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Pressemitteilung vom 11.07.2026    

Innovationsraum in Koblenz stärkt Klimahandwerk und Berufsbildung

Ein halbes Jahr nach der Eröffnung zeigt der Innovationsraum erneuerbare Energien der Handwerkskammer Koblenz seine Bedeutung für die Ausbildung im Klimahandwerk. Eine Delegation des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie informierte sich über moderne Energiesysteme und neue Anforderungen an die Berufsbildung.

Bundesministerium für Wirtschaft und Energie zu Gast im Metall- und Technologiezentrum in Koblenz: Sven Bischoff (r.), staatlich geprüfter Techniker für Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik sowie Koordinator des Fachbereichs Versorgungstechnik bei der Handwerkskammer Koblenz, informierte im „Innovationsraum erneuerbare Energien“ über die Integration moderner Systeme in ein leistungsstarkes Gesamtkonzept. (Foto: HwK Koblenz / Denise Nuß)

Koblenz. Der "Innovationsraum erneuerbare Energien" der Handwerkskammer Koblenz hat sich innerhalb eines halben Jahres als Schulungs- und Demonstrationszentrum für moderne Energiesysteme etabliert. Im Metall- und Technologiezentrum lernen Fachkräfte aus mehreren Gewerken, wie sich leistungsfähige Technologien sinnvoll miteinander verbinden lassen.

Das Zentrum richtet sich an Fachkräfte der Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik, der Elektrotechnik, der Kraftfahrzeugtechnik sowie der Kältetechnik. Im Mittelpunkt stehen moderne Technologien und ihr intelligenter, gewerkeübergreifender Einsatz. Die Schulungen vermitteln sowohl handwerklich-technische Grundlagen als auch digitale Kompetenzen.

Besuch aus dem Bundesministerium
Kürzlich informierte sich eine Delegation des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie über das von ihrem Haus geförderte Projekt. Dr. Kathrin Isele, Leiterin des Referats Handwerks- und Gewerbeförderung im BMWE, kam gemeinsam mit weiteren Vertretern nach Koblenz.

Beim Austausch mit der Handwerkskammer standen der technologische Fortschritt im Handwerk und die daraus folgenden Anforderungen an die Berufsbildung im Fokus. Neben dem Schwerpunkt Energie wurden auch Künstliche Intelligenz und robotergestütztes Arbeiten thematisiert.

Seitens der HwK Koblenz nahmen Hauptgeschäftsführer Ralf Hellrich, der Geschäftsführer für Berufsbildung Bernd Hammes, der Leiter der Berufsbildungszentren Peter Eich, die Ausbilder Dominik Trost und Sven Bischoff sowie die Referentin für Digitalisierung der Aus- und Weiterbildung Kristina Schmidt teil.

Zum Besuch aus dem Bundesministerium gehörten neben Dr. Kathrin Isele die Referenten für Handwerks- und Gewerbeförderung Andreas Kepper und Petra Campanelli sowie Referatssachbearbeiterin Nigar Ergüler.




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Moderne Systeme im Zusammenspiel
Sven Bischoff, staatlich geprüfter Techniker für Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik und Koordinator des Fachbereichs Versorgungstechnik bei der HwK Koblenz, stellte die Schulungsinhalte vor. Gemeinsam mit Elektrotechnikermeister Dominik Trost erläuterte er die Einbindung moderner Anlagen in ein leistungsfähiges Gesamtkonzept.

Dazu zählen Photovoltaikanlagen, Kleinwindkraftanlagen und Wasserstoffspeicher. Im Innovationsraum können die Teilnehmer die Technik praxisnah kennenlernen. Die Verbindung verschiedener Systeme und Gewerke spielt dabei eine zentrale Rolle.

Praktische Einheiten im Innovationsraum sind inzwischen fest in den Meisterkursen des Installateur- und Heizungsbauerhandwerks sowie des Elektrotechnikerhandwerks verankert. Die Ausstattung ermöglicht es den Meisterschülern, die Zusammenhänge unterschiedlicher Technologien unmittelbar zu erleben und anzuwenden.

Austausch zwischen Handwerk und Politik
Das Schulungszentrum ist inzwischen auch ein Ort für die Bildungs- und Beratungsarbeit der Handwerkskammer. Seit der Einweihung besuchten zahlreiche regionale und überregionale Gruppen den Innovationsraum. Dadurch leistet das Zentrum einen Beitrag zum Austausch zwischen Politik, Handwerk und Wissenschaft.

Das Konzept verbindet Demonstration, Schulung und Beratung. Es soll zukunftsrelevante Technologien praktisch vermitteln und damit die Innovationskraft im Handwerk stärken. Der Innovationsraum zeigt, welche Rolle moderne Schulungszentren bei der Vorbereitung auf neue technische Anforderungen übernehmen können. (PM/bearbeitet durch Red)


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