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Auszubildende im Rettungsdienst sind gestartet

Die Neuausrichtung zur Ausbildung der Rettungsassistenten beim DRK ist gestartet. Erstmals begannen zehn junge Leute ihre Ausbildung bei der Rettungsdienst Rhein-Lahn-Westerwald gGmbH. Die dreijährige Ausbildung wird vergütet, bietet eine berufliche Qualifikation und die soziale Absicherung.
Montabaur. Erstmals bietet die Rettungsdienst Rhein-Lahn-Westerwald gGmbH des Deutschen Roten Kreuzes mit Sitz in Montabaur ab diesem Jahr eine dreijährige Ausbildung zum Rettungsassistenten an. Für die Auszubildenden fallen keine Schulgebühren mehr an wie bisher. Vielmehr erhalten sie sogar eine Ausbildungsvergütung nach dem DRK-Tarifvertrag.
"Wir haben ein Ausbildungsmodell geschaffen, das dem Rettungsdienstgesetz entspricht, eine gute berufliche Qualifikation bietet und dabei die Auszubildenden über drei Jahre lang hinweg sozial absichert", erläuterte Geschäftsführer Hubertus Sauer.
Zum Ausbildungsbeginn am 1. September begrüßte er die Azubis in der bereits zur Verfügung gestellten Dienstbekleidung in der Verwaltung in Montabaur. Nach einer Einführungsveranstaltung mit dem stellvertretenden Einsatzleiter Ralf Schnorrenberg und dem Qualitätsbeauftragten Peter Zimmermann besichtigten die neuen Mitarbeiter die Integrierte Leitstelle, die ebenfalls vom DRK-Rettungsdienst Rhein-Lahn-Westerwald betrieben wird.
Die Auszubildenden werden innerhalb der insgesamt 36 Monate zunächst zum Rettungssanitäter qualifiziert. Nach anschließender Praxisphase, in welcher das während der Rettungssanitäterausbildung erlernte Wissen im täglichen Arbeitsalltag, in Notsituationen angewandt und weiter vertieft wird, folgt die 12 Monate dauernde schulische Ausbildung, an deren Ende die staatliche Prüfung zum Rettungsassistenten steht. Es schließt sich eine weitere 12-monatige Ausbildung auf einer Lehrrettungswache an. Auf Antrag hin erhält der Auszubildende schließlich die staatliche Anerkennung als „Rettungsassistent“ in Form einer Ernennungsurkunde.
Die Rettungsassistenten-Azubis beginnen ihre Ausbildung in den Rettungswachen Diez, Hachenburg, Nastätten, Oberbieber, Neuwied, Linz, Nassau und Dierdorf. Seitens der DRK-Rettungsdienst Rhein-Lahn-Westerwald gGmbH ist es geplant, zukünftig jährlich mindestens zehn junge Leute zum Rettungsassistenten auszubilden, betonte Geschäftsführer Sauer. Ausbildungsbeginn sei jeweils der 1. September, hießt es in der Pressemitteilung.
An den Start mit der neuen Ausbildungsordnung gingen Kevin Bode, Dernbach, Bernd Böhm, Heilberscheid, Robin-Stefan Drefs, Nauort, Sven Honnefeller, Neuwied, Alexander Klöckener, Gebhardshain, Christopher Peiter, Weyer, Kai Reichert, Bergweiler, Kornelia Reusch, Sessenbach, Kevin Sebbes, Montabaur und Christian Tokarski aus Weidenhahn.
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