Pressemitteilung vom 19.08.2026 
Kreisfeuerwehrverband Altenkirchen dankt Feuerwehren und Unterstützern für Einsatz der letzten Wochen
Die Feuerwehren im Kreis Altenkirchen standen in den letzten Wochen vor außergewöhnlichen Herausforderungen. Zahlreiche Waldbrände und eine Vielzahl von Einsätzen forderten die Einsatzkräfte stark. Der Kreisfeuerwehrverband Altenkirchen spricht Dank aus.
Gebhardshain/Region. Die Feuerwehren im Kreis Altenkirchen waren in den vergangenen Wochen in einem außergewöhnlichen Maß gefordert. Eine ungewöhnlich hohe Zahl an Feuerwehreinsätzen, darunter nahezu in allen Verbandsgemeinden mehrere große Wald- und Vegetationsbrände, die über mehrere Tage hinweg gingen, verlangte den Einsatzkräften im gesamten Kreisgebiet und darüber hinaus viel ab.
Der Kreisfeuerwehrverband Altenkirchen spricht deshalb allen Feuerwehrangehörigen, Unterstützern und Partnern seinen ausdrücklichen Dank und seine große Anerkennung aus. "Die vergangenen Wochen haben unseren Feuerwehren enorm viel abverlangt. Besonders die teils großflächigen Waldbrände waren auch für erfahrene und gut ausgebildete Feuerwehrleute kräftezehrend, anstrengend und belastend. Was die Einsatzkräfte hier geleistet haben, verdient höchsten Respekt", erklärt Volker Hain, Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes Altenkirchen.
Dank nicht nur an die Einsatzkräfte der Feuerwehr
Über viele Stunden und teilweise über mehrere Tage hinweg standen die Feuerwehrkameraden im Einsatz. Sie bekämpften Brände unter schwierigen Bedingungen, stellten Wasserversorgungen sicher, arbeiteten in unwegsamem Gelände und mussten dabei immer wieder körperlich wie mental an ihre Grenzen gehen. Gleichzeitig galt es, die Einsatzbereitschaft für weitere Notfälle im Kreisgebiet aufrechtzuerhalten.
Der Dank des Kreisfeuerwehrverbandes richtet sich ausdrücklich an alle Feuerwehren im Kreis Altenkirchen sowie an die überörtlichen Kräfte, die bei den Einsätzen unterstützt haben. "Unsere Feuerwehren haben einmal mehr gezeigt, dass sie professionell, zuverlässig und mit großem Verantwortungsbewusstsein handeln. Dieses ehrenamtliche Engagement ist für die Sicherheit unserer Bevölkerung unverzichtbar", so Hain.
Ein besonderer Dank gilt auch den Familien, Partnern der Einsatzkräfte. Sie mussten in den vergangenen Wochen häufig auf gemeinsame Zeit verzichten, Einsätze mittragen und Verständnis dafür aufbringen, dass Feuerwehrangehörige oft kurzfristig und über lange Zeiträume hinweg nicht zu Hause sein konnten. "Feuerwehrdienst funktioniert nur mit dem Rückhalt der Familien. Auch ihnen gilt unser aufrichtiger Dank", betont der Vorsitzende.
Ebenso würdigt der Kreisfeuerwehrverband die sehr gute Zusammenarbeit mit den weiteren Hilfsorganisationen und Behörden. Polizei, Technisches Hilfswerk, Deutsches Rotes Kreuz sowie weitere beteiligte Organisationen hätten entscheidend dazu beigetragen, die Einsatzlagen gemeinsam zu bewältigen. Gerade bei lang andauernden Waldbränden sei ein funktionierendes Zusammenspiel aller Kräfte von besonderer Bedeutung.
Besonders hervor hebt der Geschäftsführer des Kreisfeuerwehrverbands Daniel Freese die Unterstützung der Landwirte. Sie standen bei den Wald- und Vegetationsbränden uneingeschränkt mit Arbeitskraft, Erfahrung, Traktoren, Wasserfässern und schwerem Gerät zur Verfügung. "Die Hilfe der Landwirte war beeindruckend. Wenn unsere Hilfe gebraucht wird, stehen wir parat", so Michael Schwan, Landwirt aus Niederhombach im Gespräch mit dem Geschäftsführer beim Brand in Gebhardshain. Damit spricht Schwan sicherlich für die vielen Landwirte, die unter anderem beim Waldbrand in Gebhardshain im Einsatz waren. Sie haben ohne Zögern unterstützt, Personal und Maschinen bereitgestellt und damit einen wichtigen Beitrag zur Brandbekämpfung geleistet. "Dafür sagen wir ausdrücklich Danke", erklärt Daniel Freese.
