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Nachricht vom 19.04.2026    

Großangelegte Übung zeigte: Feuerwehr der VG Betzdorf-Gebhardshain ist gut aufgestellt

Von Klaus Köhnen

Am Samstag (18. April) wurde in der Ortslage Steinebach eine Übung zur "Bekämpfung" von Vegetationsbränden durchgeführt. Die Organisatoren hatten bewusst im kleinen Kreis diese Übung geplant und ausgearbeitet. Die Übung begann, wie oft bei diesen Einsätzen, mit dem Stichwort "B2 Vegetationsbrand".

Der Bereitstellungsraum lag tiefer Material musste von Hand transoportiert werden (Bilder: kkö)

Steinebach. Der "Einsatzort" lag im Bereich Pingenweg und Auf dem Bahndamm in der Ortsgemeinde Steinebach. Gemäß der Alarm- und Ausrückeordnung (AAO) wurden im ersten Alarm der Löschzug Steinebach, das Löschgruppenfahrzeug (LF) Rosenheim, der Gerätewagen Waldbrand aus Scheuerfeld und das Großtanklöschfahrzeug (TLF 4000) aus Betzdorf alarmiert.

"Lage" vor Ort
Die ersten eintreffenden Kräfte konnten vor Ort ein "sich rasch ausbreitendes Feuer" feststellen. Dies führte zur Erhöhung der Alarmstufe, was zur Folge hatte, dass weitere Einheiten angefordert wurden. Zunächst wurden die Feuerwehren Dauersberg, Kausen, Elkenroth und Luckenbach (VG Hachenburg) alarmiert. Die Drohnengruppe aus Rosenheim sowie das ATV, Standort Kausen, stellen bei solchen Einsätzen wertvolle Hilfe bereit. Die DRK-Ortsvereine Betzdorf und Elkenroth wurden ebenfalls alarmiert.

Neben der "Brandbekämpfung" wurden zwei Personen vermisst und im weiteren Verlauf durch Kräfte des DRK und das ATV gerettet. Für die Dauer der Übung und der erforderlichen Maßnahmen zur Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft stellte die Feuerwehr Wallmenroth den Grundschutz für den Bereich Gebhardshain. Zusätzlich wurden die Warnfahrzeuge aus Kausen und Grünebach eingesetzt.



Für große Einsätze gut gerüstet
Für die Führung bei solchen und anderen größeren Einsatzes wurde eine Führungsstaffel der VG-Feuerwehr Betzdorf-Gebhardshain aufgebaut und in Dienst gestellt. Neben der Wehrleitung sind weitere Kräfte in den sogenannten Stabsfunktionen eingebunden. Um im Einsatzfall gut zusammen arbeiten zu können, sind solche Übungen unerlässlich, so Wehrleiter Markus Beichler. Die Führungskräfte werden durch einen Einsatzleitwagen unterstützt. Die Feuerwehreinsatzzentrale, die jede Verbandgemeinde vorhalten muss, bildet die rückwärtige Unterstützung. Dazu kommen dann die Leiter der verschiedenen Einsatzabschnitte, wie Wasserversorgung, Brandbekämpfung und Rettungsdienst.

Wehrleiter Markus Beichler konnte vor Ort den Bürgermeister der Verbandsgemeinde, Joachim Brenner, Herrn Ralf Hoss (Forstamt) und den Brand- und Katastrophenschutzinspekteur des Landkreises, Björn Jestrimsky, als Beobachter begrüßen. Wertvolle Unterstützung kam von der Ortsgemeinde und einem Notfallmanager der Westerwaldbahn. An dieser großen Übung nahmen rund 120 Einsatzkräfte der verschiedenen Einsatzorganisationen teil. Die Organisatoren bedanken sich für das Verständnis der Anwohner.


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