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Fernmeldeausbildung bei den heimischen Reservisten

Die heimischen Reservisten haben jetzt eine Fernmeldeuasbildung absolviert. Dabei standen die Geräteausbildung und der Gebrauch einer Sprechtafel im Vordergrund.
Fernmeldeausbildung bei den heimischen Reservisten
Wissen/Weitefeld. Auf dem Gebiet der Förderung der militärischen Fähigkeiten übten die Wissener Reservisten in der vergangenen Abendversammlung gemeinsam mit ihren Ortsverbänden Brachbach/Kirchen/Mudersbach und Daaden auf dem Gelände rund um das Weitefelder Schützenhaus den Umgang mit Fernmeldegerät und Sprechtafel (rein zu Übungszwecken) der Bundeswehr. Das war bereits die dritte Ausbildungseinheit, mit der die heimischen Reservisten ihre Abendversammlungen mit ausgewählten Ausbildungsthemen auflockerten und somit attraktiver gestalteten. Dabei sind auch weiterhin Schießtraining, Seminare und Vortragsabende vorgesehen.
Unter der Leitung des RK-Vorsitzenden, Oberstleutnant d.R. Axel Wienand, wurden die Teilnehmer zunächst allgemein in den Ausbildungsablauf, den Fernmeldedienst der Bundeswehr sowie in diverses Fernmeldegerät eingewiesen. In Form einer Stationsausbildung ging es dann anschließend ins Detail.
Ulf-Dietmar Schmidt schulte die Teilnehmer am Feldfernsprecher OBZB mit Zubehör sowie an der Kabeltrommel mit Spulgerät, bevor diese rund 50 Meter Kabel zur Herstellung einer Verbindung verlegen mussten.
Die Ausbildung an den Funkgeräten übernahm RK-Vorsitzender Wienand. Hier ging es insbesondere um Sicherheitsbestimmungen, Baugruppen und die korrekte Inbetriebnahme der Funkgeräte SEM 52 und SEM 80 mit entsprechendem Zubehör. Die Übungssprechtafel der Bundeswehr insbesondere erweckte bereits zu Beginn der Ausbildung bei einigen Teilnehmern Neugierde. War es doch für diese das erste Mal, dass sie mit damit konfrontiert wurden. Uwe Samrowski erläuterte den Aufbau, die Funktion und den Gebrauch der Sprechtafel zum richtigen Abwickeln des Sprechfunkes.
Dann folgte der von Karl-Otto Schmidt vorbereitete und geleitete praktische Teil. Die einzelnen Gruppen wurden mit Funkgeräten ausgestattet und an verschiedene Orte im und rund ums Schützenhaus verlegt. In der kleinen Fernmeldeübung zum Abschluss der Ausbildung durften die Teilnehmer nun ihr Wissen und praktisches Können unter Beweis stellen. Themen waren die Kanalwahl, das Eröffnen eines Funkkreises und das Absetzen von Funksprüchen anhand der Sprechtafel. Dabei mussten sich die einzelnen Gruppen in Gruppenarbeit als Funkstelle authentisieren und damit legitimieren. Wie man einen Funkspruch verschleiert und damit für Unbefugte unbrauchbar macht, auch das wurde intensiv geübt.
Zum Abschluss der Übung überraschte Ingolf Wagner noch mit einer Präsentation von altem Fernmeldegerät aus den Jahren 1938 bis 1958.
Aufgrund des regen Interesses endete die dienstliche Veranstaltung außerplanmäßig um Mitternacht. Die Teilnehmer zogen durchweg positive Bilanz und bedankten sich besonders bei den vier Ausbildern für die ansprechend gestaltete und interessante Ausbildung.
Besonderer Dank galt den Weitefelder Schützen für das zur Verfügung gestellte Schützenhaus und Gelände sowie dem Kreisorganisationsleiter Harald Voit vom Reservistenverband für die Materialgestellung und Vor- und Nachbereitung der Veranstaltung. Ohne ihre vielschichtige Unterstützung wäre die Ausbildung nicht durchführbar gewesen. (aw)
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Foto: Axel Wienand (rechts) stellte einer Gruppe das Fernmeldegerät vor. Foto: Björn Reiter

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