Waldbrand in Gebhardshain: Jugendliche unter Verdacht der fahrlässigen Brandstiftung
Nach dem verheerenden Waldbrand in Gebhardshain, bei dem die Flammen bis auf 20 Meter an Wohnhäuser heranreichten, hat die Staatsanwaltschaft Koblenz Ermittlungen aufgenommen. Der Verdacht richtet sich gegen zwei Jugendliche.
Koblenz/Gebhardshain. Die Staatsanwaltschaft Koblenz ermittelt wegen des Anfangsverdachts der fahrlässigen Brandstiftung nach einem Waldbrand am Sonntag (16. August 2026) in Gebhardshain. Laut ersten Erkenntnissen könnte das Feuer durch den unsachgemäßen Einsatz von Böllern ausgelöst worden sein, wie auf Anfrage mitgeteilt wurde. Der Verdacht konzentriert sich derzeit auf zwei Jugendliche, über die jedoch keine weiteren Details bekanntgegeben wurden, um deren Schutz zu gewährleisten. Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen.
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Am Wochenende brannten vier Hektar eines insgesamt zehn Hektar großen Waldgebiets. Bevor das Feuer am Sonntagabend unter Kontrolle gebracht werden konnte, war die Situation in der Region angespannt: Die Flammen näherten sich gefährlich bis auf etwa 20 Meter den ersten Gebäuden. Eine Straße mit 20 Haushalten musste kurzfristig evakuiert werden. Die Feuerwehr war bis in den späten Montagnachmittag (17. August 2026) im Einsatz, um die Lage zu sichern. (dpa/KI/bearbeitet durch Red)
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