Pressemitteilung vom 01.11.2026 
RETRO BOXING e. V. feiert ersten Rheinlandmeistertitel der Vereinsgeschichte
Nur fünf Monate nach dem Trainingsauftakt verbuchte der Wissener Boxclub RETRO BOXING e. V. beachtliche Erfolge bei der Rheinlandmeisterschaft in Gerolstein. Die Athleten kehrten mit einer Goldmedaille sowie drei Vizemeistertiteln heim.
Wissen/Gerolstein. Der Trainingsbetrieb bei RETRO BOXING e. V. läuft erst seit 1. Juni 2026. Dennoch wagte der junge Verein am 30. und 31. Oktober das Debüt bei den Rheinlandmeisterschaften im olympischen Boxen in Gerolstein. Mit einem Aufgebot von sechs Gemeldeten trat der Club an und sicherte sich neben dem ersten Titel der Vereinsgeschichte drei zweite Plätze.
Vorzeitige Siege und Platzierungen im Finale
Im Halbfinale des Jugend-Mittelgewichts der B-Klasse setzte sich Qudrullah Charir Zuda am Freitag gegen Berdan Dil vom BC Bitburg durch, indem er den Kampf bereits im ersten Durchgang durch technisches K. o. für sich entschied. Im Endkampf am Samstag bezwang er Artem Komylov vom ausrichtenden BC Vulkaneifel abermals in der ersten Runde durch technisches K. o. Damit gewann er die Goldmedaille für seinen Club.
Drei weitere Starter holten Vizemeistertitel. Matvii Levkovskyi bestimmte im Finale des Junioren-Mittelgewichts gegen Daniel Siebert die ersten beiden Runden, bevor der Unparteiische das Duell zum Schutz des Boxers vorzeitig beendete. Ebenso führte Ahmad Abudarwish den Endkampf im Junioren-Weltergewicht gegen Omar Rahmani vom Tiger Boxclub an, bis der Ringrichter das Aufeinandertreffen in der zweiten Runde aus Schutzgründen stoppte. Hazni Ossi bot im Kadetten-Halbweltergewicht Mustafa Armaan vom BC Bad Kreuznach die Stirn, unterlag jedoch nach Punkten. Die Ansetzungen von Matvii Kovbasa und Mustafa Kaan Ayvaz wurden nicht ausgetragen.
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Entwicklung trotz Gegenwind und Dank an Trainer
Trotz kritischer Stimmen und externem Widerstand hielt der neu gegründete Verein an seiner sportlichen Ausrichtung fest. Ein zentraler Dank der Verantwortlichen galt Trainer Mirsad Asanaj für dessen prägende Aufbauarbeit. Der Erfolg sei das Resultat von Disziplin und Zusammenhalt innerhalb des Teams sowie der Rückendeckung durch Familien und Mitglieder. Nach fünf Monaten soll dieser Auftakt die Grundlage für künftige Turniere bilden. (PM/bearbeitet durch Red)
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