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Pressemitteilung vom 25.08.2026    

Beweidungsprojekt auf der Schmidtenhöhe: Einzigartige Artenvielfalt in Koblenz bewahrt

Ein ungewöhnliches Naturschutzprojekt auf der Schmidtenhöhe in Koblenz sorgt für den Erhalt seltener Tier- und Pflanzenarten. Was einst durch militärische Nutzung entstand, wird nun durch gezielte Beweidung erhalten.

SGD-Nord-Präsident Joachim Rodenkirch (r.) und Heinz Strunk vom NABU umgeben von Konikpferden. Foto: SGD Nord/Volker Hartmann

Koblenz. Am 25. August besuchte Joachim Rodenkirch, Präsident der Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord (SGD-Nord), gemeinsam mit Heinz Strunk vom Naturschutzbund Deutschland (NABU) das Beweidungsprojekt auf der Schmidtenhöhe in Koblenz. Die Schmidtenhöhe war einst ein Truppenübungsplatz, dessen Nutzung durch Panzer und andere Fahrzeuge einen besonderen Lebensraum schuf. Nach dem Abzug der Truppen drohte das Gelände jedoch mit Gehölzen zuzuwachsen, was die Ansiedlung seltener Tiere und Pflanzen gefährdete.

Um diesem Prozess entgegenzuwirken, wurde ein Beweidungsprojekt ins Leben gerufen. Auf der Schmidtenhöhe weiden heute Konikpferde, eine robuste Pferderasse, die das Gelände offenhält und so die einzigartige Artenvielfalt bewahrt. "Durch die Beweidung wird verhindert, dass das Gelände zuwächst, und es bleibt Raum für seltene Arten", erklärte Heinz Strunk vom NABU während des Besuchs.



Das Projekt zeigt, wie ehemalige militärische Flächen sinnvoll genutzt werden können, um die Natur zu schützen und zu fördern. Der Besuch von SGD-Nord-Präsident Rodenkirch unterstreicht die Bedeutung solcher Initiativen für den Erhalt der Biodiversität. PM/Red


Mehr dazu:   Naturschutz  
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