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Nachricht vom 09.01.2018 - 10:43 Uhr    

Gestaltung des Lebens nach der Berufstätigkeit waren Thema

Es gibt viele Aspekte der Gestaltung des Lebens nach der Berufstätigkeit. Zu einem Frühstück mit Vortrag der Referentin Ursula Krombach-Stettner, Diplom-Sozialpädagogin und Koordinatorin für ambulante Hospizarbeit beim Caritasverband Siegen.

Ursula Krombach-Stettner referierte. Foto: pr

Wissen. Einen fundierten und umfassenden Vortrag zu den Veränderungen durch das Ende der Berufstätigkeit, aber auch grundsätzlich durch das Altern, konnten ehrenamtlich Engagierte und Interessierte aus dem Kreis Altenkirchen im Rahmen eines „Input-Frühstücks“ im Kuppelsaal der Verbandsgemeinde in der Westerwald Bank in Wissen erleben. Eingeladen zu dieser Veranstaltung hatten die beiden Mehrgenerationenhäuser im Kreis „Mittendrin“ und „Gelbe Villa“, die Ehrenamtskoordinierungsstelle des Kreises sowie die Ehrenamtsagentur der Lebenshilfe.

Im Anschluss an ein reichhaltiges gemeinsames Frühstück und angeregte Gespräche begrüßte die Ehrenamtskoordinatorin der Lebenshilfe im Landkreis Altenkirchen, Angela Wagner, die Zuhörer sowie die Referentin Ursula Krombach-Stettner, Diplom-Sozialpädagogin und Koordinatorin für ambulante Hospizarbeit beim Caritasverband Siegen.

Aus verschiedenen Blickwinkeln und untermauert mit Erkenntnissen aus wissenschaftlichen Studien beleuchtete die Referentin die Lebensphase, die sich an die Zeit der Berufstätigkeit anschließt. In der heutigen Zeit dauert diese Lebensphase so lange wie noch nie zuvor in der Geschichte, somit kommt der jetzigen Generation der Menschen im Rentenalter und denen, die vor dieser Phase stehen, eine bedeutende Vorreiterrolle zu. Zwischen Werbeversprechen, Jugendwahn und familiären sowie gesellschaftlichen Anforderungen gilt es, einen eigenen Weg zu finden, diese Zeit für sich selbst sinnvoll zu gestalten. Die menschliche Entwicklung dauert lebenslang an, und Frauen und Männer sind immer wieder gefordert, sich auf veränderte Umstände einzustellen. Der Vortrag gab wertvolle Anregungen, wie dieser Prozess gestaltet werden kann.

Auch unbequemen Themen wie das Abschied nehmen von Freunden und Verwandten ließ Ursula Krombach-Stettner nicht links liegen. Sie legte den Zuhörern ans Herz, während der Ehe oder Partnerschaft auch anderweitige Freundschaften zu pflegen, um beim Tod des Partners nicht alleine und isoliert zu sein.

Ehrenamtliches Engagement hingegen gehört zu den positiven Aspekten, die die Referentin aufführte. Studien belegen, dass freiwillig Tätige im Durchschnitt eine deutlich längere Lebenserwartung haben als Menschen, die sich nicht ehrenamtlich engagieren.

Im Anschluss an den Vortrag folgte eine lebhafte Diskussion zum Thema. Am Ende meinte eine Zuhörerin, der Vortrag von Ursula Krombach-Stettner sei der beste Vortrag gewesen, den sie seit langem gehört hätte. (PM)


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