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Wirtschaft | - keine Angabe -


Nachricht vom 02.12.2019    

Kleiderschrank-Inventur: Wohin mit aussortierten Klamotten?

INFORMATION | Der Übergang der Jahreszeiten löst bei vielen Menschen den Wunsch aus, sich von altem Ballast im Kleiderschrank zu befreien. Es ist eine Kleiderschrank-Inventur angesagt, doch wohin mit diesen aussortierten Kleidungsstücken? Dazu informiert der Abfallwirtschaftsbetrieb Kreis AItenkirchen (AWB).

(Symbolbild: JamesDeMers/Pixabay)

Altenkirchen/Kreisgebiet. „Es gibt mehrere Möglichkeiten: Man kann die Kleidung verkaufen, tauschen oder spenden. Auf keinen Fall sollten die Kleidungsstücke einfach im Abfalleimer entsorgt werden. Die textilen Müllberge sind bereits unermesslich hoch und es ist grundsätzlich unnötig, Dinge wegzuwerfen, die noch weiterverwendet oder recycelt werden können.“

Konkret gibt der AWB gleich mehrere Tipps:

Verschenken oder Verkaufen:
Gut erhaltene Kleidungsstücke finden oftmals bereits im Freundes- und Bekanntenkreis einen neuen Abnehmer. Außerdem lässt sich hochwertige Kleidung hervorragend auf Flohmärkten, in Second-Hand-Läden in der Nähe oder auf speziellen Internetplattformen wie zum Beispiel auf www.kleiderkreisel.de verkaufen.

Reparieren:
Viele Kleidungsstücke, die ein kleines Loch haben oder denen Knöpfe fehlen, werden viel zu häufig weggeschmissen. Oftmals ist die Kleidung mit wenigen einfachen Handgriffen repariert, denn das ökologischste Kleidungsstück ist jenes, welches gar nicht erst neu produziert werden muss.

Umnähen:
Aus alter Kleidung lassen sich per „Upcycling“ neue und wunderbare Dinge wie zum Beispiel Stofftaschen oder Weinträger herstellen. Upcycling bedeutet, dass aus scheinbar nutzlosen Stoffen neuwertige Produkte geschaffen werden können. Zahlreiche Ideen, um aus Altem Neues zu machen, gibt es per Internetrecherche unter dem Begriff Upcycling.

Insbesondere für kreative Köpfe bieten sich hier vielerlei Möglichkeiten, die alten Kleidungsstücke wiederzuverwenden.

Haarbänder:
Bänder lassen sich leicht aus alten T-Shirts oder Tops machen. Das Shirt, das man verwendet, sollte zu diesem Zweck ca. 50 cm lang und 15 cm breit sein.
• Erst im unteren Bereich 5 – 6 dünne Querstreifen abschneiden.
• Diese dann an einer Seite mit einem Stück Klebeband zusammenkleben und im Anschluss der Länge nach ausbreiten, sodass sie zusammengefasst eine Art fransigen Vorhang bilden.
• Dann die einzelnen Streifen so ineinanderflechten, dass sie ein kompaktes Band ergeben.
• Nun nur noch die Fransen an den Enden miteinander verflechten, sodass ein fester Ring entsteht.

Schulterfreie Bluse:
Upcycling muss Kleidung aber nicht zwangsläufig zweckentfremden. Auch durch leichte Änderungen und Verbesserungen lassen sich mitunter verblüffende Wirkungen erzeugen. Wenn noch irgendwo ein altes Hemd herumliegt, kann man es beispielsweise leicht in eine schulterfreie Bluse umwandeln. Dazu benötigen Hobbyschneider nur besagtes Hemd, ein Gummiband, Garn in Blusenfarbe sowie eine Sicherheitsnadel, Schere und Nähmaschine.
• Den Kragen des Hemdes etwas über der Schulter abschneiden.
• Hemd umdrehen und den abgeschnittenen Rand einmal umklappen.
• Neue Oberfläche mit Nadeln feststecken.
• Mit der Nähmaschine am äußersten Rand entlangnähen und dabei am Ende eine Öffnung übriglassen, die ca. 5 cm groß ist.
• Sicherheitsnadel vorn aufs Gummiband stecken.
• Gummiband durch Öffnung ziehen.
• Enden des Gummibandes zusammennähen und die verbleibenden 5cm zunähen.

Kleidung können Hobbynäher/innen auch leicht aufpeppen, indem sie Aufnäher, Strasssteine o. Ä. verwenden. Insbesondere bei Jeans lässt sich ein toller Look durch Perlen erzeugen.

Katzenzelt:
Auch Haustiere kommen nicht zu kurz. Für Katzen und Hunde gibt es tolle DIY-Ideen.
So können Katzenbesitzer leicht aus einem alten Shirt ein Katzenzelt bauen.
Dazu brauchen sie nur ein altes T-Shirt, ein Stück Pappkarton sowie Zange, Klebeband und Schere.

• Haken der Drahtbügel mit einer Zange entfernen.
• Beide Bügel verbiegen, sodass sie bogenförmig aussehen.
• Die so entstandenen Bögen diagonal auf der Pappe anbringen, sodass ein Zeltgestell entsteht. Zu diesem Zweck die Bügel durch die Papp-Ecken stecken und auf der Rückseite mit Klebeband festmachen.
• Das Zeltgestell in der Mitte fixieren, wo sich die Bügel überkreuzen und sämtliche scharfen Drahtenden mit festem Band o. Ä. umwickeln.
• Shirt über das Gestell ziehen, sodass der Ausschnitt als Zelteingang dient.
• Offene Bereiche mit Sicherheitsnadeln verschließen.

Falls Leser sich von weiteren Ideen inspirieren lassen möchten, werden sie hier fündig.

Spenden:
Aussortierte Kleidung kann über die Altkleidercontainer verschiedener Organisationen entsorgt werden. Ein Teil der gut erhaltenen Kleiderspenden geht in die Kleiderkammern der sozialen Vereine. Dort werden sie sortiert, aufbereitet und weitergegeben. Gut erhaltene Kleidung kommt sozial schwächeren Menschen zu Gute, beschädigte und nicht mehr tragbare Textilien werden zu wertvollen Rohstoffen oder unter anderem zu Putzlappen und Fußmatten weiterverarbeitet. In vielen Orten des Landkreises Altenkirchen stehen Altkleidercontainer bereit. Es dürfen nicht nur gebrauchte Kleidung, sondern auch Bettwäsche, Federbetten und teilweise Schuhe darin entsorgt werden.

Informationen hierzu wie auch zu anderen Fragen rund um das Thema Abfall und Entsorgung gibt es bei der Abfallberatung des Abfallwirtschaftsbetriebes (Kontakt: E-Mail: abfallberatung@awb-kreis-ak.de, Tel.: 02681-813070). (PM/PRM)



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