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Nachricht vom 16.02.2018 - 16:02 Uhr    

Raiffeisentag in Flammersfeld mit Ausstellungseröffnung

Am 18. Februar, dem „Raiffeisentag“ in Flammersfeld, wird erstmals die Wanderausstellung „Das Beispiel nützt allein – Raiffeisen, seine Genossenschaften und ihre Ausstrahlung in die Welt“ im evangelischen Gemeindehaus in Flammersfeld präsentiert. Sie ehrt das Wirken von Friedrich Wilhelm Raiffeisen (1818–1888).

Foto: IGL Mainz

Flammersfeld. Am 30. März 1818, vor 200 Jahren, wurde Friedrich Wilhelm Raiffeisen in Hamm/Sieg geboren. Flammersfeld erinnert am „Raiffeisentag“, Sonntag, 18. Februar, an den großen Reformer und Gründervater der Genossenschaften.

Zum Raiffeisentag: Der Raiffeisentag in Flammersfeld beginnt um 10 Uhr in der evangelischen Kirche mit einem Gottesdienst, anschließend besteht die Möglichkeit, die Wanderausstellung im Evangelischen Gemeindehaus in der Raiffeisenstraße 48 in Flammersfeld zu besuchen.

Am Nachmittag fängt um 15 Uhr der zweite Teil des Raiffeisentags an: Nach der Begrüßung durch Pfarrerin Silvia Schaake und Bürgermeister Ottmar Fuchs führt Josef Zolk, stellvertretender Vorsitzender der Friedrich-Wilhelm-Raiffeisen-Gesellschaft und Leiter des Raiffeisenhauses, in die Wanderausstellung ein.

Professor Gerhard Waldherr stellt die neugestalteten Räume – den UNESCO-Raum und den Schülergenossenschaftsraum – im Raiffeisenhaus vor. Thomas Mende von der Deutschen Friedrich-Wilhelm-Raiffeisen-Gesellschaft berichtet von der UNESCO-Entscheidung zur Aufnahme der Genossenschaftsidee in die Repräsentative Liste des Immateriellen Kulturerbes der Menschheit. Zudem steht der Genossenschaftsnachwuchs Rede und Antwort: Eine Vertreterin oder ein Vertreter von Schülergenossenschaften berichtet von den Aktivitäten der Genossenschaft.

Zur Ausstellung: In der Mitte des 19. Jahrhunderts entwarf Friedrich Wilhelm Raiffeisen das Konzept eines genossenschaftlichen Vereins. Dieser sollte die Chancen der hungernden Bauern auf ein würdiges Leben verbessern. In der Folge entwickelte der Reformer seine Idee weiter und wurde so zum Vater des Genossenschaftswesens in Deutschland.

Stationen auf diesem Weg veranschaulicht die Wanderausstellung „Das Beispiel nützt allein – Raiffeisen, seine Genossenschaften und ihre Ausstrahlung in die Welt“. Die elf farbig gestalteten Aufsteller sind am Institut für Geschichtliche Landeskunde an der Universität Mainz e.V. (IGL) entstanden. Erarbeitet unter der Leitung der Wirtschafts- und Sozialhistorikerin Dr. Ute Engelen (IGL) würdigt die informative Ausstellung die Bedeutung von Raiffeisen, sein Wirken und die Aktualität seiner Ideen bis heute.

Die Ausstellung wird im Raiffeisen-Jahr 2018 in den Geschäftsräumen zahlreicher Genossenschaften in ganz Deutschland und im Ausland zu sehen sein.


Das Jubiläum für den Vater der Genossenschaftsidee Friedrich Wilhelm Raiffeisen
Am 30. März 2018 jährt sich der Geburtstag des Reformers zum 200. Mal. Seine Idee bewegt weiterhin Menschen und Märkte. Die Genossenschaftsidee wurde 2016 von der UNESCO in die Repräsentative Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit aufgenommen. Mehr als 22 Millionen Menschen in Deutschland sind Mitglied einer Genossenschaft, und immer mehr Menschen entdecken diese Form des gemeinschaftlichen Wirtschaftens – ob auf der Suche nach fairen Finanzprodukten, nachhaltiger Landwirtschaft, unabhängiger Energieversorgung oder bezahlbarem Wohnraum: Hier zählt das Wohl aller, nicht der Profit weniger. 2018 heißt es deshalb unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier: „Mensch Raiffeisen. Starke Idee!“ Mehr erfahren Sie unter www.raiffeisen2018.de.

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