| Nachricht vom 18.08.2010 |
 |
|
|
|
|
|
Anti-Atom-Netz mobilisiert für Großdemonstration |
| Das Anti-Atom-Netz Koblenz/Nördliches Rheinland-Pfalz ruft zur Teilnahme an der geplanten Großdemonstration gegen die Verlängerung der Laufzeiten von Atomkraftwerken am 18. September in Berlin auf und stellt Fahrkarten für einen Sonderzug bereit. |
|
 Atomkraftgegner aus der Region rufen zur Teilnahme an der Großdemonstration am 18. September in Berlin auf. Region. Unter dem Motto „Atomkraft? Schluss jetzt!“ rufen BUND, Naturfreunde und weitere Umweltverbände bzw. Anti-Atom-Initiativen für den 18. September zu einer Großdemonstration in Berlin auf. Unterstützt von oppositionellen Parteien wollen sie das Regierungsviertel „umzingeln“ und ihren Protest gegen die derzeit laufenden Verhandlungen zur Laufzeitverlängerung der Atomreaktoren deutlich machen. Mit dabei ist auch das Anti-Atom-Netz Kob-lenz/nördliches Rheinland-Pfalz, das zurzeit mit einem wöchentlichen „Montagsspaziergang“ vom Büro des Koblenzer CDU-Abgeordneten Dr. Michael Fuchs aus durch die Innenstadt bis zum FDP-Büro auf sich aufmerksam macht.
„Natürlich hält der Sonderzug für die Fahrt nach Berlin auch in Koblenz, denn hier ist der Protest wegen der Erfahrungen mit dem AKW Mülheim-Kärlich besonders stark“, so Egbert Bialk, Ko-ordinator des Anti-Atom-Netzes. „Wir haben ein großes Kontingent an Fahrkarten für Berlin bestellt und werden sie verbilligt an Interessierte weitergeben. Verdienende zahlen bei uns 59 Euro, Menschen mit geringem Einkommen sogar nur 40 Euro für die Hin- und Rückfahrt.“ Die genauen Fahrtzeiten stehen noch nicht fest. Sie sollen in Kürze auf der homepage des Netzes (http://AntiAtomNetzKoblenz.bund-rlp.de) bekanntgegeben werden. Bialk: „Abfahrt ist in der Nacht von Freitag auf Samstag. Die Demo beginnt am 18. September um 13 Uhr am Hauptbahnhof Berlin und endet vor dem Reichstagsgebäude gegen 18 Uhr, kurz danach ist die Rückfahrt. Das wird bestimmt anstrengend, aber ein Atom-GAU dürfte stressiger sein.“
Interessierte, die mit nach Berlin fahren möchten, können sich umgehend anmelden bei: Karina Rollnik, Telefon: 0176-61758184 oder per Mail an karina-eat-world@web.de . Nähere Infos zur Demo auch unter www.anti-atom-demo.de. |
|
|
|
|
|
|
Interessante Unternehmen und Dienstleister aus dem Kreis Altenkirchen finden Sie in unserem Branchenbuch.
|
|
|
|
|
|
1 Kommentar
|
Eine Brennelementesteuer ließe dem Gesetzgeber Spielraum für künftige Anpassungen. Etwa bei Sicherheitsanforderungen, oder wenn man auf AKWs rascher als geplant verzichten könnte, falls sich die Erneuerbaren besser als vorgesehen entwickeln sollten. Der von den Konzernen geforderte Vertrag über Gewinnbeteiligungen würde jedoch genau dies ausschließen.
Sollte sich die Regierung darauf einlassen, würde sie demonstrieren, dass es ihr eben nicht darum geht, Atomkraft nur so lange wie nötig zu nutzen, sondern so lange wie möglich. Damit würde sie den Begriff „Brückentechnologie“ als reine Wahlkampffloskel entlarven.
Hoffentlich kommen richtig viele am 18.9. nach Berlin.
#1 von M. Daschner, am 19.08.2010 um 08:34 Uhr
|
|
|
|
|
| Aktuelle Artikel aus Region |
Weitere Artikel |
|
|
|
|
|
|
|
|