Dankbarkeit, Unterstützung und Verständnis aus der Bevölkerung
Auch der Bevölkerung spricht der Kreisfeuerwehrverband seinen Dank aus. Viele Bürger zeigten Verständnis für Straßensperrungen, Verkehrsbehinderungen, Rauchentwicklungen und weitere einsatzbedingte Einschränkungen. Darüber hinaus erfuhren die Einsatzkräfte vielerorts Unterstützung durch aufmunternde Worte, Hilfsangebote oder Verpflegung. Dieses Miteinander habe den Einsatzkräften zusätzliche Motivation gegeben.
Jeder kann einen Beitrag leisten
Die Einsatzlagen der vergangenen Wochen machen nach Einschätzung des Kreisfeuerwehrverbandes zugleich deutlich, dass sich die Feuerwehren auf veränderte Rahmenbedingungen einstellen müssen. Längere Trockenperioden, hohe Temperaturen und die zunehmende Gefahr von Wald- und Vegetationsbränden zeigen, dass der Klimawandel auch für die Feuerwehren sichtbar und spürbar wird. "Wir müssen uns fachlich, technisch und organisatorisch weiter auf solche Lagen vorbereiten. Der Schutz der Bevölkerung, aber auch der Schutz unserer Einsatzkräfte, wird künftig noch stärker im Mittelpunkt stehen", so Hain.
In diesem Zusammenhang wirbt der Kreisfeuerwehrverband Altenkirchen auch für eine Mitarbeit in den örtlichen Feuerwehren. Die vergangenen Wochen hätten erneut gezeigt, wie wichtig starke Feuerwehren vor Ort seien. "Jeder ist bei der Feuerwehr willkommen. Man muss kein Profi sein und keine Vorerfahrung mitbringen. Auch Quereinsteiger können sich mit ihren Fähigkeiten einbringen. Feuerwehr ist Teamarbeit. Ob im Einsatzdienst, in der Technik, in der Ausbildung, in der Jugend- und Kinderfeuerwehr, in der Verwaltung oder in der Unterstützung im Hintergrund, es gibt für viele Talente einen Platz", erklärt Volker Hain.
Zugleich weist der Kreisfeuerwehrverband auf die Aktion "Partner der Feuerwehr" hin. Mit dieser Auszeichnung werden Arbeitgeber, Institutionen und weitere Unterstützer der Feuerwehren gewürdigt, die das ehrenamtliche Engagement ihrer Feuerwehr aktiv fördern. Viele Unternehmen ermöglichen ihren Mitarbeitern die Teilnahme an Einsätzen, Übungen oder Lehrgängen. Damit leisten auch sie einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit im Landkreis. "Den Arbeitgebern, die ihre Mitarbeitenden für den Feuerwehrdienst unterstützen und freistellen, gilt unser besonderer Dank. Sie sind wichtige Partner der Feuerwehr und damit auch Partner der gesamten Bevölkerung", betont der Geschäftsführer des Verbandes Daniel Freese.
Herausforderungen gemeistert
Trotz der hohen Belastung zieht der Kreisfeuerwehrverband Altenkirchen ein positives Resümee der vergangenen Wochen. Die Einsätze hätten gezeigt, dass die Feuerwehren im Kreisgebiet gut ausgebildet, belastbar und verlässlich aufgestellt sind. Ebenso deutlich geworden sei aber auch, wie stark der Zusammenhalt im Landkreis ist. Feuerwehren, Hilfsorganisationen, Polizei, Landwirte, Arbeitgeber, Familien und Bevölkerung hätten gemeinsam bewiesen, dass schwierige Lagen nur im Miteinander erfolgreich bewältigt werden können.
"Die vergangenen Wochen waren anstrengend und herausfordernd. Sie haben aber auch gezeigt, wie viel Engagement, Solidarität und Hilfsbereitschaft in unserem Kreis vorhanden sind. Darauf können wir stolz sein. Im Namen des Kreisfeuerwehrverbandes Altenkirchen danke ich allen, die geholfen, unterstützt, Verständnis gezeigt und Verantwortung übernommen haben", fasst Hain zusammen. (PM)
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