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Vandalismus macht vor ehrenamtlichen Helfern nicht halt
Am Dienstag, 6. April, wurde das Dienstfahrzeug des ehrenamtlichen Wehrleiters der VG Altenkirchen-Flammersfeld durch Graffiti beschädigt. Der Wehrleiter war zur Nachschau am ehemaligen Rewe-Center Altenkirchen, als ihm gegen 22.15 Uhr zwei Jugendliche auffielen, die gegen die Absperrungen der neu eingerichteten Teststation traten.
Farbschmierereien auf dem Kommandowagen. Fotos: Feuerwehr AK-FlammersfeldAltenkirchen. Aufgrund dieses Vorfalls sprach der Wehrleiter die Jugendlichen an. Hierbei sei er energisch geworden. Die beiden angesprochenen wurden nach Informationen des Wehrleiters beleidigend, gingen dann aber weiter.

Er habe das Fahrzeug kurz abgestellt und fußläufig den Bereich der Teststation kontrolliert. Nach kurzer Zeit sei er zu dem Kommandowagen, der eindeutig als Einsatzfahrzeug zu erkennen ist, zurückgekehrt. Hier habe er dann die Beschädigung durch Graffiti wahrgenommen und die Polizei informiert. Die Beamten schauten sich im Nahbereich um, konnten die vermutlichen Täter aber nicht mehr auffinden.

Solch ein Verhalten wirft einige Fragen auf. Wie kommt es, dass Jugendliche, trotz der verhängten Ausgangssperre, sich draußen aufhalten? Ferner stellt sich die Frage, ob der Respekt vor öffentlichem Eigentum - um solches handelt es sich bei Fahrzeugen der Feuerwehr - überhaupt noch vorhanden ist. Nach Informationen der Verwaltung besteht die Möglichkeit, dass Gespräche geführt werden, ob die bereits erfolgte Anzeige weiter verfolgt wird, wenn sich die Verursacher freiwillig melden und den entstandenen Schaden übernehmen. Hinweise bitte an die PI Altenkirchen oder die Verwaltung der Verbandsgemeinde. (kkö)


 
Nachricht vom 07.04.2021 www.ak-kurier.de