Werbung

Nachricht vom 08.03.2018 - 08:46 Uhr    

Investitionen in die Zukunft des DRK-Krankenhauses

Gut durchdachte Konzepte fördern die Sicherstellung und Weiterentwicklung des DRK-Krankenhaueses Hachenburg. Das angestrebte Ziel: mit den modernen Kliniken auf Augenhöhe die Leistungen verbessern und die klinische Versorgung der ländlichen Bevölkerung sicherstellen.

Dr. Mathias Solbach mit Schwester Carolin bei der Visite. Fotos: Reinhard Panthel

Hachenburg. Eine Förderung von 2,5 Millionen Euro aus dem Investitionsprogramm des Landes Rheinland-Pfalz ist für das DRK-Krankenhaus in Hachenburg bestimmt. Von diesen bewilligten Geldern sind zwei Millionen Euro für die notwendige Umstrukturierung der Notaufnahme vorgesehen. Während zurzeit über zwei Notaufnahmeeinrichtungen der Weg ins Innere des Krankenhauses gesteuert wird, ist künftig nur eine einzige zentrale Notaufnahme für die Ambulanz und die Liegend-Anlieferung geplant.

Nach erfolgtem Um- und Anbau werden die zentralen Abläufe arbeitstechnisch verbessert. Auch die Sterilisation erfährt eine Optimierung, da künftig diese Arbeiten zentral auf das Krankenhaus Kirchen übertragen werden, wozu ein Landeszuschuss in Höhe von 200.000 Euro bewilligt ist. Als dritte frohe Botschaft aus dem Gesundheitsministerium schlägt eine Zusage in Höhe von 300.000 Euro zu Buche, die für einen neuen und zentralen Aufzug im Innenhof des Gebäudes zeitliche und organisatorische Vorteile mit sich bringt. Dadurch werden künftig Transportwege von einer Ebene zur anderen ohne Umwege direkt in die einzelnen Etagen möglich sein.

Seit einigen Monaten ist Dr. Mathias Solbach als kompetenter Arzt für die derzeit noch zweigleisige Notaufnahme verantwortlich. Erst wenn der Neubau angegliedert ist, werden die bisher in chirurgische Ambulanz im Erdgeschoss und Liegend-Anfahrt getrennte Notaufnahmebereiche im unteren Geschoss in eine zentrale Notaufnahme zusammengeführt und die Patienten von dort aus nach medizinischer Überprüfung in die einzelnen Fachabteilungen weiter geleitet. Besonderes Augenmerk gilt dabei auch den Transportwegen der Patienten von einer in die andere Fachabteilung. Hygienische Vorteile können durch das neue Aufzugssystem ebenfalls verbessert werden, weil unterschiedliche Transportwege von den Stationen bis hin in die Bettenzentrale führen. Krankenbetten mit Patienten werden bisher - auch nach erfolgter Operation - über die Flure von den einzelnen Stationen bis zum Aufzug über die öffentlichen Besucherwege geführt. Das alles hat ein Ende, wenn das neue Aufzugssystem eingebaut worden ist.

Eine neue Intensivabteilung mit erweiterten Betten-Kapazitäten ist für den zweiten Bauabschnitt geplant. Durch die im Plan vorgesehene Sterilgut-Versorgungen und Aufbereitung an das Krankenhaus in Kirchen entsteht ein gewünschtes zusätzliches Platzangebot für den Bereich des Maschinenparks, das dringend für das DRK-Krankenhaus in Hachenburg benötigt wird. Die zusätzlich zugesagten Finanzhilfen für die drei Standorte in Höhe von 800.000 Euro werden aufgeteilt in 400.000 Euro für die erweiterte Steril-Einrichtung zentral im Krankenhaus Kirchen und jeweils 200.000 Euro für die Kliniken in Altenkirchen und Hachenburg.

Obwohl ein zweckmäßiger Konferenzraum im Altbau des Krankenhauses Hachenburg funktionstüchtig zur Verfügung steht, wird eine Grundsatzfrage zu klären sein, ob und wann auch der Altbautrakt des DRK-Krankenhauses Hachenburg durch einen Neubau zu ersetzen ist. Die immer noch genutzten Räumlichkeiten im Keller- und Dachgeschoß des Altbau-Baubereiches, in dem auch die Verwaltung angesiedelt ist, entsprechen schon lange nicht mehr den Anforderungen an ein modernes Klinikum der heutigen Zeit.

