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Kinderpornos verschickt - VG-Mitarbeiter fristlos entlassen

Das Rathaus in Wissen ist derzeit in aller Munde, zumindestens im Kreis Altenkirchen. Die Gerüchteküche gärt. Ein Mitarbeiter, inzwischen fristlos entlassen, verschickte E-Mails von seinem Dienstcomputer mit kinderpronografischen Inhalten. Bürgermeister Michael Wagener bestätigte von seinem Urlaubsort aus die Entlassung. Weitere Ermittlungen sind im Gange, zu denen Wagener vorerst nichts sagen mochte.
Wissen. Der Skandal um kinderpornografische Darstellungen, die ein Mitarbeiter der Verbandsgemeindeverwaltung Wissen verschickte, führte zur fristlosen Entlassung dieses Mitarbeiters. Dies bestätigte Bürgermeister Michael Wagener telefonisch von seinem Urlaubsort aus. Der Mitarbeiter der Verwaltung hatte Mitte Juni E-Mails mit kinderpornografischen Inhalten an Mitarbeiter des Rathauses, an Auszubildende der Verwaltung, und an die Kindertagesstätten der Verbandsgemeinde verschickt.
"Als ich Kenntnis von dieser Geschichte durch meinen Büroleiter erhielt, wurde umgehend die Polizei eingeschaltet", sagte Wagener. Die Ermittlungen der Kripo und Staatsanwaltschaft seien im Gange und diesen Ergebnissen werde er nicht vorgreifen, führte Wagener aus. Fakt aber sei, der Mitarbeiter sei aufgrund der Tatsachen und der Erkenntnisse fristlos entlassen worden und nicht nur vom Dienst suspendiert, wie es derzeit öffentlich dargestellt werde. Weitere Mitarbeiter der Verwaltung, die die Mails weitergeschickt hätten, seien in den Ermittlungen.
In der Region schlägt die Geschichte um die "Kinderporno-Mails" derzeit hohe Wellen, das weiß auch der Verwaltungschef. "Bevor weitere Schritte unternommen werden, müssen die Ergebnisse der Staatsanwaltschaft vorliegen", sagte Wagener.
Wie der AK-Kurier aufgrund von Recherchen erfuhr, soll eine weitere Behörde in die Mailverschickung involviert sein. Getarnt als Fußballbilder wurde der ekelhafte Inhalt in den Mailanhängen verschickt. Bislang fehlt hier noch die Bestätigung der Staatsanwaltschaft und der Kripo. Es wird nachberichtet.(hw)

Interessante Unternehmen und Dienstleister aus dem Kreis Altenkirchen finden Sie in unserem Branchenbuch.

Kommentare zu "Kinderpornos verschickt - VG-Mitarbeiter fristlos entlassen"

9 Kommentare

Also allein das er solche Sachen im P.C.Gespeichert hat ist ja schon ein Grund für eine fristlose Kündigung, aber für so blöd halte ich ihn nun wieder nicht das er das an Kindergärten schickt er ist zwar im höchsten Grade unbeliebt aber ich glaube nicht blöd. Und genau deshalb muß nachgeforscht werden wer sich an seinem P.C. zu schaffen machen konnte und diese Personen(ich geh mal davon aus das es mehrere sind) mußen Entlassen werden. Solche Menschen haben nichts im Öffentlichen Dienst zu suchen.
#9 von ein Wissener Bürger, am 26.07.2010 um 20:44 Uhr
Also ich verstehe nicht wenn wirklich jemand in besitz solchen Materials ist,wie kann er dann so dumm sein und es in der Weltgeschichte versenden,wo er doch davon ausgehen muss das es Öffentlich wird also für mich ist das alles nicht so eindeutig !!
#8 von D.Voggenreiter, am 23.07.2010 um 11:44 Uhr
es ist gut möglich das da manipuliert wurde zumal die Person nicht gerade im ganzen Wissener Raum beliebt war und mit sichheit auch nicht gerade im Amt. Das rechtfertigt allerdings nicht das ihm solche Dinge angehängt werden sollen. Es müßen alle beteidigten gefunden werden und entlassung ist ja wohl das selbstverständlich. Wir sind alle gespannt was da noch herauskommt und wer alles seinen Hut nehmen kann.
#7 von ein Wissener Bürger, am 22.07.2010 um 09:36 Uhr
zu 5) in der Tat muß in alle RIchtungen recherchiert werden. Allerdings, wenn der Beschuldigte zur "Versendungszeit" nicht an seinem Rechner saß, wäre die Sache wahrscheinlich gar nicht so publik geworden. Ich denke mal, das es schon einen begründeten Verdacht gab seitens der Kripo....es ist ja schon vier Wochen her. Warten wir einfach ab, was geschieht. Ist er unschuldig gehört das genauso publik gemacht, wenn nicht noch größer und der Bürgermeister muß seinen Hut nehmen.
#6 von K.F., am 21.07.2010 um 18:29 Uhr
zu 2. Kommentar
warum wird dann nicht bei den weiteren Mitarbeitern reagiert?
Wenn da die Mails weitergeleitet wurden, dann sind diese Strafrechtlich genauso zu behandeln wie der erste Versender.
Aber dann wäre vielleicht das Behördengebäude leer naja, nicht ganz wahrscheinlich, aber bestimmt nicht mehr ganz handlungsfähig.
#5 von Ein Hesse, am 21.07.2010 um 09:21 Uhr
Also, wenn man das mit gesundem Menschenverstand nachzuvollziehen versucht, kann man nur auf den Schluss kommen, dass da manipuliert worden ist. Natürlich muss das aufgeklärt werden, doch sollte zumindest die Schuld eindeutg bewiesen sein.Auch die Verfolgung des Schuldigen sollte mit voller Härte durchgeführt werden, selbst wenn es sich als "Mobbing oder Dummerjungenstreich" herausstellen sollte. Allein um nur in den Besitz solchen Materials zu kommen gehört eine ordentliche Portion Abgebrühtheit dazu.
Trotz allem: Schnellschüsse bringen nichts, sie zertstören wohlmöglich nur unnötig das Leben ungescholtener Bürger.
Wenn ich mir nur ausmale, wie viele Leute auf meinen Dienstrechner Zugriff haben könnten...
Wie gesagt, so dumm schätze ich niemanden ein, dass er sich selbst mit solchen Aktionen vor den Henker zerrt.

#4 von Waldschrat, am 21.07.2010 um 09:21 Uhr
Ich muss meinem Vorschreiber Recht geben so blöd kann doch keiner sein und wie so immer werden die Leute schon vor verurteilt.Man macht sich
seine Existenz kaputt und erst die Familie denkt da keiner daran.Der kann sich doch direkt den Strick nehmen.
#3 von Blaubaer, am 20.07.2010 um 08:39 Uhr
dieser 1. Kommentar ist ja wohl mehr als überflüssig. Egal ob unbeliebt oder Manipulation - wenn so was in einem öffentlichen Gebäude im Umlauf gerät, wo Menschen für Bürger arbeiten, für Recht und Ordnung sorgen und mit dem Schutz und der Förderung von Kindern beauftragt sind, dann muß das geahndet werden, und zwar mit allerschärfster Härte und vor allem ohne Rücksicht auf Position und Person!
#2 von K.F., am 20.07.2010 um 08:39 Uhr
Hallo, so blöd kann doch keiner sein.
Ist der Mitarbeiter unbeliebt ???
Da kann doch eigendlich nur manipuliert worden sein.
Schuldig bevor die Schuld feststeht (bewiesen ist) ?
#1 von Ein Hesse, am 19.07.2010 um 08:36 Uhr
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