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Pressemitteilung vom 05.11.2026    

Betrugsmasche aufgedeckt: Vier mutmaßliche Telefon-Betrüger in Untersuchungshaft

Nach intensiven Ermittlungen ist es der Polizei gelungen, vier mutmaßliche Betrüger festzunehmen. Die Gruppe soll sich als Bankmitarbeiter ausgegeben und damit zahlreiche Menschen getäuscht haben. Nun sitzen die Verdächtigen in Untersuchungshaft.

Festnahme. (Quelle: Pixabay)

Region. Nach umfangreichen, teils verdeckten Ermittlungen hat die Polizei des Rhein-Sieg-Kreises vier mutmaßliche Mitglieder einer Betrügerbande festgenommen. Den 24 bis 26 Jahre alten Tatverdächtigen werden mehr als 20 Taten zwischen März und August 2026 zur Last gelegt, bei denen ein Vermögensschaden von rund 80.000 Euro entstand.

Die Verdächtigen sollen sich am Telefon als falsche Bankmitarbeiter ausgegeben haben, um insbesondere ältere Menschen dazu zu bringen, ihre Bankkarten und PIN-Nummern preiszugeben. Die Taten ereigneten sich überwiegend im Rhein-Sieg-Kreis, allerdings gab es auch ähnliche Fälle im Westerwald. Ob ein Zusammenhang zwischen den Fällen im Westerwald und den ermittelten Tatverdächtigen besteht, ist derzeit noch unklar.

Die Ermittlungen laufen
Die Ermittlungen wurden vom Kriminalkommissariat 2 der Polizei Rhein-Sieg in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Bonn sowie in Zusammenarbeit mit der Polizei Köln und Wuppertal geführt. Im Zuge dieser Ermittlungen konnten die vier Tatverdächtigen identifiziert und festgenommen werden. Einer der Verdächtigen, ein 26-Jähriger, wurde dabei in den Niederlanden verhaftet. Alle festgenommenen Personen befinden sich nun in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an.



Die Polizei rät:
- Geben Sie am Telefon keine Auskunft über Ihre persönlichen und finanziellen Verhältnisse oder andere sensible Daten und lassen sie sich nicht unter Druck setzen.
- Geben Sie Betrügern keine Chance, legen Sie einfach den Hörer auf. Nur so werden Sie Betrüger los. Das ist keinesfalls unhöflich!
- Öffnen Sie unbekannten Personen nicht die Tür. Ziehen Sie gegebenenfalls eine dritte Person hinzu, beispielsweise Nachbarn, Freunde oder Verwandte.
- Übergeben Sie unbekannten Personen kein Geld oder Wertsachen.
- Bankmitarbeiter holen keine Bankkarten an der Haustür ab und fragen nicht telefonisch nach PIN-Nummern. Geben Sie ihre PIN niemals an Dritte weiter! (PM/Red)


Mehr dazu:   Blaulicht  
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