Pressemitteilung vom 24.10.2026 
Ellen Demuth lobt Reformen bei BAföG und Meisterförderung
Der Deutsche Bundestag hat diese Woche über zwei bedeutende Reformen beraten, die sowohl Studierende als auch Fachkräfte im Handwerk betreffen. Ellen Demuth, Bundestagsabgeordnete für Neuwied-Altenkirchen, zeigt sich erfreut über die geplanten Verbesserungen. Was genau geändert werden soll und welche Auswirkungen das haben könnte, erläutert sie im Detail.
Region. Die Bundestagsabgeordnete Ellen Demuth begrüßt die geplanten Änderungen bei der Förderung beruflicher Fortbildungen und beim BAföG. In dieser Woche wurden im Deutschen Bundestag zwei Gesetzentwürfe der Bundesregierung diskutiert, die finanzielle Entlastungen für Studierende sowie bessere Förderbedingungen für Meister, Techniker und Fachwirte vorsehen.
"Viele erfolgreiche Karrieren beginnen mit einer Ausbildung", erklärt Demuth. "Wer anschließend seinen Meister macht, sich zum Techniker oder Fachwirt weiterbildet oder einen eigenen Betrieb gründet, übernimmt Verantwortung und schafft berufliche Perspektiven." Sie betont, dass diese Leistungen in der Gesellschaft und Politik die gleiche Anerkennung wie akademische Abschlüsse verdienen sollten.
Finanzielle Details
Die Reform des Aufstiegs-BAföG sieht eine Erhöhung der maximal förderfähigen Lehrgangs- und Prüfungsgebühren von bisher 15.000 auf 18.000 Euro vor. Auch der Förderrahmen für die Anfertigung eines Meisterstücks wird von 2.000 auf 4.000 Euro verdoppelt. Bei erfolgreichem Abschluss der Fortbildungsprüfung sollen künftig 60 statt bisher 50 Prozent des Darlehens erlassen werden.
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Das klassische BAföG soll ebenfalls verbessert werden. Die Grundbedarfssätze für Studierende steigen schrittweise bis zum Sommersemester 2029 auf 563 Euro. Die Wohnkostenpauschale für Studierende, die nicht bei ihren Eltern wohnen, wird bereits zum Sommersemester 2027 auf 440 Euro monatlich erhöht (derzeit sind es nur 380 Euro).
Berufliche und akademische Bildung sind gleichwertig
Demuth hebt hervor: "Wir brauchen gut ausgebildete Fachkräfte in Handwerksbetrieben, Industrie und Mittelstand. Deshalb müssen wir beruflichen Aufstieg genauso fördern wie ein Studium. Entscheidend ist, dass berufliche und akademische Bildungswege als gleichwertig anerkannt werden." (PM/Red)
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