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Nachricht vom 28.08.2026    

Roter Panda Flynn auf großer Reise nach Schottland

Der Zoo Neuwied engagiert sich intensiv für den Schutz bedrohter Tierarten. Ein besonderes Beispiel dafür ist das Rote-Panda-Männchen "Flynn", das kürzlich in ein neues Zuhause umgezogen ist. Dieser Umzug verlief jedoch alles andere als gewöhnlich.

„Flynn“ in der Transportkiste, auf seinem Weg nach Schottland. Foto: Lars Petereit

Neuwied. Der Rote Panda, auch bekannt als Kleiner Panda oder Katzenbär, gilt laut der Weltnaturschutzunion IUCN als stark gefährdet. Hauptursachen sind der Verlust seines natürlichen Lebensraumes durch Straßenbau, Abholzung und Wilderei. Der Zoo Neuwied, Mitglied der European Association of Zoos and Aquaria (EAZA), beteiligt sich an Zuchtprogrammen, die zur Erhaltung dieser Art beitragen. Durch gezielte Zuchtbuchführung wird die genetische Vielfalt gesichert, und Programme wie das "Red Panda Network" unterstützen den Schutz der Lebensräume.

Ein Beispiel für diese Bemühungen ist das im Zoo Neuwied geborene Rote-Panda-Männchen "Flynn". Vor Kurzem zog er in den Highland Wildlife Park der Royal Zoological Society of Scotland (RZSS) um, um dort im Rahmen des europäischen Zuchtprogramms für Nachwuchs zu sorgen.

Ein besonderer Tiertransport
Der Transport von "Flynn" nach Schottland war ungewöhnlich, da er per Flugzeug stattfand. Der Hessische Rundfunk begleitete diesen Transport und filmte ihn für die Serie "Mittendrin - Flughafen Frankfurt". Besonderheiten waren unter anderem eine speziell angefertigte Transportkiste für den Flug. Die Dokumentation soll Ende des Jahres ausgestrahlt werden.



Der Rote Panda lebt vorwiegend in Mischwäldern kühler, feuchter Regionen. Im Zoo Neuwied genießen sie die Klettermöglichkeiten und sind während der Fütterungszeiten besonders aktiv. Ihre Nahrung besteht hauptsächlich aus Bambus, ergänzt durch tierische Eiweiße und etwas Gemüse.

Zoos leisten durch internationale Zusammenarbeit und Bildungsarbeit einen wichtigen Beitrag zum Artenschutz. Der Umzug von Flynn zeigt, wie solche Kooperationen über Ländergrenzen hinweg funktionieren, um bedrohte Tierarten zu schützen. Interessierte können die Roten Pandas montags und mittwochs um 16 Uhr bei der Fütterung oder dem medizinischen Training beobachten. Red


Mehr dazu:   Zoo Neuwied  
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