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Nachricht vom 10.07.2018 - 12:14 Uhr    

Kirchener Wirtschaftsförderung rückt näher an die Betriebe

Mit einer Reihe von Unternehmen in der Verbandsgemeinde (VG) Kirchen konnte sich deren neuer Wirtschaftsförderer Tim Kraft in den letzten Wochen austauschen. Die Themen reichten von Gewerbeflächenbedarf, Fachkräfte, Breitband und Straßenausbau bis hin zu Fördermitteln, Grundstücksfragen, Kontaktherstellung, städtebaulicher Entwicklung. Kraft will den kontinuierlichen Austausch, die Wirtschaftsförderung soll unbürokratischer und direkter Ansprechpartner sein.

Eine Vielzahl von Betrieben besuchte Kirchens Wirtschaftsförderer Tim Kraft (links) in den letzten Wochen, darunter die Atesi Elektrotechnik aus Mudersbach, wo er mit Geschäftsführer Slavko Adanic sprach. (Foto: Verbandsgemeinde Kirchen)

Kirchen. Er ist viel unterwegs in diesen Wochen, der neue Kirchener Wirtschaftsförderer Tim Kraft. Eine Vielzahl von Themen wurde seitens der Betriebe bereits an ihn herangetragen. „Auf der Verbandsgemeindeebene kennen viele das Bürgerbüro als Anlaufstelle und Servicestelle. Die Wirtschaftsförderung wird die gleiche Funktion für die Unternehmen einnehmen und als Unternehmensservice fungieren. Dies aber nicht nur in den Räumlichkeiten der Verwaltung, sondern vor allem vor Ort bei den Betrieben“, so Tim Kraft. Aus diesem Grund besucht die Wirtschaftsförderung der Verbandsgemeinde Kirchen regelmäßig die Betriebe. „Hierbei geht es vor allem um das persönliche Kennenlernen, das trotz aller digitalen Möglichkeiten immer noch im Vordergrund stehen muss“, so Kraft. Die Wirtschaftsförderung einer Verbandsgemeinde kann die Unternehmen bei vielen Themen, wie Erweiterungsabsichten, Grundstücksangelegenheiten, Fachkräftethematik oder dem Breitbandausbau fachlich beraten und unterstützen oder Netzwerke greifbar machen, die wiederum von Nutzen sind.

Viele Rückmeldungen aus den Unternehmen
In den letzten vier Wochen tauschte man sich mit unterschiedlichsten Unternehmen diverser Branchen aus. So erhielt man in den Gesprächen viele Rückmeldungen von Betrieben aus der gesamten Verbandsgemeinde Kirchen wie der Firma Strunk Connect GmbH & Co.KG (Freusburg), Rottler Maschinenbau GmbH (Mudersbach), STS Verbund (Niederschelderhütte), Kuchenschlösschen (Kirchen), Chip-Tec Maschinenbau GmbH (Brachbach), Starka und Hartmann GmbH (Mudersbach), Atesi Elektrotechnik GmbH (Mudersbach), Hähner Metallverarbeitung GmbH (Niederfischbach), Langenbach Flanschen GmbH (Brachbach), Medica-Technik GmbH (Brachbach) sowie der Firma Knauf Interfer-Walter Patz (Mudersbach).

„Es wird deutlich, dass die Themen Gewerbeflächenbedarf, Fachkräfte, Breitband und auch Straßenausbau weiterhin die Betriebe beschäftigen“, erläutert Kraft und führt weiter aus, dass „beispielsweise der aktuelle Breitbandausbau wichtig und gut ist, aber wir schon jetzt den Blick in die Zukunft richten und daher gemeinsam mit dem Kreis die nächsten Schritte planen. Zudem ist vor allem im Bereich der Gewerbeflächenentwicklung dringender Handlungsbedarf in der Verbandsgemeinde Kirchen gegeben, den wir angehen wollen.“ Neben solchen großen Themen sind es aber auch viele kleinere, die die Unternehmen widerspiegelten. So berichtet Kraft, dass „ die Themen von Unterstützung bei Fördermitteln, Grundstücksfragen, Kontaktherstellung, städtebauliche Entwicklung als auch die Notwendigkeit die Verbandsgemeinde als starke Region nach außen zu präsentieren, die in Sachen Wirtschaft an einem Strang zieht, reichen.“

Ungefilterte Rückmeldungen
Festzuhalten bleibt, dass die Wirtschaftsförderung der Verbandsgemeinde Kirchen die Termine bei den Betrieben als wichtigen Baustein sieht, um ungefilterte Rückmeldung zu erhalten, die man einerseits der Politik widerspiegeln kann als auch in der eigenen Ausrichtung der Arbeit berücksichtigen wird. Zudem gibt es kaum einen Termin, bei dem anschließend die Unternehmen keine Aufgaben zur Erledigung an die Wirtschaftsförderung herangetragen haben. „Genau das wollen wir ja erreichen. Eine Wirtschaftsförderung als unbürokratischen direkten Ansprechpartner, der Fragen für die Betriebe klärt, Infrastrukturthemen anstößt und bearbeitet oder bestimmte Themen vor Ort organisiert“, so Kraft. Auch Bürgermeister Maik Köhler bestätigt, „dass man hier die Synergien schon spürt, die das Zusammenlegen eine Bauamtes und Wirtschaftsförderung unter einem Fachbereich ermöglicht.“ (PM)

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