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EU-Schulobstprogramm startet am Montag

Im Kreis Altenkirchen erhalten ab der kommenden Woche 5400 Kinder an 34 Grund- und Förderschulen des Landkreises einmal in der Woche frisches Obst und Gemüse. Das Land Rheinland-Pfalz ist eines von sieben Bundesländern, das am europäischen Schulobstprogramm teilnimmt. Die Verteilung übernimmt der DRK Kreisverband Altenkirchen mit einem eigens angeschafften Fahrzeug.
EU-Schulobstprogramm startet am Montag

Rainer Micknewitz (links) und Thomas Schmitz vom DRK-Kreisverband starten ab Montag mit den Schulobstlieferungen Fotos: Helga Wienand (2)

Kreis Altenkirchen. Am kommenden Montag startet das europäische Schulobstprogramm in Rheinland-Pfalz. Natürlich auch im Landkreis Altenkirchen. An allen Grund- und Förderschulen des Kreises gibt es einmal pro Woche die Obstlieferung. Hier übernahm der DRK-Kreisverband den Transport und dafür wurde ein eigenes Fahrzeug angeschafft. Thomas Schmitz und Rainer Micknewitz werden die Schulen künftig anfahren und die vorbereiteten Obstkörbe abliefern. Zur Präsentation des Programms kam Minister Hendrik Hering zum DRK Kreisverband nach Altenkirchen.
„Wir sind froh Partner, wie das DRK zu haben, die die Auslieferung übernehmen“, sagte Hering. Er war vom stellvertretenden DRK-Vorsitzenden Dr. Peter Enders und der stellvertretenden DRK-Geschäftsführerin Anne Schneider, sowie MdL Thorsten Wehner empfangen worden.
Ein Jahr lang erhalten 5400 Kinder in 278 Klassen an 34 Grund- und Sonderschulen des Kreises wöchentlich eine Portion frisches Obst und Gemüse, das man als Rohkost essen kann. Die heimischen Obst- und Gemüsesorten sollen dabei bis zu 50 Prozent berücksichtigt werden, Bio-Produkte bis zu 20 Prozent und der Rest verteilt sich auf ausländische Produkte. Jede auszuliefernde Kiste enthält mindestens zwei Obst und Gemüsearten, die man roh essen kann. Das Angebot wechselt wöchentlich, sodass ein vielfältiges Angebot erreicht wird.
Die Kosten von 2,4 Millionen Euro für das Land Rheinland-Pfalz werden zu 50 Prozent von der EU gefördert. Das Projekt ist vorerst auf ein Jahr befristet. Beim Schulobstprogramm geht es um Gesundheitsförderung, denn viele Kinder kennen heute kaum den Geschmack von frischem Obst und Gemüse. Ab kommenden Montag soll sich dies ändern, jedes Grundschulkind und die Kinder der Förderschulen erhalten nun einmal pro Woche frisches Obst und Gemüse.
„Wir halten es für sehr wichtig, dass Kinder so früh wie möglich an den Verzehr von Obst und Gemüse gewöhnt werden“, meinte Hering. Mit dem Programm sollen die vielfältigen Aktivitäten unterstützt werden, die bereits unter dem Thema „Gesunde Ernährung“ landesweit an Grund- und Förderschulen laufen.
Ein kompliziertes Ausschreibungsverfahren ging dem Start voraus. Im Kreis Altenkirchen Adam Theis aus Hochstadt den Zuschlag erhalten. Die Firma beliefert bereits 840 Schulen im Land und arbeitet mit dem DRK zusammen. Die grünen Körbe werden gefüllt geliefert, Obst und Gemüse sind unter den Hygienebestimmungen verpackt. Das DRK übernimmt die Klassenkisten und beliefert von montags bis Donnerstag die Schulen. Schmitz und Micknewitz haben sich die Touren schon genaustens angeschaut und ausgearbeitet. Am Montag geht es los. In Rheinland-Pfalz werden rund 1100 Schulen mit mehr als 160.000 Schülerinnen und Schülern wöchentlich einmal mit frischem Obst und Gemüse versorgt.(hw)
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Kommentare zu "EU-Schulobstprogramm startet am Montag"

1 Kommentar

Richtig so! Wir Eltern stopfen unsere Kinder ja auch mit Burgern und Co. so voll, dass sie kaum noch durch die Klassentüren in der Schule passen! Da lachen sich die Herren abgeordneten doch parteiübergreifend ins Fäustchen, weil man dem dummen Bürger mal wieder zeigt, wie unfähig er doch ist. Und jetzt wird es ernst: Bekommt eigentlich noch jemand mit, dass wir ganz schleichend den Weg zur entmündigten Gesellschaft einschlagen? Niemand braucht sich um nix mehr zu kümmern, irgendein Staatsorgan richtet es schon. Natürlich gibt es Kinder, die wenig bis gar kein Obst und Gemüse bekommen - aber dann gehört den Eltern Dampf gemacht! Die lehnen sich doch nun nur noch weiter zurück. Und diejenigen, die sich abmühen, Kindern Sport und gesunde Ernährung zu organisieren, wie es Eltern nun mal tun, werden gleich noch mit in die Pfanne gehauen. Wann lässt dieser Staat die Menschen endlich selbst entscheiden, wie sie leben - mit allen Konsequenzen?
#1 von Peer, am 25.08.2010 um 16:01 Uhr
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