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Nachricht vom 03.09.2007    

Mit Mofa durch "Hölle von Döttesfeld"

Ein Team aus der Verbandsgemeinde Altenkirchen gewann am Wochenende überraschend den Mofa-Rennpokal der Amboss-Kirchers Döttesfeld. Zum großen 12-Stunden- Spektakel im Drei-Gemeinden-Eck Döttesfeld/Eichen/Seifen hatten 21 Teams gemeldet, am Renntag traten aber nur 18 an. Drei gaben bereits im Vorfeld auf und entgingen so der "Hölle von Döttesfeld".

mofa-Rennen

Döttesfeld. Erstmals trat in diesem Jahr beim Mofa-Rennpokal der Amboss-Kirchers Döttesfeld auch eine reine Frauenmannschaft an - "das Agro und die acht Perlen". Das Team belegte nach zehn Stunden - diese Zeit wurde letzlich gefahren - den zwölften und damit vorletzten Paltz der gewerteten Mannschaften.
Die Mofas von 13 Temas hielten die "Hölle von Döttesfeld" durch, fünf Zweirädern ging im Laufe des Rennens die Puste aus. Die gut 1000 Meter der Rennstrecke waren nach kurzer Zeit um 150 Meter verkürzt worden, da der Kurvenbereich in leichter Hanglage zu stark verschlammt war.
Nach anfänglich ruhigem Verlauf kam nach etwa einer Stunde explosive Spannung auf. Das Streckenprofil war nun in Fleisch und Blut übergegangen, der Griff am Gaszug wurde intensiver. Die stärkeren Maschinen zogen an und gewannen einen Vorsprung. Am Ende war der Unterschied des Siegers nach fast 500 Kilometern zum Letztplatzierten, den "Spätbremsern" aus Urbach, mit knapp 150 Kilometern doch schon beachtlich.
Die acht Perlen des Frauenteams aus Flammersfeld - Selina und Julia Löhr, Sina Scharfenstein, Mareen Weide, Yvonne Ramseger, Kirsten Schumann, Jasmin Neitzert und Sabrina Hintze - erreichten nach strapaziösen zehn Stunden über 200 Kilometer. Sie hoffen nun, im kommenden Jahr auch weibliche Konkurrenz zu bekommen. Von allen Seiten jedenfalls erhielten die jungen Damen Lob und Anerkennung.
Einige Irritation kam auf, als das "Black-Betty-Team" aus Neitzert erfuhr, dass ihnen zehn Prozent der Strecke abgezogen worden war, da die Tachonadel zuviel angezeigt hatte. Damit rutschten sie von ersten auf den vierten Platz. Das Hilkhausener "Race Team" wurde so Sieger, gelolgt vom "Shell&Schnell Team" Altenkirchen. Auf dem dritten Platz landete "fire&ice" aus Altenkirchen/Flammersfeld. Die folgenden Ränge belegten "Black Betty", Mofa-Team Leuscheid, "Mop-Head-Hunter" Seelbach, SCC Schowen, "Grashoppers Racing Team" Ahlbach, Team Oberähren, DTC Seifen, "Argo und die acht Perlen" Flammersfeld und die "Spätbremser" Urbach. Außerhalb der Wertung fuhr das Racing-Team Höderstein aus Breitscheid-Döttesfeld mit. (wwa)
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Die Erstplatzierten hatten allen Grund zum Jubeln. In der Mitte die Fluterscher, links die Zweitplatzierten "Shell&Schnell" Altenkirchen und rechts "fire&ice" aus Flammersfeld/Altenkirchen. Fotos: Wachow


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