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Wirtschaft | - keine Angabe -


Nachricht vom 16.09.2019    

Die Suche nach dem perfekten Studienplatz

Nach dem Ende der Schulzeit beginnt für einen großen Teil der Abgänger mit Abitur die Suche nach dem passenden Studienplatz. Doch sich für ein passendes Studium zu entscheiden und dann auch noch den Wunsch-Studienplatz zu erhalten, wird immer mehr zum Problem. Dabei gibt es viel mehr Möglichkeiten, als sich die meisten angehenden Studenten überhaupt vorstellen können.

Foto und Quelle: Wokandapix | pixabay.com

Welcher Studiengang ist überhaupt für mich geeignet?
Die erste Frage, die sich die meisten angehenden Studierenden stellen, ist die nach dem richtigen Studiengang. Bei rund 400 Hochschulen und bei mehr als 14.500 Studiengängen allein in Deutschland ist diese Frage durchaus berechtigt. Bei der Suche nach dem passenden Studium sollten folgende Faktoren in jedem Fall beachtet werden:

- Der eigene Abitur-Schnitt
- Die persönlichen Interessen
- Der eventuell vorhandene Numerus Clausus
- Der Ruf der Hochschule im gewünschten Studiengang
- Die Kosten am gewünschten Studienort

Das sind viele Faktoren, die eine wichtige Rolle spielen. Einen guten Überblick über mögliche Studiengänge und Hochschulen können unter anderem beim Hochschulkompass gefunden werden. Für einen ersten Überblick über die verschiedenen Möglichkeiten eignet sich diese Lösung optimal.

Studiengang gefunden - die Anmeldung zum Studium
Wenn die Studierenden nun beispielsweise einen Studiengang an der Hochschule Koblenz gefunden haben, können diese sich dort für den gewünschten Studiengang einschreiben. Der Studiengang Soziale Arbeit wird beispielsweise in Koblenz mit einem Numerus Clausus im Zugang beschränkt. Dennoch kann man sich durchaus auch erst einmal mit einem schlechteren Abitur-Schnitt für den Studiengang anmelden. Doch was bedeutet die Zugangsbeschränkung überhaupt?

Beschränkungen im Studiengang können problematisch werden
Wer den Wunsch-Studiengang und die Wunsch-Universität gefunden hat, kann allerdings in vielen Fällen immer noch nicht sofort zu studieren beginnen. Denn es gibt Zugangsvoraussetzungen und Beschränkungen, die den direkten Einstieg erschweren können. Das dies nicht immer sinnvoll ist, zeigt sich unter anderem an den aktuellen Meldungen zum Lehrermangel, der in Zukunft an Grundschulen droht. Auch hier ist es unter anderem der sehr strenge Numerus Clausus, welcher den Zugang zu diesem interessanten Studiengang künstlich erschwert. Zudem gibt es mittlerweile sehr viele weitere Studiengänge, welche durch künstlich geschaffene Hürden die potentiellen Studierenden fernhalten. Doch damit müssen sich die angehenden Studierenden nicht gefallen lassen. Die Ablehnung der Wunsch-Hochschule muss nicht das Ende des Traums bedeuten. Denn es gibt ein rechtliches Mittel, um den Erfolg aktiv zu beeinflussen.

Die Studienplatzklage als Möglichkeit und Chance
Hochschulen sind dazu verpflichtet, die eigenen Ausbildungskapazitäten vollständig auszuschöpfen. Das bedeutet, dass die Hochschulen und Universitäten so viele Bewerber aufnehmen müssen, wie es ihnen tatsächlich möglich ist. Durch die verschiedenen Zugangsbeschränkungen und Einstiegshürden ist es allerdings nur selten der Fall, dass die Hochschulen und Universitäten dies auch tatsächlich tun. Daher gibt es die Möglichkeit, sich mit einer Studienplatzklage einen der überzähligen Studienplätze zu sichern. Auch wenn es nicht notwendig ist, sich für diesen Weg anwaltliche Hilfe zu holen, so ist es dennoch ratsam sich an Experten für Studienplatzklagen zu wenden. Dank der Erfahrung mit dieser Thematik steigert die Beratung die Chancen deutlich, da die eigene Strategie immer exakt an der eigenen Situation angepasst werden soll. Je besser eine solche Studienplatzklage geplant und durchgeführt wird, umso stärker steigen die Chancen, den gewünschten Studienplatz doch noch zu ergattern.

Der Numerus Clausus in Deutschland: Ein wackliges System mit vielen Fehlern
Es ist dementsprechend fraglich, wie viele überaus geeignete und vor allem motivierte Studierende ihren Traum-Studiengang nicht erreicht haben, da die Hochschulen und Universitäten ihre Kapazitäten nicht voll ausgeschöpft haben. Nicht umsonst ist es unter anderem so, dass uns in Deutschland nach und nach immer mehr Ärzte fehlen. Bewerber, die sich eventuell für eine Landarzt-Stelle interessiert hätten, sind von den harten Zugangsbedingungen aussortiert worden. Dementsprechend gibt es mittlerweile viele verschiedene Initiativen, welche sich gegen den Numerus Clausus richten und welche nach alternativen Zugangsmöglichkeiten suchen. Das grundsätzlich Beschränkungen sinnvoll sind, um die Qualität der Lehre zu gewährleisten, steht außer Frage. Doch der Abitur-Schnitt allein kann, bei bundesweit nicht einheitlichen Abitur-Niveaus, einfach nicht herangezogen werden. Nicht umsonst gibt es bereits seit den 70iger Jahren immer wieder Klagen gegen den Numerus Clausus, welche jedoch bisher in vielen Bereichen gescheitert sind. Doch selbst die Experten sind sich mittlerweile einig, dass sich das System an die neuen Anforderungen anpassen muss.



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