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Rüddel informierte sich über Arbeitsmarkt

Die Agentur für Arbeit in Neuwied hat jetzt der heimische Bundestagsabgeordnete Erwin Rüddel (CDU) besucht. Bei dem Gespräch waren die Zukunft der Argen und der regionale Arbeitsmarkt im Blick.
Rüddel informierte sich über Arbeitsmarkt
Neuwied/Region. Der Arbeitsmarkt ist nicht erst in den letzten Jahren für Politiker zu einem der wichtigsten Themen geworden. Erwin Rüddel (MdB) nahm die Gelegenheit wahr, sich bei einem Besuch der Agentur für Arbeit Neuwied über die Lage in seinem Wahlkreis zu informieren. Mit Agenturleiterin Ulrike Mohrs, ihrem Stellvertreter Stefan Kiefer und Bernhard Henn, dem persönlichen Referenten von BA-Chef Weise, diskutierte der Bundestagsabgeordnete über die Auswirkungen der Krise in der Region. Dabei nahm er erleichtert zur Kenntnis, dass sich die Situation nach der dramatischen Entwicklung in der ersten Hälfte des vergangenen Jahres langsam wieder entspannt. Auf reges Interesse stießen bei dem CDU-Politiker aber auch die Ausführungen der Agenturchefin zum regionalen Arbeitsmarktmonitor, der dabei helfen soll, künftige Entwicklungen auf dem regionalen Arbeitsmarkt besser voraussehen zu können. Grundlage dafür ist eine Kombination aus Datenanalyse und Experteneinschätzung. "Mit dem Arbeitsmarktmonitor wollen wir ein Instrument schaffen, durch das Chancen besser wahrgenommen und Problemfelder schneller erkannt und entschärft werden können", erklärte Mohrs. Ein brandaktuelles Thema war natürlich auch die vom Bundesverfassungsgericht angemahnte Neuordnung der Grundsicherung. Ausführlich diskutierte Rüddel mit den Arbeitsmarktexperten über die derzeit in der Politik erwogenen Möglichkeiten. Grundsätzlich sei man für alle Vorschläge offen, betonte Henn. "Allerdings sollten die Entscheidungsträger bedenken, dass eine Ausweitung des Optionsmodells zu unüberschaubaren finanziellen Risiken für den Bundeshaushalt führen würde. Eine Lösung, die die Stärken von Kommunen und Arbeitsagenturen berücksichtigt und beide Akteure einbindet, wäre aus unserer Sicht auch deshalb zu begrüßen." Erwin Rüddel versprach sich dafür einzusetzen, dass schnell eine gute Lösung gefunden werde. Das sei man den Kunden, aber auch den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Argen schuldig. "Im Interesse der Menschen, die uns anvertraut sind, ist es wichtig, dass in dieser bedeutsamen Angelegenheit so schnell wie möglich Rechtssicherheit geschaffen wird."
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Foto: CDU-Bundestagsabgeordneter Erwin Rüddel (2. von rechts) erhielt in der Agentur für Arbeit in Neuwied aktuelle Informationen von Agenturleiterin Ulrike Mohrs, deren Stellvertreter Stefan Kiefer (links) und Bernhard Henn (rechts), dem persönlichen Referenten des BA-Chefs Weise.

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