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Wirtschaft | - keine Angabe -


Nachricht vom 01.10.2019    

Warum sind Glücksspiel-Aktien wie GVC Holdings derzeit so beliebt?

Beim Wertpapierhandel wird auch gelegentlich „gepokert“ oder „Roulette gespielt“. Allerdings nehmen das nur wenige Trader wirklich wörtlich. Viele Spielbanken in Deutschland – die landgestützten wohlgemerkt – laufen mit Defiziten. Davon profitieren die Online-Anbieter. Sie kommen in puncto Umsätze und Spielerzahlen deutlich besser weg. Das Geschäft mit den Online-Casinos boomt. Ist diese Entwicklung auch an den Gewinnen zu merken? Glücksspielgesellschaften haben in der Vergangenheit gute Gewinne erwirtschaftet und ordentlich Dividenden ausgezahlt. Dennoch sind die Kurse etwas unter Druck derzeit. Deshalb sollten Anleger Online-Casinos aber noch nicht abschreiben, das wäre verfrüht. Aber was ist zu beachten bei der Investition in Casino-Aktien?

Aktien für den langfristigen Vermögensaufbau sind eine gute Idee. Dabei muss jeder für sich selbst entscheiden, ob die Glücksspiel-Aktien ins Portfolio passen. Pixabay © TheDigitalWay (CC0 Public Domain)

Das Casino-Geschäft verlagert sich – in Richtung Online-Gambling
Spielbanken haben schon immer ein zweischneidiges Image. Einerseits stellen sie das noble Vergnügen der High Society dar: Frauen im Abendkleid, Männer im Smoking, teurer Champagner und Whisky. Dieses Bild haben noch heute viele in den Köpfen. Andererseits haben Glücksspiele, wie Black Jack, Poker oder Roulette, bisher nur wenige Menschen wirklich reich gemacht. Seit Jahren scheint Fortuna bereits einen Bogen um die Spielbankbetreiber zu machen. In Medienberichten ist gelegentlich die Rede von finanziellen Schwierigkeiten. Der Grund dafür könnte darin liegen, dass die Spieler ins Internet abwandern. Denn Online-Casinos haben Hochkonjunktur, wie die Umsätze der letzten Jahre von Betsson oder Bet-at-Home zeigen. Die Casino-Betreiber greifen zu vielen neuen Ideen, um die Kunden anzulocken. Dazu gehören Live Play Angebote oder Bonusaktionen, wie es z.B. diesen Partycasino-Details zu entnehmen ist. Um die Angebote der Casino-Betreiber zu nutzen muss man 18 Jahre alt sein und einen Wohnsitz außerhalb Deutschlands besitzen.

Spielautomaten sind online der Hit
Online-Anbieter haben wesentlich mehr Möglichkeiten als die lokalen Spielbanken, die gesetzlichen Rahmenbedingungen unterworfen sind und Raumgrenzen einhalten müssen. Diese Beschränkungen gelten für Online-Casinos nicht. Bei den Slots beispielsweise, also den normalen Spielautomaten, können die Online-Anbieter ein viel breiteres Angebot zur Verfügung stellen. Teilweise sind dort mehrere tausend Titel zu finden. Da können die realen Casinos, wie es auch einige in Rheinland-Pfalz gibt, einfach nicht mithalten. Diese riesengroße Auswahl und die einfache Möglichkeit, die Casinos online miteinander zu vergleichen, sind möglicherweise ein Teil der Erfolgsgeschichte. Schon Paul Newman sagte in dem Film „Die Farbe des Geldes“: „Ein Dollar gewonnen ist zweimal so süß wie ein Dollar erarbeitet.“

