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Nachricht vom 29.01.2012    

Bären stehen mit einem Bein im Finale des RLP-Pokals

EHC gewinnt die Partie in Mainz mit 15:1 - Marc Blumenhofen trifft gleich vier Mal

Neuwied. Der EHC Neuwied steht mit einem Bein im Finale um den Rheinland-Pfalz-Pokal. Der Regionalligist gewann das Halbfinal-Hinspiel beim TSV Schott Mainz, Tabellenzweiter in der Hessenliga, mit 15:1 (7:0, 3:1, 5:0).

Die Neuwieder Bären (hier eine Aufnahme aus einem älteren Spiel) haben überlegen gegen den TSV Schott Mainz gewonnen.

Erfolgreichster Torschütze in den Reihen der Deichstädter war Marc Blumenhofen mit vier Treffern. "Alles im grünen Bereich", vermeldete EHC-Trainer Bernd Arnold nach der Partie. "Wir haben von Beginn an konzentriert gespielt, alle Spieler waren bereit für die Aufgabe."

Bei den Bären, die aktuell in der Oberliga-Aufstiegsrunde um einen der vier freien Plätze in der Oberliga West spielen, fehlten neben dem gesperrten Kapitän Stephan Petry (Matchstrafe im Spiel gegen Herne) die leicht angeschlagenen oder kranken Spieler Andrew Stevenson, Alexander Bill und Stefan Kaltenborn.

Zwischen den Pfosten gönnte der Bärentrainer Stammkeeper Tim Kühlem eine Pause. Alexander Neurath und Alexander Rodens teilten sich die Spielzeit. "Wir haben einige Breaks zugelassen, so konnten sich beide Keeper auszeichnen", sagte Arnold.

Dass die Partie einen deutlichen Verlauf nehmen würde, stand schon nach wenigen Minuten fest. Jens Hergt (3.), Christian Czaika (5.), Slawomir Kiedewicz (6.) und Marc Blumenhofen (8.) sorgten für eine beruhigende Führung. Bis zur ersten Drittelpause erhöhten die Gäste in Unterzahl (Hergt, 14.), beim Spiel Fünf-gegen-Fünf (Kai Kühlem, 17.) und in Überzahl (Blumenhofen, 19.) auf 7:0.

"Mich freut besonders, dass sich auch unsere jungen DNL-Spieler von den Kölner Haien in die Torschützenliste eintragen konnten", sagte der EHC-Trainer und spielte damit zum Beispiel auf das 8:0 an: Florian Lüsch traf bereits eine Minute nach der Drittelpause (21.).

Neben Lüsch war auch sein Kölner Sturmkollege Niklas Solder in Mainz erstmals für den EHC auf das Eis gegangen - er machte im letzten Spielabschnitt das 13:1 (53.). "Genau so habe ich mir das vorgestellt. Die Jungs sind schnell und hungrig. Sie haben sich bei uns wohlgefühlt und eingespielt für die Einsätze, die noch kommen werden", sagte Arnold.




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Die rund 80 mitgereisten Fans sahen nach 32 Minuten den einzigen Treffer der Gastgeber, als Martin Sagula auf 1:8 verkürzte (32.). Die weiteren Tore fielen dann aber allesamt auf der Gegenseite: Slawomir Kiedewicz (35.), Marc Blumenhofen (36., 56.), Philipp Büermann (49., 60.) und Christian Czaika (52.) machten mit ihren Treffern den 15:1-Erfolg perfekt.

"Das Tempo von Neuwied war um zwei, drei Klassen höher als das, was wir so aus unserer Liga kennen", sagte TSV-Trainer Holger Pöritzsch. "Wir haben es im ersten Drittel nicht geschafft, den Schalter umzulegen. Danach war es natürlich schwer, sich weiter zu motivieren. Wenngleich ich mit dem zweiten und dem dritten Drittel eigentlich ganz zufrieden bin. Wir haben das Maximum rausgeholt, auch wenn bei uns einige Spieler gefehlt haben und das Ergebnis aus meiner Sicht natürlich hätte knapper ausgehen können."

Schon in einer Woche werden sich beide Teams wiedersehen: Das Halbfinal-Rückspiel um den Rheinland-Pfalz-Pokal steigt am Sonntag, 5. Februar, 19 Uhr, im Neuwieder Ice House. Dann will der EHC Neuwied vor heimischen Fans auch mit dem zweiten Bein im Finale stehen.


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