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Umwelttechnologie war das Thema
Der SPD-Landtagsabgeordnete Dr. Matthias Krell besuchte jetzt die Firma "westerwaldenergie" in Friedewald zum Gedankenaustausch mit dem Inhaber des Unternehmens, Jens Wiederstein.
wiederstein und krellFriedewald/Kreisgebiet. Zum gemeinsamen Gedankenaustausch über das Thema "Umwelttechnologie" und das geplante Energie-Info-Zentrum traf sich jetzt der Landtagsabgeordnete Dr. Matthias Krell mit dem Inhaber der Firma "westerwaldenergie", Jens Wiederstein.
Seit den Anfängen im Jahr 2002 habe er auf das Thema "Erneuerbare Energien" gesetzt und Projekte zur nachhaltigen Entwicklung konzipiert, wie beispielsweise die Initiative "westerwaldholz" in Kooperation mit dem rheinland-pfälzischen Wirtschaftsministerium und dem Kreis Altenkirchen, erklärte Jens Wiederstein zur Historie des Unternehmens.
Neben der Information gehören heute auch Produkte und Dienstleistungen zum Angebot. "Bei größeren Projekten decken wir das komplette Spektrum von der Planung über die Finanzierung bis zum Brennstoffmanagement ab", so Wiederstein.
Schwerpunkt ist die Wärmeerzeugung aus Holz, wobei man die neuen Entwicklungen in Sachen Bioenergie genau beobachte. Bioenergie sei nicht nur in den meisten Fällen günstiger als fossile Energieträger, sondern stärke auch die regionale Wirtschaftskraft. Wiederstein: "Fast alles, was der Westerwald landschaftlich zu bieten hat, kann zur Energieerzeugung eingesetzt werden."
Unterstützung vom Abgeordneten Krell erhält der Firmengründer für die Idee zur Einrichtung eines Energie-Info-Zentrums (EIZ) im Kreis Altenkirchen. Neben einer Dauerausstellung zum Thema Energie umfasst die Konzeption auch Beratungs- und Weiterbildungsangebote sowie Fachveranstaltungen. Planung und Durchführung erfolgt in enger Zusammenarbeit mit der Kreisverwaltung. Das Land stehe dem Projekt hinsichtlich einer möglichen Förderung grundsätzlich positiv gegenüber, erklärte Krell mit Blick auf die jüngsten Gespräche mit Ministerpräsident Kurt Beck und Wirtschaftsminister Hering, bei denen auch sein Landtagskollege aus Wissen, Thorsten Wehner, beteiligt gewesen sei.
Krell weist darauf hin, dass der Bereich Umwelttechnologie zu den am stärksten wachsenden Märkten in Deutschland zähle. "Eine solche Einrichtung wäre für die wirtschaftliche Entwicklung des Kreises von ganz besonderer Bedeutung und würde für die gesamte Region positive Impulse setzen", so der SPD-Politiker, der versprach, seinen Kollegen Wehner weiter dabei zu unterstützen, dass ein solches Zentrum im Kreis Altenkirchen realisiert werden kann.
Wiederstein wies zum Schluss auf das am 26. Oktober stattfindende Energieforum WW in der Betzdorfer Stadthalle unter Schirmherrschaft der rheinland-pfälzischen Umweltministerin Margit Conrad hin. Weitere Informationen zu dieser Veranstaltung gibt es auf der Internetseite www.energieforum-ww.de sowie in den beiden Wahlkreisbüros der Landtagsabgeordneten Krell und Wehner.
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Foto: Diskutierten über das Zukunftsthema Energie: "westerwaldenergie"-Geschäftsführer Jens Wiederstein (rechts) und MdL Dr. Matthias Krell.
Nachricht vom 25.09.2007 www.ak-kurier.de