AK-Kurier
Ihre Internetzeitung für den Kreis Altenkirchen
Nachricht vom 07.05.2021
Region
Radtour „Rund um den Knoten“: Rundtour durch typische Westerwald-Landschaft
Die etwas über 33 Kilometer lange Radtour „Rund um den Knoten“ führt über Wald- und Wirtschaftswege durch typische Landschaften des Westerwalds. Rauf auf den Knoten und vorbei an historischen Gebäuden sowie der Krombachtalsperre ist Abwechslung garantiert.
Eine wunderschöne und abwechslungsreiche Radstrecke ist die Tour „Rund um den Knoten“ bei Rennerod. (Foto: Tourist-Information "Hoher Westerwald")Rennerod. Eine besonders schöne und abwechslungsreiche Radtour ist die Rundtour „Rund um den Knoten“, deren Name von dem rund 580 Meter hohen Knoten abgeleitet ist. Dieser ist auch der höchste Punkt der etwas über 33 Kilometer langen Runde von und nach Rennerod. Start und Ziel ist der Wanderparklatz „Strohheck“, von welchem man gleich auf der ehemaligen Bahntrasse in Richtung Rehe startet.

Erstes Highlight der Tour ist die Krombachtalsperre. Die über 70 Jahre alte Talsperre staut den Rehbach, welcher ein Zufluss der Dill ist. Sie umfasst insgesamt 95 Hektar und 4,2 Millionen Kubikmeter Wasser. Neben der Stromerzeugung dient die Talsperre dem Hochwasserschutz, Naturschutz und der Erholung. Während der nördliche Teil der Krombachtalsperre und das dortige Ufer seit 1981 ein ausgewiesenes Naturschutzgebiet ist, gibt es an anderen Stellen vielfältige Freizeitmöglichkeiten. Im Sommer kann man sich hier bei einem erfrischenden Bad abkühlen, bevor es an den Anstieg der höchsten Erhebung der Tour zugeht.

Von der Krombachtalsperre fährt man weiter über den knapp 600 Meter hohen Knoten in Richtung Mengerskirchen. Kurz hinter Driedorf-Mademühlen sollte man bei gutem Wetter mal einen Blick in den Himmel riskieren, denn hier herrscht Dank des Modellflugplatzes an manchen Tagen Hochbetrieb. Vorbei an einigen Bauernhöfen und die sogenannte Langmauer, die alte Rheinstraße, verläuft die Strecke weiter nach Mengerskirchen. In dem Turm der ehemaligen Burg Mengerskirchen, welche heute ein Schloss ist, befindet sich ein Heimatmuseum, welches einen Besuch wert ist. Über einen kurzen Abstecher zum Adolf-Weiss-Denkmal führt der Weg weiter am Seeweiher vorbei durch ein langes Waldgebiet bis nach Mittelhofen. Dieser Streckenabschnitt ist besonders interessant, da er durch verschiedene Schutzgebiete von Flora und Fauna geht und man dadurch immer wieder spannende Entdeckungen machen kann.

Im weiteren Verlauf der Strecke passiert man in der Kapellenstraße eine katholische Kapelle aus dem 18. Jahrhundert und in weiterer Folge gelangt man zur Wendelinuskapelle nördlich von Westernhohe. Ebenfalls dort findet man eine wunderschöne und unter Naturschutz stehende Wachholderheide. Ebenfalls besonders ist zum Abschluss noch ein gusseiserner Brunnen aus dem 19. Jahrhundert, welcher sich in Waldmühlen befindet. Von Waldmühlen aus geht es dann mit wunderbaren Ausblicken zurück nach Rennerod.

Da die Strecke über gut ausgebaute Wege verläuft und eine Vielzahl an lohnenswerten Rastmöglichkeiten verfügt, kann man auch bei mäßiger Kondition die Strecke überwinden. Der gesamte Anstieg von knappen 400 Höhenmetern sollte man allerdings dennoch nicht aus den Augen verlieren. Die wunderschönen Landschaften und Ausblicke sind allerdings jede Mühe wert. Neben mehreren Bademöglichkeiten bietet die Strecke vor allem auch mehrere Einkehrmöglichkeiten, um sich für den weiteren Verlauf zu erholen und zu stärken.

Tour-Informationen:

Art: Rundtour
Schwierigkeit: mittel
Strecke: 33,3 km
Dauer: 2,5-3 Stunden
Steigung: 390 Höhenmeter
Beschildert: Ja
Beschaffenheit: Wirtschafts- und Wanderwege
Besonderheit: Im Sommer viele Bademöglichkeiten
Startpunkt: Wanderparkplatz „Strohheck“ in Rennerod (Hubertusstraße, 56477 Rennerod)
Zielpunkt: wie Startpunkt

Download GPX-Datei

In unserer Facebook-Wandergruppe "Wandern im Westerwald" gibt es übrigens auch ständig schöne neue Ecken der Region zu entdecken.

Haben Sie auch einen Wander- oder Ausflugstipp? Dann schreiben Sie uns gerne an westerwaldtipps@die-kuriere.info. Vielen Dank!
Nachricht vom 07.05.2021 www.ak-kurier.de