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Wirtschaft | Gastartikel


Nachricht vom 04.12.2021    

Handy ins Wasser gefallen - und was jetzt?

Das Handy ist nass geworden oder gar ins Wasser gefallen? Hier gilt in jedem Fall: Je schneller man handelt, desto eher kann das Handy noch rechtzeitig gerettet werden. Im Folgenden eine einfache Anleitung, um das Handy zügig trocken zu bekommen.

Foto Quelle: pixabay.com / bru-no

Schritt 1: Sofortiges Ausschalten des Handys
Das Handy ist sofort auszuschalten, nachdem es aus dem Wasser herausgeholt wurde. Ein wichtiger Schritt, da das Handy andernfalls aufgrund eines Kurzschlusses beschädigt werden könnte. Das Gerät ist auch erst dann wieder einzuschalten, wenn der Trocknungsprozess komplett vollzogen wurde.

Schritt 2: Trocknen des Handys
Zum Trocknen des Handys ist ein fusselfreies Mikrofasertuch zu verwenden. Sollte sich das Smartphone sogar auseinanderbauen lassen, so ist ebenfalls der Akku zu entnehmen und auch diesen gründlich zu trocknen.

Leider lassen sich die meisten Smartphones heutzutage nicht mehr ohne Spezialwerkzeug öffnen, weshalb das Wasser dann auf eine andere Weise aus dem Handy herausfließen muss. Wichtig: Wird das Smartphone eigenhändig geöffnet, so ist vorerst zu prüfen, ob hierdurch die Garantie des Geräts verfallen könnte - dies ist bei manchen Geräten der Fall.

Schritt 3: Herausbekommen des Wassers aus dem Handy
Je länger das Smartphone im Wasser gelegen hat, desto größer ist auch das Risiko für schlimmere Folgen: So kann es passieren, dass die Feuchtigkeit bereits in das Innenleben des Geräts vorgedrungen ist. In diesem Fall hilft auch leider kein Mikrofasertuch mehr.

Stattdessen ist das Handy in eine Plastikbox oder in eine Plastiktüte zu legen, welche verschlossen werden kann. Das Handy ist anschließend mit Reis oder gerne auch Katzenstreu zu überschütten - der Grund: Beides bindet das Wasser. Alternativ können auch einige Päckchen Kieselgel hineingelegt werden, welches beispielsweise in Schuhkartons oder in anderen Versandboxen zu finden ist. Zweck jener Maßnahme ist es, die Feuchtigkeit aus dem Smartphone herauszubekommen.

Tipp: Zum besseren Schutz des Handys vor Kratzern kann dieses auch vorher in einen Nylonstrumpf gesteckt werden.

Das Handy ist zudem mindestens 24 Stunden in dem geschlossenen Behältnis aufzubewahren. Vorher darf es weder herausgeholt noch vorzeitig wieder eingeschaltet werden - Geduld wird oftmals belohnt.

Nasses Smartphone: Gerne auch ab zum Reparaturservice!
Befindet sich ein Reparaturservice in der Nähe, so kann natürlich auch dieser aufgesucht werden. Bestenfalls ist das nasse Handy direkt nach dem entstandenen Wasserschaden dorthin zu bringen. Die Mitarbeiter haben die Möglichkeit, sowohl das Gerät zu öffnen als auch dieses zu trocknen.

Der Preis der Reparatur sollte aber unbedingt bereits im Vorfeld genannt werden - schließlich sollen die Kosten der Reparatur nicht den Wert des Smartphones selbst übersteigen.

Des Weiteren kann sich auch auf der folgenden Webseite zwecks einer Handy-Reparatur informiert werden: https://www.handy-reparatur-berlin.com/

Tricks, die unbedingt zu vermeiden sind
Auch wenn die obige Anleitung nicht helfen konnte, das nassgewordene Smartphone zu retten, so ist das Problem zumindest nicht noch zu verschlimmern. Anders sieht es jedoch bei den folgenden Rettungsversuchen aus, die unbedingt zu unterlassen sind:

1. Das Handy ist auf keinen Fall zum Trocknen in die Mikrowelle oder gar in den Backofen zu legen!
2. Die Flüssigkeit sollte nie mit einem Fön oder einem Staubsauger aus dem Gerät gepustet beziehungsweise gesaugt werden!
3. Anstelle von Reis, Kieselgel oder Katzenstreu ist keinesfalls Salz als Trocknungsmittel zu verwenden! (prm)

Gastartikel:
Izabela Kurzeja



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