Pressemitteilung vom 08.10.2026 
Rheinland-Pfalz führt neuen bundeseinheitlichen Polizeidienstausweis ein
Rheinland-Pfalz und neun weitere Bundesländer führen einen neuen Polizeidienstausweis ein, der mit verbesserten Sicherheitsmerkmalen überzeugt. Ziel ist es, die Echtheit des Ausweises leichter überprüfbar zu machen und das Vertrauen der Bevölkerung zu stärken.
Rheinland-Pfalz. Rheinland-Pfalz hat gemeinsam mit neun weiteren Bundesländern einen neuen, bundeseinheitlichen Polizeidienstausweis entwickelt. Innenminister Achim Schwickert betonte die Bedeutung des neuen Ausweises: "Unsere Polizei genießt hohes Vertrauen in der Bevölkerung. Aber wer sich als Polizeibeamter ausweist, muss für die Menschen schnell und eindeutig als echt erkennbar sein. Der neue Dienstausweis schafft genau das: Er ist sicherer, moderner und leichter überprüfbar."
Der neue Ausweis wurde im Rahmen einer länderübergreifenden Kooperation entwickelt, um ein einheitliches Design mit hohem Wiedererkennungswert zu schaffen. Gleichzeitig erfüllt er höchste Anforderungen an Fälschungsschutz und Barrierefreiheit. Das Landeswappen und der jeweilige Polizeistern auf der Vorderseite machen die Zugehörigkeit zum jeweiligen Bundesland klar erkennbar.
Die Einführung steht auch im Kontext von Betrugsfällen, bei denen Kriminelle sich als Polizeibeamte ausgeben. Besonders ältere Menschen sind häufig Opfer solcher Täuschungen. Die verbesserten Sicherheitsmerkmale sollen es erleichtern, die Echtheit des Ausweises zu überprüfen. Dazu gehören ein Hologramm, ein Kippbild des Lichtbildes und fühlbare Erhebungen auf der Vorderseite. Auf der Rückseite sorgt der Schriftzug "110" in optisch variabler Tinte für zusätzlichen Schutz, ergänzt durch Brailleschrift zur Verbesserung der Barrierefreiheit.
Mit dem Druck der neuen Dienstausweise wurde im August 2026 begonnen. Bis Ende des Jahres sollen alle operativen Polizeikräfte ausgestattet sein, während die bisherigen Ausweise bis zum vollständigen Austausch ihre Gültigkeit behalten. (PM/Red)
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