Finanzsoftware revolutioniert Klassengeldverwaltung in Rheinland-Pfalz
Das Einsammeln von Eintrittsgeldern und Fahrtkosten für Klassenfahrten könnte bald der Vergangenheit angehören. In Rheinland-Pfalz soll eine neue Finanzsoftware die Verwaltung von Klassengeldern an Schulen digitalisieren.
Mainz. Die Schulen in Rheinland-Pfalz werden künftig mit einer umfassenden Finanzsoftware ausgestattet, die die Verwaltung von Klassengeldern für Wandertage, Klassenfahrten oder Kopien digitalisiert. Bildungsministerin Ute Eiling-Hütig (CDU) gab bekannt, dass nach dem Abschluss des Pilotprojekts «Klassengeld» nun eine europaweite Ausschreibung für die Software geplant ist. Bereits im kommenden Jahr soll diese an allen Schulen in Rheinland-Pfalz zum Einsatz kommen.
Das Pilotprojekt, das im November 2024 an mehr als 230 Schulen aller Schularten startete, soll durchweg positive Rückmeldungen erhalten haben. "Die Lehrkräfte schätzten die zeitliche und inhaltliche Entlastung, weil Zahlungsvorgänge einfach, sicher und soweit möglich automatisiert abgelaufen seien", erklärte Eiling-Hütig.
Lehrkräfte sollen entlastet werden
Lehrkräfte sollen sich zukünftig vermehrt ihrem Kerngeschäft widmen können. "Lehrkräfte bekommen mehr Zeit fürs Kerngeschäft: Sich um die Kinder und Jugendlichen zu kümmern, zu unterrichten, Kompetenzen zu vermitteln - statt Münzen und Scheine zu zählen", sagte die Bildungsministerin. Basis für die Einführung der Software ist das Schulgirokonto, auf dem in der Pilotphase eine Finanzmanagementsoftware installiert und getestet wurde.
(dpa/bearbeitet durch Red)
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