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Nachricht vom 07.10.2013    

„Der EHC ist wieder da!“

Neuwied. Der Eishockeyclub schlägt im ersten Saisonspiel vor 626 Zuschauern in der Neuwieder Bärenhöhle die Dinslaken Kobras mit 10:0! Traumstart für den EHC Neuwied in der Regionalliga NRW: Die Bären schlugen zum Saisonstart vor der tollen Kulisse von 626 Zuschauern die Kobras aus Dinslaken auch in der Höhe verdient mit 10:0 (5:0, 2:0, 3:0).

Hatten die Spielfreude aus der Kabine mit aufs Eis gebracht: Die Neuwieder Bären (in den hellen Trikots) gewannen haushoch gegen die Dinslaken Kobras. Foto: fischkoppMedien

Das Team von EHC-Trainer Arno Lörsch sprühte nur so vor Spielfreude und ließ den Gegner zu keinem Zeitpunkt ins Spiel kommen. Nach Spielschluss feierten die Fans die Mannschaft mit Sprechchören wie „Der EHC ist wieder da!“ und „Oh, wie ist das schön!“. Schon während der Partie hatten die Zuschauer für lautstarke Unterstützung und zahlreiche Gänsehaut-Momente gesorgt.

„Die Stimmung war einfach unfassbar“, sagte EHC-Keeper Alexander Neurath, der in seinem ersten Pflichtspiel nach seiner Rückkehr aus Netphen auf Anhieb einen Shutout feierte. „Ich war in der vergangenen Saison ja nur einmal als Gast hier, aber schon da hat man ein bisschen was von dieser Stimmung mitgenommen. Aber was hier heute los war, das war wirklich unglaublich.“

Ähnlich hatte es auch Trainer Arno Lörsch erlebt: „Die Stimmung war schon am Nachmittag bei der Saisoneröffnungsfeier toll, und natürlich dann auch später beim Spiel. Das hat auch von der Bande aus richtig Spaß gemacht.“

Andre Bruch hatte im ersten Drittel den Torreigen der Gastgeber eröffnet (8.). Ein Doppelschlag von US-Boy Brian Gibbons nur wenig später (9., 11.) sorgte früh für klare Verhältnisse in der Bärenhöhle. Alexander Bill (12.) und erneut Bruch (16.) - diesmal in Unterzahl - machte die deutliche 5:0-Führung des EHC zur ersten Drittelpause perfekt.

Im zweiten Abschnitt schnürte der EHC den Gegner, der zumeist mit fünf Spielern tief im eigenen Drittel stand, weiterhin vor dem eigenen Gehäuse ein. Daniel Niestroj (27.) und der Kanadier Andrew Love (30.) schraubten das Ergebnis auf 7:0 in die Höhe.

Die Fans erlebten bei diesem Treffer eine echte Premiere in der Bärenhöhle, denn statt der eigentlichen Torjubel-Musik dröhnte diesmal „Love is in the Air“ aus den Stadionboxen – da musste Andrew Love schmunzeln.




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Im letzten Drittel machte der EHC das Ergebnis noch zweistellig – und es war ausgerechnet der aus dem Nachwuchs in den Seniorenkader aufgerückte Daniel Kettler, der den zehnten Treffer markierte (59.). Zuvor hatten bereits Willi Hamann (45.) und erneut Niestroj (49.) für die Bären getroffen. Zehn Tore, sieben unterschiedliche Torschützen – auch das unterstrich gegen personell dezimierte Gäste die Ausgeglichenheit im EHC-Kader.

Lörsch hatte bei dieser Heimpremiere auf den Einsatz von Oliver Diefenbach verzichtet, Simon Cremer fehlte verletzungsbedingt. Obendrein mussten diesmal Patrick Morys und Rene Sting aufgrund der U21-Regelung pausieren (am Spieltag dürfen nur 15 Akteure über 21 Jahren auf dem Spielberichtsbogen stehen).

„Glückwunsch an Neuwied, wir hatten hier heute nicht eine einzige Torchance“, sagte Dinslakens Trainer Dimitry Tsvetkov. „Wir hatten heute einen sehr dünnen Kader, die Mannschaft hat dennoch alles versucht.“ Für diese Leistung in einem äußerst fairen Spiel (vier Strafminuten für Neuwied, acht für Dinslaken) zollte auch Lörsch Respekt: „Dinslaken hat bis zum Schluss gekämpft und alles gegeben. Respekt aber auch an meine Mannschaft für diesen Traumstart. Die Jungs haben im ersten Drittel einiges von dem gezeigt, was sie können. Da haben wir richtig Entertainment geboten. Die Jungs haben den Spaß aus der Kabine mit auf das Eis genommen.“


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