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Windhagen: Photovoltaik zahlt sich aus

Gute Erfahrungen hat die Gemeinde Windhagen mit der Gewinnung von Sonnenernergie gemacht. Dies hat eine erste Kosten-Nutzen-Bilanz ergeben.
Windhagen: Photovoltaik zahlt sich aus
Windhagen. Die Gemeinde Windhagen gehört zu denen, die noch im letzten Jahr die Dächer ihrer Bauten mit Photovoltaik-Anlagen zur Stromerzeugung aus Sonnenlicht ausgerüstet haben. Hierzu gehören der kommunale Kindergarten, die Grundschule, die Turnhalle und das Bürgerhaus. Nach Ablauf des ersten Halbjahres 2010 zog die Gemeindeleitung hierzu eine erste Kosten-Nutzen-Bilanz.
"Wir sind sehr erfreut darüber", so Windhagens Ortsbürgermeister Josef Rüddel, "dass wir hier viel umweltfreundlich Energie erzeugen und dabei gleichzeitig noch Gewinne für die Kommune erzielen." Helmut Wolff, 1. Beigeordneter der Gemeinde, nannte hierzu konkrete Zahlen für die Photovoltaik-Anlagen auf den Dächern der einzelnen gemeindlichen Bauwerke. Der Gesamtstromverbrauch für das 1. Halbjahr 2010 lag danach im kommunalen Kindergarten bei 8037 kWh. Von der hauseigenen PV-Anlage produziert und ins öffentliche Stromnetz eingespeist wurden in dieser Zeit 4687 kWh. Dies entspricht 58,3 Prozent des verbrauchten Stroms. Für den Bereich Grundschule, Turnhalle und Bürgerhaus sieht die Bilanz noch wesentlich günstiger aus. Hier lag der Verbrauch in diesem Zeitraum bei insgesamt 126.422 kWh; im gleichen Zeitraum wurden von der dortigen PV-Anlage 144.791 kWh produziert und ins öffentliche Stromnetz eingespeist. Das sind, so Wolff, stolze 114,5 Prozent im Vergleich zum im diesem Zeitraum verbrauchten Strom.
Martin Buchholz, 2. Beigeordneter der Ortsgemeinde, zeigte sich wie auch Wolff über diese Erträge insbesondere auch im Blick auf die damit verbundene Umweltbilanz sehr zufrieden. Denn durch diese Stromerzeugung aus Sonnenkraft, so Buchholz, werde eine große Menge an CO2 eingespart. Die Zahlen hierzu kann man auch selber nachlesen an der Anzeigetafel auf dem Schulhof der Windhagener Grundschule.
Gespannt erwartet die Gemeinde auch den zusätzlichen Energiegewinn aus der Sonnenkollektor-Anlage auf dem Dach der neuen Sporthalle. Diese neue Halle, die laut Wolff nach dem Passivhaus-Standard konzipiert ist, wird in der zweiten Augusthälfte in Betrieb genommen.
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Foto: Helmut Wolff, Josef Rüddel und Martin Buchholz an der Photovoltaik-Anzeigetafel auf dem Schulhof der Erich-Kästner-Grundschule in Windhagen.

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Kommentare zu "Windhagen: Photovoltaik zahlt sich aus"

1 Kommentar

Nicht nur der Gemeinde Windhagen sondern auch der VG Asbach (welche weitere eigene Anlagen betreibt)kann man nur gratulieren.Dort sitzen motivierte und engagierte Mitarbeiter an den richtigen Positionen und sorgen mit viel Weitblick für eine ökonomisch und ökologisch herrvoragende Zukunft ihrer Kommune.Ein echtes Vorbild,dort kann sich manche Gemeinde ein oder zwei Scheiben von abschneiden.
#1 von S.Reichmann /Wissen, am 31.07.2010 um 07:21 Uhr
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