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Nachricht vom 02.02.2020    

Stichwort: Corona-Virus. Symptome, Meldepflicht, Behandlung

Der Corona-Virus hält auch die Region in Atem. Vergangene Woche wurden Patienten auf der Isolierstation des Kreiskrankenhauses Siegen-Weidenau eingeliefert. Der Verdacht: Corona-Virus. Diese Patienten waren nicht mit dem Virus infiziert, heißt es hier. Damit atmen die Menschen in der Region erstmal auf, doch wie lange währt diese Erleichterung? Bis zum nächsten Verdachtsfall.

Auch wenn die Gefahr am Corona-Virus zu erkranken, vergleichsweise gering ist für jene, die keinerlei Berührungspunkte zu China haben, bleibt die Sorge auch in der Region. Foto und Quelle: pixabay.com © _freakwave_ (https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/deed.de)

Das Robert-Koch-Institut versucht die Panik einzudämmen, die aufzukeimen droht. Medizinisch betrachtet ist die Region in Hab-Acht-Stellung. Das Gesundheitsamt, das für den Kreis Altenkirchen zuständig ist, steht in regem Austausch mit den Ärzten und dem Krankenhaus in der Region. Was Menschen aus der Region darüber hinaus tun können, erklärt dieser Beitrag.

Die Ähnlichkeit zur Grippe besorgt die Menschen
Könnte man das Corona-Virus auf den ersten Blick ein-eindeutig identifizieren, wäre die Sorge der Bürger vermutlich geringer. Was ihnen allerdings Sorgenfalten auf die Stirn zeichnet, ist die Ähnlichkeit zum Grippevirus. Was die beiden Erkrankungen eint, sind diese ersten Symptome: Husten, Fieber, Atemwegsbeschwerden sowie die Gefühle von Müdigkeit und Schlappheit sind die Anzeichen, die sowohl auf das Corona-Virus als auch auf das Influenza-Virus hindeuten könnten. Und genau in dieser Ähnlichkeit liegt die Gefahr.

Darüber hinaus gibt es aktuell (noch) einen Unterschied, der im Moment noch nachvollziehbar zu sein scheint, denn: Wer sich nicht in China aufgehalten hat oder in Kontakt mit Menschen war, die infiziert waren (und damit in Kontakt mit China gestanden haben müssen), hat keinen Corona-Virus zu befürchten. Zu den betroffenen Regionen in China gehören die Provinz Hubei und vor allem die sich dort befindende Metropole Wuhan. Eine Übersicht über die aktuellen Fallenzahlen hält das Robert-Koch-Institut (RKI) online bereit. Außerhalb der Risikogebiete in China seien demnach 6030 Fälle des Corona-Virus dokumentiert. Außerhalb Asiens bestätigte das RKI am 3. Februar 186 Fälle. Davon wurden zehn Fälle in Deutschland dokumentiert.

Für Menschen mit Vorerkrankungen oder jene, die ohnehin bereits geschwächt sind, sei die Gefahr einer Erkrankung am größten, so heißt es. Vor allem Krebspatienten, Menschen mit Herzerkrankungen, Menschen mit Autoimmunkrankheiten und ältere Personen zählen zu den Haupt-Risikogruppen des Corona-Virus.

Unabhängig von der Erkrankung gilt für beide Viren die Meldepflicht
Welcher Virus die Erkrankung und die Beschwerden auslöst, ist final egal. Tatsache ist, dass Betroffene in jedem Fall zum Arzt müssen – um herauszufinden, welcher Virus vorliegt. Sowohl der Corona-Virus als auch der Influenza-Virus sind meldepflichtig. Der Corona-Virus, der aktuell für die Krankheitsfälle in Asien sorgt, trägt den Namen 2019-nCoV. Durch seine Neuartigkeit gibt es aktuell noch keine Behandlungsmethode, um exakt gegen diesen Virus vorgehen zu können. Zum Vergleich: Gegen den MERS-CoV, ein andersartiger Corona-Virus derselben Virenfamilie, werden gerade Therapieansätze erforscht.

Wer heute an 2019-nCoV erkranken würde, wird gemeldet. Anschließend würde der Patient mithilfe von unterstützenden Maßnahmen begleitet, was bedeutet: Unter ärztlicher Aufsicht wird Sauerstoff verabreicht und der Flüssigkeitshaushalt ausgeglichen. Die Einnahme von Antibiotika ist erforderlich, um Alternativ- oder Begleitinfektionen zu behandeln; auch das Monitoring ist eine Maßnahme, die im Falle einer Erkrankung ergriffen wird.

Die gewählte Medikation soll den Körper unterstützen
Lässt sich der Verdacht ausschließen, dass es sich bei den Symptomen um den Corona-Virus handelt, gilt es nun noch zu eruieren, inwiefern ein Grippe-Virus zu behandeln ist oder eine Erkältung ein massiveres Stadium erreicht hat. Bettruhe und viel Flüssigkeit sind dann entscheidende Maßnahmen, um möglichst schnell wieder fit zu werden. Darüber hinaus gibt es begleitende Maßnahmen, die helfen und für die heute keiner mehr das Haus verlassen muss. Online gibt es ein großes Portfolio an Mittelchen, die zum einen die Erkältungssymptome lindern und zum anderen das Immunsystem stärken sollen.

Mediziner raten dazu, die Symptome auszukurieren und nicht etwa mithilfe von Medikamenten zu überdecken. Das wiederum bedeutet: Erkältungstees und Erkältungsbäder sind eine gute Wahl, um dem Körper bei der Genesung zu unterstützen. Auch Nasensprays, Lutschtabletten, Schleimlöser und Balsam zum Einreiben sind zielführend.

Prävention ist schnell umgesetzt
Vorbeugende Maßnahmen zu ergreifen, die dafür sorgen sollen, dass der Körper erst gar keine Angriffsfläche für Viren bietet oder im Falle eines Angriffs gut mit den Folgen umgehen kann, ist für all jene ein guter Ratschlag, die noch von einer Viruserkrankung verschont geblieben sind. Prävention bedeutet in diesem Zusammenhang zweierlei:

1.) Hygiene-Maßnahmen sollten intensiviert werden. Das wiederum bedeutet, dass nach dem Händewaschen mit Seife in Risikoumgebungen (Krankenhäusern, Arztpraxen, Schulen, Kindergärten, …) eine Handdesinfektion folgen sollte. Auch wer mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs war oder auch nur den Wocheneinkauf erledigt hat, tut gut daran, seine Hände zu desinfizieren.
2.) Darüber hinaus gilt es den Körper aktiv zu stärken, was auch bedeutet: Das Immunsystem wird durch eine ausgewogene Ernährung, ausreichend Bewegung und frische Luft gesund gehalten – und trotzt so im besten Fall jeder Virusattacke. Zudem hilft ausreichend Schlaf dem Körper dabei, sich nach dem Aufwachen mit voller Kraft gegen etwaige Erreger zu wehren. Stress hingegen ist kontraproduktiv. Auch Giftstoffe wie etwa Alkohol oder Nikotin sind eher die Wegbereiter für Viren. (PRM)



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