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Pressemitteilung vom 14.02.2026    

Klingbeil fordert strengere Regeln für soziale Medien bei Kindern

SPD-Chef Lars Klingbeil hat sich in einem Interview mit der "Rheinpfalz" für eine stärkere Regulierung sozialer Medien für Kinder und Jugendliche ausgesprochen. Er betont, dass klare Regeln und Einschränkungen notwendig seien, um junge Menschen besser zu schützen.

(Foto: Moritz Frankenberg/dpa)

Rheinland-Pfalz. SPD-Chef Lars Klingbeil sieht die Notwendigkeit, soziale Medien für Kinder und Jugendliche stärker zu regulieren. "Vor ein paar Jahren hätte ich jede Beschränkung abgelehnt, heute sehe ich das anders und glaube, wir kommen an klaren Regeln und Einschränkungen nicht mehr vorbei", sagte der Vizekanzler der "Rheinpfalz". Soziale Medien hätten einen massiven Einfluss auf das Aufwachsen junger Menschen. "Wir brauchen Regeln, die Kinder und Jugendliche besser vor der Flut an Hass und Gewalt in sozialen Medien schützen, insbesondere durch mehr Verantwortung der Plattformen", so Klingbeil.

Der SPD-Politiker beobachtet zudem einen wachsenden Druck auf Bildungseinrichtungen. "Probleme werden immer häufiger aus den Familien in die Bildungseinrichtung verlagert", erklärte er. Viele Kinder wachsen in unsicheren Zeiten auf, geprägt von Krieg in Europa, Inflation und Arbeitsplatzsorgen - all dies bringe Unsicherheit in die Familien, was schließlich auch in Kitas und Klassenzimmern spürbar werde.



Das Problem im Bildungsbereich beschränkt sich nicht auf Ludwigshafen, wie Klingbeil mit Blick auf die Karolina-Burger-Realschule plus erläuterte. Diese Schule war wegen wiederholter Gewaltvorfälle, darunter mehrere Reizgas-Angriffe, in den Schlagzeilen. In der Folge hatte die Polizei ihre Präsenz an der Schule verstärkt. Klingbeil begrüßt ausdrücklich die Bereitschaft des rheinland-pfälzischen Ministerpräsidenten Alexander Schweitzer (SPD), "hart durchzugreifen", wenn es an Schulen zu Gewalt komme. "Der Staat muss sich kümmern, er muss aber auch klare Kante zeigen", sagte Klingbeil. (dpa/bearbeitet durch Red)


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