Was macht Online-Casinos fürs Wertpapier-Portfolio interessant?
Viele Online-Casinos gehören heute zum Markenuniversum eines großen Konzerns oder einer Holding, die börsennotiert sind. Das macht Spielbanken wieder interessant fürs Wertpapierportfolio. Die Kurse haben in der jüngsten Vergangenheit allerdings nicht so sehr überzeugt. Diese Turbulenzen sollten nicht über das Potenzial dieser Wertpapiere hinwegtäuschen. Wenn erst einmal das Thema Regulierung vom Tisch ist und wieder in geordneten Bahnen verläuft, gibt es hier enorme Wachstumsmöglichkeiten. Was Anleger sich derzeit fragen sollten, ist, wann mit einer Erholung der Kurse zu rechnen ist. Eine weitere Frage lautet: Wie weit können die Kurse nach oben gehen?
Anbieter im Bereich Gambling und iGaming: Eldorado Resorts, GVC und Co.
In den Bereichen Gambling und iGaming gibt es viele verschiedene Anbieter. Einige davon sind aus Las Vegas bekannt, wie etwa die Caesars Entertainment oder die MGM Gruppe. Mit diesen Aktien ließen sich in der Vergangenheit bereits gute Erträge realisieren. Der Aktienkurs von Caesars Entertainment ist im Juni/Juli 2019 deutlich gestiegen. Doch es gab in derselben Zeit auch Verlierer, deren Kurs nachgegeben hat, wie die Aktien der Amaya Gaming Group.

Online-Casinos profitieren von der fortschreitenden Digitalisierung
An dieser stellt sich zunächst die Frage, was der Boom bei Online-Casinos mit der Digitalisierung zu tun hat. Das ist einfach zu beantworten. Immer mehr Menschen sind online, und nicht nur das – sie beschäftigen sich mit den digitalen Medien, und davon profitieren die Anbieter. Zusätzlichen Aufwind bringt der stetige Netzausbau mit schnellem Internet, durch den es in immer mehr Regionen, wie beispielsweise im Kreis Altenkirchen, Verbindungen mit sehr hohen Geschwindigkeiten gibt. Internet steht immer mehr Menschen mit entsprechender Qualität zur Verfügung. So können die Online-Casinos ihre Live-Angebote mit Virtual Realitiy (VR) und künstlicher Intelligenz (KI) besser realisieren. Die Branche könnte damit am Ende zu den triumphierenden Profiteuren des Digitalisierungstrends gehören.

Ist die Regulierung in Deutschland gut für die Internetcasinos?
Eigentlich ist das Online-Glücksspiel gemäß dem Glücksspieländerungsstaatsvertrag illegal. Doch die unterschiedlichen Regelungen in den EU-Mitgliedstaaten und die als sehr hoch zu bewertende Dienstleistungsfreiheit tragen dazu bei, dass sich die Online-Casinos in einer rechtlichen Grauzone befinden. Einige deutsche Bundesländer, wie Schleswig-Holstein, wünschen sich eine EU-rechtskonforme Lösung. Im Idealfall würde dies eine klare Regelung der Lizenzvergabe bedeuten. Das würde den Aktienkursen ganz sicher Aufwind verleihen.

Vor dem Aktienkauf checken
Casino-Aktien sind durchaus als ein spannendes Asset anzusehen. Jeder Anleger muss sich allerdings klar sein über die Risiken, die gerade durch Neuregelungen bei der Lizenzvergabe entstehen könnten. Die Betreiber von Online-Casinos erwirtschaften schon seit einigen Jahren gute Erträge. Das lässt sich unschwer aus den Dividenden ableiten. Eines dürfen Anleger dabei jedoch nicht außer Acht lassen: Es ist eine detaillierte Analyse jedes einzelnen Wertpapiertitels notwendig. Nur auf diese Weise kann es Sicherheit geben, dass sich im Portfolio keine toxischen Wertpapiere befinden. Damit sind Wertpapiere von Gesellschaften gemeint, die in Betrugsverfahren verwickelt sind.

Wann ist der beste Zeitpunkt für den Einstieg?
Aktienwerte aus dem Bereich iGaming kaufen Anleger am besten, wenn es noch viel Luft nach oben gibt. Dabei ist zunächst die generelle Frage zu klären, ob sich dieses Investment gut in die Anlagestrategie einpasst. Es geht schließlich nicht um reine Spekulation, sondern um den langfristigen Vermögensaufbau. Für die Kaufentscheidung ist es notwendig, den Wert der Aktien zu beurteilen. Dazu sind verschiedene Kennzahlen sinnvoll, wie das KGV – Kurs-Gewinn-Verhältnis, oder das KBV – das Kurs-Buchwert-Verhältnis. Das KGV gibt Hinweise darauf, ob die Aktien eher als teuer oder günstig einzuschätzen sind. Dieser Wert ist allerdings nur so lange aussagekräftig, wie sich das Unternehmen in der Gewinnzone befindet. Beim KBV geht es um das gehaltene Eigenkapital (Buchwert) je Aktie. Ein niedriges KBV ist ein Indiz für eine günstige Aktie.



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