Pressemitteilung vom 22.09.2026 
AKTUALISIERT | Militärflugzeug stürzt nahe US-Airbase Spangdahlem ab
AKTUALISIERT | Ein schwerer Zwischenfall erschüttert die US-Luftwaffenbasis Spangdahlem in der Eifel. Ein F-16-Kampfjet stürzt ab, doch der Pilot kann sich retten. Die Ursachenforschung läuft.
Spangdahlem. Nach dem Absturz eines F-16-Kampfjets auf der US-Airbase Spangdahlem in der Eifel gehen die Ermittlungen zur Unfallursache weiter. Die Maschine war am Dienstag (22. September 2026),gegen 14.30 Uhr, abgestürzt und in Flammen aufgegangen. Der Pilot hatte sich nach Angaben der US-Luftwaffe zuvor mit dem Schleudersitz retten können. Er wurde medizinisch behandelt; sein genauer Gesundheitszustand war unklar. Die Verwaltung des Eifelkreises Bitburg-Prüm hatte zuvor von einem Verletzten berichtet. Bei den Lösch- und Rettungsarbeiten auf dem Gelände der US-Luftwaffe war auch der Brand- und Katastrophenschutz des Kreises im Einsatz.
Völlig zerstörtes Flugzeug
Die Maschine wurde bei dem Crash vollständig zerstört. Die F-16 der US-Luftwaffe gehört zum 52. Jagdgeschwader, das auf dem US-Militärstützpunkt stationiert ist. Zur Staffel gehören rund 20 Flugzeuge; sie unterstützen weltweit Einsätze der US Air Force und der Nato. An dem Standort sind rund 5.000 militärische und zivile Mitarbeiter beschäftigt. Der US-Flugplatz ist auch Arbeitgeber für 700 bis 800 Deutsche.
Historischer Rückblick
Zuletzt war im Oktober 2019 ein US-Kampfjet vom Typ F-16 in der Nähe der Airbase in einem Wald bei Zemmer-Rodt (Kreis Trier-Saarburg) bei einem Routine-Übungsflug abgestürzt. Auch dieser Pilot hatte sich damals mit dem Schleudersitz aus dem Flugzeug gerettet: Er kam mit leichten Verletzungen davon. Die US-Luftwaffe ist seit Mitte der 1950er Jahre in Spangdahlem präsent. Die Air Base Spangdahlem gilt neben Ramstein bei Kaiserslautern in der Pfalz als einer der wichtigsten Flugplätze für das US-Militär. (dpa/bearbeitet durch Red)
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