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Nachricht vom 06.03.2018 - 11:12 Uhr    

Wanderausstellung will zur Darmkrebsvorsorge motivieren

Darmkrebs ist eine der häufigsten Tumorarten in Deutschland. Welche Gefahren von ihr ausgehen und welche Präventionsmaßnahmen es gibt, darüber informiert eine Wanderausstellung in der Sparkasse Westerwald-Sieg in Altenkirchen. Die Ausstellung unter Schirmherschaft von MdL Dr. med. Peter Enders informiert über die Entstehung von Darmkrebs und macht auf die bedeutende Rolle der Früherkennung aufmerksam.

Die Ausstellung „Vermeiden statt Leiden! Darmkrebsvorsorge rettet Leben“ möchte die Bevölkerung für das Thema Darmkrebs sensibilisieren, über verschiedene Möglichkeiten der Vorsorge informieren und die Angst vor der Darmspiegelung nehmen. (Foto/Illustration: Veranstalter)

Altenkirchen. Die Darmkrebspräventionskampagne „Vermeiden statt leiden” wurde von der Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.V. und der Stiftung LebensBlicke mit Unterstützung der Techniker Krankenkasse ins Leben gerufen. Sie informiert über die Entstehung von Darmkrebs und macht auf die bedeutende Rolle der Früherkennung aufmerksam. Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Sie wird auf Initiative von MdL Dr. med. Peter Enders, Vorsitzender des Ausschusses für Gesundheit, Pflege und Demografie im rheinland-pfälzischen Landtag, vom 12. bis 16. März in der Kundenhalle der Sparkassengeschäftsstelle in Altenkirchen gezeigt.

Darmkrebs ist eine der häufigsten Tumorarten in Deutschland. Die Erkrankung verläuft, wenn sie spät erkannt wird, häufig tödlich. Wird durch eine Vorsorgeuntersuchung Darmkrebs bzw. eine Vorstufe des Tumors früh festgestellt, ist Heilung jedoch in den meisten Fällen möglich. Mit der Ausstellung soll über Darmkrebs und seine Entstehung informiert und zur Inanspruchnahme der Vorsorgemöglichkeiten motiviert werden. Bei keiner Krebserkrankung ist Früherkennung und Vorsorge so erfolgversprechend wie bei Darmkrebs. Daher haben Personen ab 55 Jahren alle zehn Jahre die Möglichkeit der Krebsvorsorge durch eine Darmspiegelung. Doch nur rund ein Viertel dieser Altersgruppe nimmt dieses Angebot bisher wahr.

Die Ausstellung „Vermeiden statt Leiden! Darmkrebsvorsorge rettet Leben“ möchte die Bevölkerung für das Thema Darmkrebs sensibilisieren, über verschiedene Möglichkeiten der Vorsorge informieren und die Angst vor der Darmspiegelung nehmen. „Die dazu notwendigen Untersuchungen muss niemand fürchten, denn sie lassen sich heute ohne Beeinträchtigungen für die Patientinnen und Patienten durchführen,“ beschreibt MdL Dr. Enders den aktuellen Stand der Diagnostik und hebt einen weiteren wichtigen Aspekt hervor: „Wenn bei der Untersuchung gutartige Polypen entdeckt werden, können diese entfernt werden, bevor sie zu bösartigen Tumoren entarten.“

Die Ausstellung ist während der Öffnungszeiten der Sparkasse in Altenkirchen frei zugänglich, von Montag bis Freitag von 8.30 Uhr bis 16.30 Uhr, am Donnerstag bis 18.00 Uhr. (PM)

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