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"Heldenwiese"-Fahrer wurden zu Helden bei "Rad und Run"

Einen Riesenerfolg feierte das Team RSV "Heldenwiese" bei der Mountainbike-Veranstaltung "Rad und Run" an der Nordschleife des Nürburgringes. Das Team der Steinebacher Hobbysportler-Mannschaft erreichte einen hervorragenden 4. Platz von 32 Gestarteten - und das bei der ersten Teilnahme.
\"Heldenwiese\"-Fahrer wurden zu Helden bei \"Rad und Run\"

Foto: Das Team mit einem Betreuer und acht Fahrern - Kalli Lück, René Quarz, Stephan Boll, Marc Marenbach, Jörg von Weschpfennig, Markus Gelhausen, Rudolf Müller, Christopher Schneider, Alexander Schneider (von links).

Steinebach/Nürburg. Die Herausforderung in der „Grünen Hölle“ bravourös gemeistert: Beim 24-Stunden-Mountainbike-Rennen vom 21. auf den 22. August erreichte das Team RSF Heldenwiese mit 65 Runden und insgesamt 520 Kilometern den hervorragenden 4. Platz von insgesamt 32. gestarteten Teams.
Für den RSF Heldenwiese war es die erste Teilnahme an dieser einmaligen Breitensportveranstaltung auf dem Grand-Prix-Kurs, der legendären Nordschleife und dem anspruchsvollen Geländekurs rund um die Nürburgring - und ebenso besonders wie der Wettbewerb ist auch das Team RSF Heldenwiese selbst: Allesamt Hobbysportler, welche ein gemeinsames Hobby haben, das Mountainbike-Fahren. Das Alter der Mitglieder ist ebenso unterschiedlich wie die Fahrer selbst. Vom jüngsten Teammitglied mit 24 Jahren bis zum ältesten mit 51 Jahren hat man doch eins gemeinsam: Viel Spaß am Sport und eine große Motivation etwas zu leisten.
Schon vorab war das Ziel klar definiert - ein Platz unter den ersten 15 , besser noch unter den ersten 10 sollte herausspringen. Dementsprechend motiviert startete man ins Rennen, das äußerst spannend verlief. Es wurde Samstag Mittag bei strahlendem Sonnenschein gestartet. Die ersten Runden waren geprägt von Schnelligkeit und Hochleistung und teamintern wurde ein Rekord nach dem anderen gebrochen. Der schnellste Fahrer Christopher Schneider schaffte es schließlich eine Traumzeit von 18 Minuten und 32 Sekunden zu fahren. Weiterhin hatte man natürlich auch das Glück von technischen Defekten verschont zu bleiben. Außer einem kleinen Sturz bei der Transponderübergabe ( dieser wird zur Zeitmessung benötigt) gab es keine gravierenden Probleme. Auch die tagsüber extreme Hitze, jede Menge Staub und starken Gegenwind gab es zu bekämpfen. Nachts war äußerste Konzentration angesagt, damit kein Unfall auf den technisch anspruchsvollen Geländepassagen bei absoluter Dunkelheit passierte. Am Ende haben sich die sportlichen Anstrengungen vollauf gelohnt. Der 4. Platz in der Gesamtwertung und der hervorragende 2. Platz in der Masters-1-Klasse gilt als wirklich toller Erfolg. Damit hatte kein Teammitglied gerechnet. Gleichzeitig sorgt er für einen zusätzlichen Motivationsschub auf dem Weg, diese Leistung bei Rad & Run am Ring 2011 erneut zu übertreffen.

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