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Nachricht vom 21.09.2018 - 07:38 Uhr    

Bad Kreuznach war das Ziel der Dermbacher Radfahrer

Bad Kreuznach, die Nahe, die Ebernburg, das gewaltige Porphyr-Felsmassiv: Es war eine abwechslungsreiche Tour der Ski- und Fahrradgruppe des VfL Dermbach, bei dem auch eine zünftige Weinprobe nicht fehlte. Mit Unterstützung der Bad Kreuznacher Touristik wurde am ersten Nachmittag zunächst per Rad die Stadt mit dem schönen Kurpark, den Gradierwerken und weiteren Sehenswürdigkeiten erkundet, bevor es dann durch eine liebliche Auenlandschaft, umrahmt von Weinbergen, auf die 45 Kilometer lange Strecke ging.

Zur 22. Radtour des VfL Dermbach trafen sich die 13 Akteure der Ski- und Fahrradgruppe des Vereins. (Foto: Verein)

Herdorf-Dermbach. Zur 22. Radtour des VfL Dermbach trafen sich die 13 Akteure der Ski- und Fahrradgruppe des Vereins. Organisiert wurde die Tour von Felix Stolz. Durch verwandtschaftliche Beziehungen nach Guldental waren die Routenplanung und die dabei ausgewählten Programmpunkte für ihn fast schon wie ein Heimspiel. Mit Unterstützung der Bad Kreuznacher Touristik wurde am ersten Nachmittag zunächst per Rad die Stadt mit dem schönen Kurpark, den Gradierwerken und weiteren Sehenswürdigkeiten erkundet, bevor es dann durch eine liebliche Auenlandschaft, umrahmt von Weinbergen, auf die 45 Kilometer lange Strecke ging. Den ersten Abend verbrachte die Gruppe im Brauwerk bei Speis, Trank und bester Stimmung. Die Radtour am Samstag führte in einem Rundkurs über rund 75 Kilometer durch die Weinfelder und -berge über Ingelheim nach Bingen und durch viele kleine gepflegte Ortschaften wieder zurück nach Bad Kreuznach. Für den Abend stand ein besonderes Highlight an: Mit Trecker und Planwagen führte die Fahrt nach Guldental zum Weingut Lorsbach, wo eine zünftige Weinprobe organisiert war. Die Gruppe zeigte sich äußerst interessiert und stellte dem Winzerehepaar viele Fragen zum Weinanbau, den Rebsorten der Verarbeitung und Vermarktung. Bei gutem Essen und den begleitenden Weinen dazu wurde auch dies ein ausgezeichneter Tagesabschluss.

Wie in all den Jahren zuvor, so stand auch diesmal der Sonntag im Zeichen der Kultur. Bad Münster am Stein-Ebernburg war das ausgewählte Ziel und die Mehrzahl der Teilnehmer, die diese Region noch nicht kannte, zeigte sich überwältigt von den Felsformationen, die sich senkrecht in den blauen Himmel recken. Die mittelalterliche Ebernburg thront stolz über dem gleichnamigen Stadtteil und ermöglicht eine herausragende Aussicht auf das gewaltige Porphyr-Felsmassiv des Rotenfels und Rheingrafenstein auf der einen und dem zwischen Berghügeln und Weinbergen gelegenen Nahetal auf der anderen Seite. Dass an diesem Wochenende auch noch der Mittelaltermarkt in Ebernburg stattfand, war eine zusätzliche Bereicherung dieser Radtour, bei der sich auch das Wetter von seiner besten Seite zeigte.

Beim gemeinschaftlichen Abschlussessen wurde das Ziel für 2019 beschlossen: Der Westerwald wird das Ziel sein. Als Basislager wurde Hachenburg festgelegt und da mittlerweile 95 Prozent der Gruppe auf E-Bike umgestiegen ist, dürfen die vielen Westerwaldhöhen und -täler kein Problem mehr darstellen. Organisatoren der 23. Radtour werden Johannes Straßer und Johannes Schmidt sein. (PM)

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