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Nachricht vom 09.07.2018 - 19:07 Uhr    

Fanta Spielplatz-Initiative: Fördergelder von bis zu 10.000 Euro

150 Spielraumprojekte werden mit Fördergeldern im Gesamtwert von knapp 200.000 Euro unterstützt. Ob Kommune, Verein, Elterninitiative oder Privatperson: Die vereinfachte Bewerbung macht die Teilnahme noch attraktiver bei der Fanta Spielplatz-Initiative 2018. Die Bewerbungsfrist endet am 31. Juli.

Berlin/Region. Die Fanta Spielplatz-Initiative geht in die siebte Runde und vergibt dieses Jahr wieder Fördergelder im Gesamtwert von 198.500 Euro. Alle Freunde kreativer Spielräume können sich mit ihrem Lieblingsprojekt ab sofort unter www.fsi.fanta.de online um die begehrten Förderungen bewerben. „Ein Spielplatz muss für Kinder ein sicherer Ort sein. Gleichzeitig sollte er auch anregungsreich und gestaltbar sein. Erst dadurch werden Bewegung und Miteinander gefördert. Außerdem ist der Spielplatz meist der erste Ort, an dem Kinder frei und selbstbestimmt agieren können“, weiß Holger Hofmann in seiner Funktion als Spielraumexperte und Bundesgeschäftsführer des Deutschen Kinderhilfswerkes. Aus diesem Grund stellt die Fanta Spielplatz-Initiative das freie und kreative Spielprinzip in den Vordergrund. Besonders in deutschen Großstädten ist kreativer Freiraum für den Nachwuchs allerdings häufig begrenzt. Zudem sind die vorhandenen Spielplätze oftmals nicht kindgerecht oder bedürfen einer Sanierung. Auch 2018 nehmen sich Fanta und das Deutsche Kinderhilfswerk diesem wichtigen Thema an und unterstützen bereits im siebten Jahr Spielraumprojekte in ganz Deutschland.

Jeder Einzelne kann sich beteiligen
Bis zum 31. Juli 2018 können offizielle Eigentümer und Betreiber sowie Vereine und Initiativen, aber auch Privatpersonen wie Eltern und Großeltern sich für einen öffentlich zugänglichen Spielplatz oder kreativen, urbanen Spielraum um eine Förderung bewerben. Auch bespielbare Gelände, die sich noch in der Planung befinden, können für die Initiative angemeldet werden. Im Vergleich zu den vergangenen Jahren wurde der Bewerbungsprozess stark vereinfacht. Aufgrund der freiwilligen Selbstverpflichtung, kein Marketing an Kinder unter 12 Jahren zu richten, sind Spielplätze von Kindergärten, Schulen oder Kindertagesstätten von der Teilnahme ausgeschlossen. Die Marke Fanta ist auf den Spielplätzen nicht sichtbar.

Jede Stimme zählt
Vom 30. August bis zum 30. September haben alle Spielplatz-Fans die Möglichkeit, mitzubestimmen, welchen Spielplätzen die Unterstützung durch die Initiative zu Gute kommt. Unterwww.fsi.fanta.de kann dann einmal pro Kalendertag für das Lieblingsprojekt abgestimmt werden. Auch in diesem Jahr darf sich ein Hauptgewinner wieder auf 10.000 Euro freuen, für die Plätze zwei bis fünf gibt es jeweils 5.000 Euro für die Sanierung oder Erweiterung des Spielraumes, bis Platz 15 noch jeweils 2.500 Euro. Und bis Platz 49 gibt es immerhin noch 1.250 Euro pro Projekt. Die weiteren Gewinner bis Platz 150 erhalten jeweils 1.000 Euro. Die Umgestaltung erfolgt ab dem 1. Oktober durch die Teilnehmer selbst. Den ersten fünf Gewinnern bietet die Spielplatz-Initiative aber noch weitere Unterstützung: Ihnen werden halbtägige Spielplatz-Workshops angeboten, die während der Sanierungsphase optional in Anspruch genommen werden können. Die geplanten Spielplatzkonzepte können so zusammen mit professionellen Landschaftsarchitekten oder Spielplatzplanern gemäß den Leitlinien für kreative Spielplätze des Deutschen Kinderhilfswerkes entwickelt werden.

