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Nachricht vom 25.08.2026    

Mehr Luchse in Rheinland-Pfalz - Koda sorgt für genetische Vielfalt

Die Zahl der Luchse in den Wäldern von Rheinland-Pfalz nimmt zu. Ein kürzlich ausgewilderter Luchs namens Koda spielt eine wichtige Rolle bei der Sicherung der genetischen Vielfalt dieser Raubkatzen.

Luchs. Foto: Bodo Schackow/dpa

Mainz. In den rheinland-pfälzischen Wäldern steigt die Zahl der Luchse kontinuierlich an. Nach dem aktuellen Monitoring umfasst der Bestand nun 23 Tiere, darunter sieben Jungtiere, wie das Umweltministerium in Mainz mitteilte. Im Jahr 2021 waren noch 15 Luchse registriert worden. Diese positive Entwicklung ist das Ergebnis eines Projekts der Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz sowie der Forschungsanstalt für Waldökologie und Forstwirtschaft, das von 2016 bis 2021 lief und zur Wiederansiedlung der Luchse im Pfälzerwald führte.

Ende Juni wurde erstmals seit Jahren wieder ein Luchs ausgewildert - das Männchen namens Koda. Er soll helfen, die genetische Vielfalt des Luchsbestandes im Biosphärenreservat langfristig zu sichern. Experten hatten zuvor ein erhöhtes Risiko von Inzucht festgestellt, was bereits zu nicht überlebensfähigen Jungtieren geführt haben könnte. Um dies zu verhindern, sollen in den nächsten fünf Jahren jährlich ein bis zwei genetisch passende Luchse ausgewildert werden.




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Das Luchsmanagement wird vom Koordinationszentrum Luchs und Wolf (KLUWO) durchgeführt. Laut Experten gab es im vergangenen Jahr sechs Angriffe von Luchsen auf Schafe und Ziegen sowie einen Fall mit Gehegewild. Die Ausgleichszahlungen für diese Schäden beliefen sich auf rund 9.000 Euro, wie das Umweltministerium auf eine parlamentarische Anfrage der AfD-Fraktion mitteilte.
(dpa/bearbeitet durch Red)


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