Pressemitteilung vom 16.10.2026 
Ellen Demuth nimmt Anliegen ambulanter Pflegedienste mit nach Berlin
Rund 30 ambulante Pflegedienste aus der Region haben sich an einer Online-Gesprächsrunde mit der Bundestagsabgeordneten Ellen Demuth und der Pflegebeauftragten der Bundesregierung, Katrin Staffler, beteiligt. Im Mittelpunkt standen geplante Änderungen und die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für die Dienste.
Region. Ellen Demuth hatte im Vorfeld mehr als 80 Pflegeunternehmen angeschrieben und zum Austausch über das geplante Pflegeneuordnungsgesetz eingeladen. Rund 30 Pflegedienste nutzten die Gelegenheit, Fragen, Erfahrungen und Sorgen aus ihrem Pflegealltag einzubringen. Als Gesprächspartnerin nahm Katrin Staffler MdB, die Pflegebeauftragte der Bundesregierung, an der Online-Runde teil. Zum Anlass dieser Gesprächsrunde nannte Demuth die Einsparungen im Bereich der Pflege. Damit die Erfahrung der Pflegedienste dabei Berücksichtigung im Gesetzgebungsprozess finde, habe sie zu einem Austauschformat eingeladen. "Die Pflegeunternehmen in unserer Region leisten jeden Tag unverzichtbare Arbeit. Ihre Erfahrungen müssen dort gehört werden, wo über die Rahmenbedingungen der Pflege entschieden wird", sagte Demuth.
Themen des Gesprächs waren unter anderem die geplanten Änderungen bei der Verhinderungspflege, dem Sozialraumbudget, der Pflegebegleitung und der Pflegeberatung. Außerdem ging es um die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für ambulante Pflegedienste. Staffler beantwortete die Fragen der Teilnehmer und erläuterte die vorgesehenen Regelungen. Einige Sorgen konnten im Gespräch ausgeräumt werden, bei anderen Punkten blieb weiterer Klärungsbedarf. "Die große Beteiligung zeigt, wie viele Fragen die Pflegedienste derzeit beschäftigen. Die Pflegebeauftragte der Bundesregierung, Katrin Staffler MdB, hat sich viel Zeit genommen, um auf die Rückmeldungen aus unserer Region einzugehen. Genau dieser direkte Austausch ist wichtig. Ich nehme die offenen Punkte mit und werde sie in die weiteren Gespräche und Beratungen in Berlin einbringen", erklärte Demuth.
Mit dem Pflegeneuordnungsgesetz sollen erste Veränderungen in der Pflege auf den Weg gebracht werden. Grundlegende Fragen zur Finanzierung und zur künftigen Struktur der Pflege sollen Gegenstand weiterer Reformen bleiben. Demuth kündigte an, die Anliegen der ambulanten Dienste auch mit Blick auf die große Pflegereform 2027 weiter zu begleiten. (PM/Red)
Mehr dazu:
Gesundheitsversorgung
Politik & Wahlen
Feedback: Hinweise an die Redaktion





