoppeditz hatten sich die Damen des Elferrates in einer Rückschau unter anderem den scheidenden Prinz Franz-Josef I. als Opfer erkoren. Ob das verwehrte Nickerchen auf der Rückfahrt von einer Veranstaltung oder seine Sockenprobleme, der Picasso vom Druidenstein trug es mit Fassung. Aber auch die geplante Wellness-Oase, von Rüdiger Brauer, gedacht dafür die Umsiedlung der Herkesdorfer Wildschweine wie auch die Brandschutztüre, das wahrlich heiße Thema des letzten Wochenendes, vor den spitzen Zungen der Damen war fast nichts sicher. Da musste der arme der Hoppeditz ganz schön lange bis zu seiner Erweckung in einer Kiste ausharren. Die Damen ölten zwischenzeitlich immer wieder ihre Kehlen mit dem launigen: “Vitamine am Morgen, vertreiben Kummer und Sorgen – Stößchen“!

Der Kinderpräsident Lukas Stock hielt die Dankesrede an die scheidende Kinderprinzessin Lea III. mit ihren Begleitern und begrüßte die neue Kinderprinzessin, Emma II, die in Begleitung der Turnschuhgarde auf die Bühne kam. Die siebenjährige Emma Sophie Wertebach ist die jüngste Kinderprinzessin in der Geschichte des HCC. Vorbelastet ist sie durch Urgroßeltern, Großeltern und auch die Eltern, die alle einen Draht zum HCC haben und auch schon zahlreiche Funktionen bekleideten. Emma selbst begrüßte die große Narrenschar strahlend und geradezu bühnenreif mit einer Rede die ihr donnernden Applaus einbrachte. Ihre Begleiterinnen, Merle Urrigshardt und Jana Hilgeland hörten konzentriert Emmas Fahnenschwur zu und stimmten anschließend begeistert mit ein in den Schlachtruf.

Dann stieg die Spannung, nicht zuletzt dank Stephan Kreps der verkündete: “Wen heben wir heute auf den Narrenthron, habt ihr eine Ahnung? Ich weiß es schon! DJ Hansi sorgte für Stimmung und hielt die Narren bei Laune bis die neue Regentin in Sicht war. Entgegen der üblichen Gepflogenheiten dafür umso passender zur Ausnahmesituation, wurde ein Dreigestirn standesgemäß im schneeweißen Cabrio zum Dorfplatz gefahren. Ein Riesenjubel brach los als die Damen aus dem Auto stiegen und sich ihren Untertanen präsentierten. Alle drei gehören dem Elferrat an, alle drei heißen Ulrike und teilen natürlich die Begeisterung für den Karneval.

Die Nervosität vor ihrem großen Auftritt hätte gar nicht sein müssen, denn bravourös brachten Prinzessin Ulrike (Stockschläder) Jungfrau Ulrike (Schlösser) und Bäuerin Ulrike (Fischbach) ihre Proklamation über die Bühne. Das fröhliche Dreigestirn leistete gemeinsam den Fahnenschwur und rief dem närrischen Volk den Schlachtruf zu. Die Prinzessin dankte für den tollen Empfang und wünschte allen eine schöne Karnevalszeit.

Auch Dennis Dapprich, der Bezirksvorsitzende des RKK (Rheinische Karnevals Korporationen e.V.) und ebenfalls Mitglied des HCC, gratulierte herzlich und wünschte eine schöne Session.

Anschließend herzte Prinzessin Ulrike, ausgestattet mit den Insignien ihrer Macht, in ihrer Funktion als Omi ihre Enkelin Kinderprinzessin Emma II., die ihr die Entscheidung zur Übernahme des Amtes leichtgemacht habe:“ Als ich ihr erzählt habe ich werde Prinzessin da hat sie gesagt:“ Omi ich ziehe mit“. (GW)

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