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Nachricht vom 11.10.2021    

Gesunde Ernährung beugt Krankheiten vor

Die Ernährung ist ein Baustein für eine gesunde Lebensweise. Hinzu kommt Bewegung, von der viele Menschen zu wenig haben. Im Vergleich zu früher ist das heutige Leben körperlich weniger anstrengend, was sich in den Ernährungsgewohnheiten oft nicht widerspiegelt.

Symbolfoto AK-Kurier

Essen dem Leben anpassen
Viele Menschen berücksichtigen den niedrigeren Energiebedarf unzureichend. Wer den ganzen Tag im Büro sitzt, verbraucht weniger Energie als jemand auf dem Bau. Nur 68 Kalorien verbrauchen Büroangestellte in einer Stunde, während es bei Bauarbeitern 340 sind. Feuerwehrleute verbrauchen sogar noch deutlich mehr.

Entsprechend unterschiedlich ist der Energiebedarf, den wir mit der Nahrung aufnehmen müssen. Unser Körper wehrt sich nicht sofort gegen eine zu große Energiezufuhr, sondern sorgt für „schlechtere Zeiten“ vor und legt Fettreserven an. Einen Ausgleich zum Bewegungsmangel im Büro bietet Sport, wonach vielen nach der Arbeit allerdings nicht der Sinn steht.

Falsche Ernährung macht krank
Am Ende kann eine dem Energiebedarf nicht angepasste Ernährungsweise krank machen. Zu den auf die Essgewohnheiten zurückzuführenden Krankheiten gehören laut Bundesinstitut für Risikobewertung:

• Lebensmittelallergien
• Adipositas (Fettleibigkeit)
• Herz-Kreislauf-Erkrankungen
• Diabetes mellitus

Diabetes mellitus kommt vor allem als Typ 1 und 2 vor. Bei Erwachsenen haben vor allem mit Typ 2 zu tun, der in Resultat von Übergewicht ist. Rund 90 Prozent der Diabetiker sind davon betroffen. Früher gingen Wissenschaftler davon aus, dass Betroffenen für lange Zeit eine spezielle Diät benötigen. Jüngere Studien zeigen indes, dass dies nicht nötig ist. Vielmehr reicht die Umstellung auf eine gesündere Kost. Demnach gelten für Diabetiker seit einiger Zeit die gleichen Ernährungshinweise wie für gesunde Erwachsene.

Empfohlen wird eine kohlenhydratarme, ballaststoffreiche Nahrungsaufnahme. Bei der Kalorienaufnahme gilt es, den eigenen Bedarf zu berücksichtigen. Es kommt auf eine ausgewogene Kost an, um Mangelerscheinungen zu vermeiden.

Obst und Gemüse als Hauptnahrungsmittel
Mindestens drei Portionen Gemüse und zwei Portionen Obst pro Tag sollte ein Erwachsener nach Ansicht der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) essen. Hinzu kommen ballaststoffreiche Hülsenfrüchte wie Bohnen, Erbsen und Linsen. Vollkornprodukte sättigen länger und enthalten mehr Nährstoffe als Essen aus Weißmehl. Außerdem ist Vollkorn ein wahrer Meister im Verhindern von Krankheiten. Neben Diabetes Typ 2 reduziert es die Anfälligkeit für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Stoffwechselstörungen und Dickdarmkrebs.

Wer meint, dass Fisch und Fleisch komplett vom Speisezettel verschwinden sollten, dem widerspricht die DGE. Der Genuss muss jedoch maßvoll erfolgen. Milchprodukte darf es demnach täglich geben, Fleisch aber nur 300 bis 600 Gramm pro Woche. Jeden Tag ein Steak ist zwar ein Genuss, verkürzt jedoch das Leben. Ein- bis zweimal pro Woche darf es stattdessen Fisch sein.

Alles in Maßen
Pflanzliches Fett ist besser als tierisches. Die Öle aus Pflanzen verfügen mit Omega-3-Fettsäuren und Vitamin E über Stoffe, die unser Körper dringend benötigt. Ansonsten gilt, alles in Maßen zu verwenden. Ideal ist es hier, auf Fertigspeisen weitgehend zu verzichten. Sie beinhalten nicht nur unzureichend deklarierte Fette, sondern zu viel Zucker und Salz. Letzteres kann zu Bluthochdruck führen.

Wichtig ist das ausreichende Trinken, wobei Wasser oder ungesüßte Getränke zu bevorzugen sind. 1,5 Liter sollten pro Tag getrunken werden. Alkoholische Getränke gilt es dagegen zu meiden. Sie sind kalorienreich und begünstigen nach Ansicht der Wissenschaftler eine Krebserkrankung. Die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln kann bei Diabetikern sinnvoll sein. Es gilt jedoch, eine Überdosierung zu vermeiden.

Fazit
Der Schlüssel im Kampf gegen Diabetes Typ 2 und andere Krankheiten liegt in einer gesunden Ernährung. (prm)

Agentur Autor:
Sebastian Meier



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