Trotzdem sorgt der amtierende kaufmännische Direktor Jürgen Ecker, der seit 30 Jahren im Krankenhaus Hachenburg arbeitet, für einen reibungslosen Ablauf der Klinikleitung und kann sich auf einen guten Stab von Medizinern, Pflegepersonal und anderen Mitarbeitern verlassen. Er ist verantwortlich für die Organisation und Personalbeschaffung der beiden DRK- Krankenhäuser in Altenkirchen mit vier Stationen von jeweils 27 Betten und den 163 Betten im Klinikum Hachenburg. Nicht nur qualifizierte Ärzte, sondern auch die Beschaffung motivierten Pflegepersonals stellt den engagierten Direktor Ecker vor enorme Aufgaben, die nur schwer zu erfüllen sind. repa

---
Jetzt Fan der WW-Kurier.de Lokalausgabe Hachenburg auf Facebook werden!

Weitere Bilder (für eine größere Ansicht klicken Sie bitte auf eines der Bilder):
     


Kommentare zu: Investitionen in die Zukunft des DRK-Krankenhauses

Es sind leider keine Kommentare vorhanden


Aktuelle Artikel aus der Region


Abiaktion profitiert vom Pimpfemarkt

Marienstatt. Auch dieses Jahr hatte die Abi-Aktion des Privaten Gymnasiums Marienstatt wieder die Möglichkeit, wie es schon ...

Raus in die Natur

Region. „Mit der Karte bieten wir den Menschen in der Region und den Besuchern einen Überblick über das große Wander- und ...

Adventsbesuch im Evangelischen Altenzentrum

Hamm. Um den Angestellten des Evangelischen Altenzentrums in Hamm eine Freude zu bereiten, backten die Schülerinnen und Schüler ...

Skateboard-Pionier Titus Dittmann wurde 70

Münster/Kirchen. Als am 8. Dezember 1948 in Kirchen an der Sieg ein Kind das Licht der Welt erblickt, ist es nicht etwa ein ...

Weihnachtskult XXL - Band „Shark“ rockt das Palastzelt

Oberraden. Die siebenköpfige Formation aus Franken wird die Besucher mit ihrer enormen Vielfalt begeistern: von Beyoncé bis ...

Betzdorfer Weihnachtsmarkt trotzte Sturm und Regen

Betzdorf. Am diesjährigen zweiten Adventwochenende hatten viele Weihnachtsmärkte in der Region mit den widrigen Wetterbedingungen ...

Weitere Artikel


Studie der Uni Siegen: Jugendarbeit mit jungen Flüchtlingen

Siegen/Kreisgebiet. Jugendliche und junge Erwachsene, die aus Krisengebieten nach Deutschland geflüchtet sind, wollen in ...

Fachtag in Altenkirchen: „Ehrenamt für alle! Wie kann es gehen?"

Altenkirchen. „Ehrenamt für alle! Wie kann es gehen?“ Zu diesem Thema gibt es am Donnerstag, dem 22. März, einen Fachtag ...

Neuer Senior Consultant bei der Data Center Group

Wallmenroth. Dieter Thiel (Foto) ist ab sofort neuer Senior Consultant bei der Data Center Group mit Sitz in Wallmenroth. ...

Zukunft des Stegskopfes: Bald soll Klarheit herrschen

Daaden. Wer geglaubt hat, dass die Würfel darüber schon längst gefallen sind, wie die Zukunft des ehemaligen Truppenübungsplatzes ...

„Verkehrte Welt“: Kinder bekochten ihre Eltern

Betzdorf. Den Blick hinter die Kulisse der Gastronomie durften jetzt 17 Kinder bei der Aktion „Verkehrte Welt“ der Jugendpflegen ...

Das Franz-Schubert-Trio gastiert in Herdorf

Herdorf. Am Samstag, dem 17. März, gastiert im Herdorfer Hüttenhaus um 20 Uhr das Franz-Schubert-Trio. Der Zusammenarbeit ...

Werbung