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"Talente entdecken, Talente fördern"

Der Bundestagsabgeordnete Erwin Rüddel (CDU) hat jetzt junge Menschen, vor allem die mit einem Migrationshintergrund, aufgefordert, sich für ein Stipendium für Begabtenförderung zu bewerben. Voraussetzung: gesellschaftliches Engagement der Bewerber.
Region. "Talente entdecken, Talente fördern" - unter diesem Motto eröffnet die Begabtenförderung der Konrad-Adenauer-Stiftung jungen Menschen den Weg zu einem Stipendium. Der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Erwin Rüddel bedauert, dass sich gerade diejenigen noch zu selten bewerben, die einer solchen Förderung in besonderem Maß bedürfen. "Das sind insbesondere junge Menschen, die einen Migrationshintergrund haben oder als Erste in ihrer Familie ein Studium aufnehmen. Das Stipendium richtet sich an diese Studierenden, aber auch an alle anderen, die fachlich Überdurchschnittliches leisten, gesellschaftlich engagiert sind und Verantwortung in der Gesellschaft übernehmen wollen", so Rüddel.
"Aus diesem Grunde appelliere ich einmal mehr an Abiturienten und Studierende, sich bis zum 15. Mai um ein Stipendium der Konrad-Adenauer-Stiftung zu bewerben. Denn diese Förderung bietet unschätzbare Aufstiegschancen", ermuntert der Abgeordnete.
Die Förderung ist unabhängig vom Studienfach. Sie richtet sich gleichermaßen an Studierende an Universitäten wie an Fachhochschulen und verlangt von den Bewerbern keine deutsche Staatsbürgerschaft, sondern lediglich einen Abschluss, der zu einem Studium an einer deutschen Hochschule berechtigt.
"Was zählt, sind überdurchschnittliche Leistungen und der Wille, in der Gesellschaft Verantwortung zu übernehmen", sagt Rüddel. Deshalb achte die Stiftung bei ihrer Auswahl besonders auf gesellschaftliches Engagement. Eine regelmäßige, sinnvolle, unentgeltliche Tätigkeit müsse es sein, "ob im politischen Bereich, in der Kirche oder in Organisationen wie der Freiwilligen Feuerwehr."
Jeder hundertste Student erhalte in Deutschland ein Stipendium bei einem Begabtenförderwerk. Die Konrad-Adenauer-Stiftung habe in den vergangenen Jahren die Zahl der Stipendiaten um 60 Prozent gesteigert und gibt an, dass die Chancen auf eine Förderung auch in diesem Jahr sehr gut seien. Der Bundestagsabgeordnete: "Die Stipendiaten erhalten eine finanzielle Förderung in Höhe des Bafögs, die sie nicht zurückzahlen müssen. Das sind bis zu 585 Euro monatlich, hinzu kommt ein einkommensunabhängiges Büchergeld von derzeit 80 Euro und die Förderung zweier Auslandssemester."
"Mit einem umfangreichen Seminarprogramm und individueller Beratung begleitet die Stiftung ihre Stipendiatinnen und Stipendiaten während des Studiums und beim Übergang in den Beruf. Für einen Teil der Stipendiaten bietet die Journalistische Nachwuchsförderung (Jona) einen studienbegleitenden, anerkannten Weg in den Journalismus", ermuntert Rüddel Interessentinnen und Interessenten, sich zu bewerben.
Nähere Informationen gibt es bei der Konrad-Adenauer-Stiftung in Sankt Augustin und beim Berliner Abgeordnetenbüro von Erwin Rüddel unter 030/227-71 701.

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