Fanta und das Deutsche Kinderhilfswerk kooperieren
Die Fanta Spielplatz-Initiative wurde 2012 von Fanta zusammen mit dem Deutschen Kinderhilfswerk ins Leben gerufen. Ziel der Initiative ist es, Aufmerksamkeit dafür zu schaffen, wie wichtig freies und kreatives Spielen für die kindliche Entwicklung ist. Deshalb setzt sich die Fanta Spielplatz-Initiative langfristig für kreatives und sicheres Spielen ein und unterstützt deutschlandweit beispielhafte Umbauten von Spielplätzen: Bislang wurden über 600 Spielplätze im Rahmen der Initiative mit mehr als einer Million Euro unterstützt. Für ihr gesellschaftliches Engagement wurde die Initiative 2013 mit dem Politikaward in der Kategorie „Corporate Social Responsibility“ ausgezeichnet. (PM)


Kommentare zu: Fanta Spielplatz-Initiative: Fördergelder von bis zu 10.000 Euro

4 Kommentare

Was Sie so daher schreiben ist schon bemerkenswert; man könnte glauben, FANTA sei eine chemische Waffe?!
Meine Kinder sind eh erwachsen und das Getränk habe ich noch nie gemocht.
Insofern betrifft mich weder Spielplatz noch deren Finanzierung. Trotzdem finde ich die Fanta-Idee gut, ebenso die Unterstützung des Kinderschutzbundes.

#4 von Jörgen Christmann, am 12.07.2018 um 07:32 Uhr
@ Christmann
Steuergelder die nicht verplempert werden können? Sie meinen vermutlich "müssen". Fakt 1: Steuergelder WERDEN verplempert. Jeden Tag, jede Sekunde, in schwindelerregender Höhe. Fakt 2: Was Sie als Nahrung für Ihren Körper akzeptieren und in Ordnung finden, ist ganz persönlich Ihre Sache. Leider ist eine solche Denke einer der Gründe, weshalb hier vieles so schief läuft. Eine Ersparnis und sei sie auch noch so klein (verhältnismäßig echt mal Peanuts), rechtfertigt jeglichen Unsinn. Haben Sie mal bedacht wo Ihre "Werbungskosten" (was auch immer das sein soll) herkommen? Eben weil das Produkt ja inhaltlich krasse Mängel aufweist, ist man auf Aktionen wie diese und auf Unterstützung, hier des Kinderschutzbundes, angewiesen. Da das Produkt nur aus billigsten Zutaten besteht, kann/muss man auch mehr Geld für Werbung und PR investieren. Es gibt schlicht keine rationalen Argumente für das Produkt. Aber wer zahlt z.B. für die Folgen des Konsums solcher Getränke? Was wenn Sie mit Diabtes, Bluthochdruck, Allergien etc. behandelt werden müssen?

Mit Vernunft hat das wenig zu tun und mit Nato-Schlachtfeldern im ersten Moment ebenso wenig. Sie können mit so einer, mit Verlaub Milchmädchenrechnung, keinen Staat lenken. Vielen fehlt dafür das Verständnis. Was die Wahlergebnisse vielerorts eindrucksvoll beweisen.
#3 von Ingeborg Merzhäuser, am 11.07.2018 um 11:11 Uhr
S.g. Frau Merzhäuser,
bitte bedenken Sie, dass es sich bei der Initiative um Werbungskosten, also Steuergelder handelt, die eben nicht vom Staat verplempert werden können! Lieber mit Zucker, Aromen und Wasser einen Spielplatz bauen, statt mit Steuergeldern NATO- Schlachtfelder zu finanzieren.

#2 von Jörgen Christmann, am 10.07.2018 um 21:19 Uhr
Schöner 1:1 PR-Artikel für ein ungesundes Getränk, dessen Hauptbestandteil Wasser, Zucker - oder ebenso schlimmm - Süßstoffe und Aromen sind.

Klar, Spielplätze und aktive Gestaltung von öffentlichem Raum sind sehr wichtig, dafür zahlen wir eigentlich alle mehr als genug Steuern. Wo bleibt das ganze Geld? Wofür wird es ausgegeben? Wie kann es sein, dass inzwischen viele Menschen fast jeden zweiten Euro in Form von Steuern oder Abgaben abtreten müssen, dafür aber im Bedarfsfall nichts oder nur wenig erwarten dürfen?

Hier läuftt einiges gehörig in die falsche Richtung, sonst würde es derartiger "privaten Initiativen" nicht bedürfen.

Das DeutscheKinderhilfswerkTM, welches der Aktion Glaubwürdigkeit und Vertrauen verleihen soll, sollte sich schämen, für derartige (Kinds-)Verführungen seinen Namen hergegeben zu haben. Pfui!
#1 von Ingeborg Merzhäuser, am 10.07.2018 um 11:26 Uhr

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