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Klöckner: Sommertour startete im Raiffeisen-Geburtsort

In 27 Tagen sollen 44 Orte in Rheinland-Pfalz Ziel der CDU-Spitzenkandidatin Julia Klöckner sein. Der Auftakt der Sommertour begann im Raiffeisen Geburtsort Hamm. Neben dem Museumsbesuch stand die Firma Robert Birkenbeul auf dem Programm des Informationsbesuches.
Klöckner: Sommertour startete im Raiffeisen-Geburtsort
Hamm. Mit Sicherheit diente der Besuch der rheinland-pfälzischen CDU-Spitzenkandidatin Julia Klöckner in Hamm nicht nur der Information. Sie startete eine Tour durch Rheinland-Pfalz unter dem Motto: 44 Orte in 27 Tagen. Den Auftakt dieser Reise durch die Regionen hatte sie bewusst in den Norden des Landes gelegt und dazu zählte der Raiffeisen Geburtsort Hamm.
Beim Empfang im Raiffeisenhaus in Hamm sprach Klöckner von einem klaren Zeichen für die "Enden des Landes" und die Grenzregionen, die man nicht vergessen dürfe. Auch Raiffeisen sei ihr nicht unbekannt, sie erzählte von den Raiffeisenmärkten aus der Kindheit. Die Hilfe zur Selbsthilfe sei heute aktueller den je, führte sie aus. Man müsse die Strukturen verändern, und die Menschen zu mehr Eigenverantwortung führen.
Klöckner wurde im Museum vom stellvertretenden Vorsitzenden der Hammer Heimatfreunde, Wolfgang Ebisch, Kassierer Heinrich Strombach und Norbert Grüttner, der die Führung übernahm, begrüßt. Zur Begleitdelegation beim Besuch in Hamm gehörte Bürgermeister Rainer Buttstedt, die Beigeordneten und der CDU-Vorsitzende Karl-Ulrich Paul und MdL Dr. Peter Enders.
Das Museum der Heimatfreunde faszinierte die parlamentarische Staatssekretärin, ihr Lob galt dem ehrenamtlichen Engagement der Heimatfreunde. Am Originalsekretär Raiffeisens trug sie sich ins Gästebuch ein. Dort sind berühmte Namen aus aller Welt zu finden. Insbesondere kommen immer wieder interessierte Gäste aus den sogenannten Schwellenländern oder der Dritten Welt, um die Ideen und das Konzept Raiffeisens kennen zu lernen. "Es war noch nie unmodern für andere da zu sein", meinte Klöckner angesichts des Eindrucks im Raiffeisenhaus.
Zuvor hatte die Delegation die Firma Robert Birkenbeul in Hamm besucht. Das Traditionsunternehmen gilt als besonderes Vorzeigeunternehmen, da es weltweit im Bereich Elektromotoren, Transformatoren und Sonderanfertigungen tätig ist. Das Unternehmen setzt dabei auch auf den Einsatz regenerativer Energien im eigenen Betrieb. Im Jahr 1926 in Hamm gegründet, wird das Unternehmen in der dritten Generation geführt und bietet heute rund 50 Arbeitsplätze. Die Verkehrsinfrastruktur mit ihren Mängeln im nördlichen Landesteil war auch ein Thema. (hw)
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Julia Klöckner trug sich am Originalschreibtisch Raiffeisens in das Gästebuch ein. Fotos: Helga Wienand
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